Unsichtbare Texte auf Qumran-Schriftrollen deuten auf unbekanntes Manuskript


Eines der neuentdeckten Fragmente unter infrarotem (l.) und normalem Licht (r.).

Copyright: Israel Antiquity Authority

Jerusalem (Israel) – Bei neusten Analysen von bislang leer erscheinenden Fragmenten der berühmten Schriftrollen vom Toten Meer, haben Archäologen bislang unsichtbare hebräische Textpassagen sichtbar gemacht. Der Text deutet daraufhin, dass es noch eine bislang nicht bekannte Schriftrolle geben könnte.

Wie Vertreter der israelischen Antikenbehörde auf einer Konferenz vergangen Woche berichteten, handelt es sich bei den analysierten, teils nur schnipselgroßen Pergamentfragmenten um Teile der sog. Großen Psalm-Rolle (11G5), die bislang in Zigarrenkisten in klimatisierten Lagerräumen der israelischen Antikenbehörde eingelagert, dort vergessen und bislang nicht weiterführend untersucht worden waren.

Hintergrund
Von 1947 stießen Beduinen in 11 der zahlreichen Höhen nahe Qumran am Toten Meer auf zahlreiche Tonkrüge, in deren Innern sich Pergamentschriftrollen fanden.

Copyright: Osama Shukir Muhammed Amin FRCP(Glasg) (via WikimediaCommons) / CC BY-SA 4.0

Schon die ersten Analysen offenbarten eine wissenschaftliche Sensation, zeigte sich doch, dass die Schriftrollen in Zeiten bis zu 250-40 n.Chr. zurückreichen und kommentierte Texte des Alten Testaments beinhalten. Historiker und Wissenschaftler vermuten, dass es sich um Schriften der ersten Christen handeln könnte. Zumindest aber erlauben die Funde Einblicke in das Glaubensleben zur Zeit des frühen Urchristentums. Weitere Informationen finden Sie HIER

Mit modernster Technologie, die eigens für die Analyse der Schriftrollen von Qumran entwickelt wurden, wurden die Fragmente unter anderem einer Multispektral-Analyse unterzogen, wobei unter der dunklen Oberschicht der vermeintlich unbeschrifteten Fragmente bislang unentdeckte hebräische Buchstaben zutage traten.

Während auf einigen Fragmenten nur einzelne Buchstaben entdeckt wurden, fanden sich auf anderen ganze Wörter und Textpassagen, unter anderem aus dem 3. und 5. Buch Mose. Durch eine Handschriftenanalyse gelang es den Forschern zudem, viele Fragmente bereits bekannten Schriftrollen, etwa der Großen Psalmen-Schriftrolle, zuzuordnen.

 


Die Große Psalmen-Schriftrolle neben einem der neu entdeckten Fragmente mit dem Psalm 147:1.

Copyright: Shai Halevi/The Leon Levy Dead Sea Scrolls Digital Library

Auf einem Fragment entdeckten die Archäologen jedoch auch Buchstaben in einer sehr alten hebräischen Sprachform, die bislang keiner bekannten Schriftrolle und keinem bekannten Text zugeordnet werden konnten. Für die Forscher ist diese Entdeckung besonders interessant, da sie die Möglichkeit der Existenz eines bislang noch gänzlich unbekannten Manuskripts nahelegt.

Aus diesem Grund sollen nun auch die weiteren etwa 20 Zigarrenkästen aus dem Archiv untersucht werden. Auch sie sind mit teilweise bis zu 100 Pergamentfragmenten angefüllt.

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Zeigt der Teppich von Bayeux Hinweise auf „Planet Nine“?

Bildausschnitt mit Komet (hervorgehoben) aus dem sog. Teppich von Bayeux (um 1070)
Copyright: Gemeinfrei

Belfast (Großbritannien) – Während Astronomen erst anhand jüngster astronomischer Beobachtungen und Entdeckungen auf die Existenz eines weiteren großen – bislang aber noch immer nicht direkt entdeckten – Planeten im äußeren Sonnensystem schließen, hoffen Historiker der Queen’s University darauf, anhand mittelalterlicher Dokumente Hinweise auf „Planet Nine“ ableiten zu können.

Astronomen und Historiker der nordirischen Queen’s University haben eine Ausstellung mit dem Titel „Marvelling at the skies: comets through the eyes of the Anglo-Saxons“ (frei übersetzt: Wunder am Himmel – Kometen aus der Perspektive der Angelsachsen) zusammengestellt und zeigen diese noch bis zum 3. Juni 2018 im Ulster Museum im Belfast. Die Ausstellung stellt ein Teilergebnis eines fächerübergreifenden Forschungsprojekts mit dem Titel „Before and after Halley: Medieval Visions of Modern Science“ (Vor und nach Halley: Mittelalterliche Visionen der modernen Wissenschaft), das wiederum auf dem diesjährigen „British Academy Summer Festival“ vorgestellt werden soll.

Innerhalb des Projekts kombinierten die Forscher und Wissenschaftler historische Darstellungen von Kometen aus angelsächsischer Zeit mit jenen moderner Teleskope und Himmelsbeobachtungen und nehmen den Betrachter mit auf eine „kosmische Reise“ von den ersten zeitgenössischen Kometenbeschreibung aus England anno 891 zur Zeit Alfred des Großen bis hin zu Teleskopaufnahmen des Kometen „Lovejoy“ von 2013.

Anhand der so gewonnenen Daten hoffen die Forscher auch in den historischen Aufzeichnungen, die meist mitsamt Angaben zu Ort und Zeit der Beobachtungen in Latein, Altenglisch, Altirisch und Russisch vorliegen, Hinweise auf die Existenz des immer noch nicht direkt entdeckten „Planet Nine“, einem neunten großen Planeten jenseits der Neptunbahn ableiten zu können.

Hintergrund: Panet Nine
Einige Astronomen, vornehmlich Prof. Mike Brown und Konstantin Batygin von der University of California, vermuten anhand von übereinstimmenden ungewöhnlich Bahnabweichungen zahlreicher Objekte im Kuipergürtel die Existenz eines bislang noch unbekannten und ebenfalls noch nicht entdeckten weiteren großen Planeten weit außerhalb der Neptunbahn im äußeren Sonnensystem.

Bahndiagramme von 9 transneptunischen Objekten, deren Bahn von Planet Nine beeinflusst sein könnte.
Copyright: Tomruen (via WikimediaCommons) CC BY-SA 4.0

Laut den bisherigen Berechnungen der Astronomen müsste der als „Planet Nine“ bezeichnete Himmelskörper die etwa 10-fache Erdmasse besitzen und die Sonne 20 mal weiter entfernt umkreisen als Neptun (…GreWi berichtete, siehe Links u.). Zwar glauben Brown und Batygin die aktuelle Position des von ihnen postulierten Planeten schon relativ genau zu kennen, doch schlechte Beobachtungsbedingungen verzögerten erst kürzlich die Suche nach „P9“ durch das Astronomenduo mit dem Subaru Telescope auf dem  Vulkan Mauna Kea auf Hawaii 

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Anhand der derzeit bekannten Umlaufbahnen von Kometen wollen die Forscher berechnen, wann diese Kometen mit bloßem Auge während des Mittelalters wo und wann zu sehen waren. Hierzu verwenden die Wissenschaftler zwei Modelle: Eines unseres Sonnensystems mit – und eines ohne dem gesuchten “Planet Nine”.

“Sollte sich tatsächlich zeigen, dass die mittelalterlichen Kometenaufzeichnungen nur durch die Gravitationswirkung aufgrund der Anwesenheit eines neunten Planeten erklärt werden können, dann wäre dies ein wirklich einzigartiges Ergebnis und hätte ganz bestimmt einen beeindruckenden Einfluss auf unser Verständnis des Sonnensystems”,

erläutert Dr. Pedro Lacerda von der Queen’s University abschließend.

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Finden sich in geologischen Aufzeichnungen Hinweise auf frühere Zivilisationen?

Rochester (USA) – Ein immer wiederkehrendes Motiv der alternativen Geschichtsschreibung und Archäologie ist die Vorstellungen von fortgeschrittenen Zivilisationen auf unserer eigenen Erde, lange vor unserer eigenen Geschichtsschreibung. Während die ein solches Szenario stützende archäologische Funde meist fraglich oder zumindest mehr als kontrovers diskutiert und von der Wissenschaft meist abgelehnt werden, haben sich zwei US-Forscher nun der Frage gewidmet, ob sich in den geologischen und fossilen Archiven unseres Planeten noch heute Hinweise auf eine „Zivilisation vor uns“ finden ließen.

Das Hauptproblem angesichts der Frage, ob es lange vor uns bereits eine (oder sogar mehrere…?) vielleicht sogar technologisch fortgeschrittene Zivilisation auf der Erde gab, liegt in der nach geologischen Maßstäben extrem kurzen Haltbarkeit archäologischer Indizien und Beweise – schließlich ist es schon heute nur noch in seltenen Fällen möglich, archäologische Hinterlassenschaften von vor mehr als 10.000 Jahren zu finden.

Hinweis: Wenn in dieser Meldung von „früheren Zivilisationen“ die Rede ist, so sind damit keine mehr oder weniger unbekannten oder mysteriösen Zivilisationen rund um die Antike, sondern Zivilisationen, die lange Zeit vor unserer eigenen – deren Geschichte mit dem Homo sapiens beginnt – gemeint.

Jetzt haben sich der der Wissenschaftler Gavian A. Schmidt vom Goddard Institute for Space Studies der NASA und der Astrophysiker Adam Frank von der University of Rochester der Frage nach möglichen Hinweisen auf frühere Zivilisationen angenommen und dazu einen ersten Fachartikel im „International Journal of Astrobiology“ (DOI: 10.1017/S1473550418000095) veröffentlicht.

Schon der Titel der Arbeit „The Silurian hypothesis: would it be possible to detect an industrial civilization in the geological record?“ (Die Silurianische Hypothese: Wäre es möglich, eine industrielle Zivilisation in den geologischen Aufzeichnungen zu entdecken?) spielt – in Anlehnung an die sogenannte Selurianer aus der TV-Science-Fiction-Serie „Dr. Who“, mit dem Bild eine reptil-humanoiden Rasse (eben den sog. Selurianern, siehe Abb. l.), die Teil einer fortgeschrittenen Zivilisation waren, die die Erde vor rund 400 Millionen Jahren bevölkert hatte.

Während also archäologische Funde im besten Fall nur wenige Jahrtausende überdauern, wird es angesichts von deutlich größeren Zeiträumen deutlich schwieriger, von wirklich aussagekräftigen Funden auszugehen.

„Selbst die zugänglichen geologischen Aufzeichnungen sind in der Regel nicht älter als 2,6 Millionen Jahre“, führen Frank und Schmidt aus. „So sind beispielsweise die ältesten heute noch zugänglichen Teile der Erdoberfläche, wie sie in der Nubischen Wüste zu finden sind, gerade einmal 1,8 Millionen Jahre alt. Ältere Schichten sind dann nur noch in geologischen Aufbrüchen, in Gebirgen oder an Klippenbrüchen in Form von Erd- und Gesteinsschichten sichtbar. Überschreitet man also die Linie zum sog. Quartär, so ist alles nur noch in umgewälzter und zu Staub zermahlener Form vorhanden.”

Wer nun auf die viele Millionen Jahre älteren Dinosaurierfossilien verweist übersieht, wie selten diese im Vergleich zu der einstigen Verbreitung und Anzahl der Urzeitechsen tatsächlich sind. „Für alle diese einst lebenden Tiere sind heute nur noch wenige tausende Funde pro 100.000 Jahren bekannt.“ Wir – also der Homo sapiens – existieren hingegen aus geologischer Sicht betrachtet erst derart kurz, dass – würden wir morgen aussterben – schon in wenigen Millionen Jahren vermutlich keine Fossilien mehr zu finden wären.

Unsere „industrielle Zivilisation“, so unterstreichen die beiden Wissenschaftler weiter, „existiert bislang sogar erst gerade einmal rund 300 Jahre, was selbst nur einen winzigen Bruchteil unserer Existenz und einen noch kleineren Bruchteil der Existenz komplexen Lebens auf unserem Planeten (∼400 Mio. Jahre) ausmacht.“ Genügend Zeit also, als dass auch schon lange vor uns eine oder sogar mehrere Zivilisationen entstanden und wieder vergangen sein könnten.

Statt also nach Fossilien wirklich lange vergangener Hochkulturen oder archäologischen Artefakten zu suchen, schlagen Schmidt und Frank vor, nach „physiochemischen Spuren früherer Zivilisationen“ zu suchen. Gemeint sind anormale Veränderungen in den Chemikalien innerhalb der geologischen Aufzeichnungen (also Erdschichten), die darauf hindeuten, dass zum Zeitpunkt deren Ab- und Einlagerungen etwas Ungewöhnliches passiert sein muss.

So zeichnet sich das kürzlich ausgerufene sog. Anthropozän und damit jenes Zeitalter, in dem der Mensch zu einem der wichtigsten Einflussfaktoren auf die biologischen, geologischen und atmosphärischen Prozesse auf der Erde geworden ist, durch die Nutzung sog. seltener Erden durch die Computerindustrie, gewaltige Mengen an Dünger, Plastik, nukleare Strahlung und Abfälle und durch einen deutlichen Anstieg atmosphärischen Kohlenstoffs aus. Alle diese und weitere Merkmale unserer modernen Zivilisation sind vermutlich auch noch in Jahrmillionen anhand chemischer Veränderungen der historischen Normalwerte nachweisbar.

Tatsächlich sind schon heute genau solche „geologischen Rätsel“ bekannt, die als Kandidaten für die „Silurische Hypothese“ angesehen werden könnten, führen die Autoren aus:

So rätseln Geologen beispielsweise über die sogenannten EMLOs (Eocene Layers of Mysterious Origin; dt.: Eozän-Schichten mysteriösen Ursprungs) während des sog. Eozäns (vor rund 56-34 Millionen Jahren). Diese zeichnen sich durch „signifikante negative Kohlenstoffisotopabweichungen, einer Klimaerwärmung und eine vergleichsweise hohe Sedimentationsrate“, sowie durch die Erwärmung, sinkender Salinität sowie Sauerstoffmangel der Ozeane auszeichnen. Auch aus der Übergangsepoche zwischen dem Paläozän und dem Eozän stellt das sogenannte „Paläozän/Eozän-Temperaturmaximum” (PETM) die Wissenschaft vor ein Rätsel.

Tatsächlich gebe es „zweifelsohne Ähnlichkeiten zwischen früheren abrupten Ereignissen dieser Art in den geologischen Aufzeichnungen und den zukünftigen wahrscheinlichen geochemischen Signaturen des Anthropozäns.

Allerdings geben die beiden Autoren auch zu bedenken, dass es schwierig ist, Gründe für die beschriebenen und anderen Anomalien zu finden, wie sie auch von natürlichen Ereignissen wie tektonischen und vulkanischen Ereignissen verursacht worden sein könnten und dann natürlich kein Beweis für die „Silurianische Hypothese“ wären.

Während Schmidt und Frank in ihrem Fachartikel eine ganze Anzahl geologischer Anomalien aus unterschiedlichen Erdepochen diskutieren, gestehen sie aber selbst ein, dass diese Arbeit nur als erster, kleiner und zudem spekulativer Schritt angesehen werden könne:

 „Wir hoffen aber dennoch, dass unsere dargelegte Analyse andere zu zusätzlichen Studien motiviert. So müsste zunächst noch genauer untersucht werden, welche einzigartigen industriellen Nebenprodukte Signaturen des Anthropozäns in den Sedimenten hinterlassen werden und ob diese auch noch in Jahrmillionen auffindbar wären. Zudem sollten die Anomalien in den urzeitlichen Sedimenten noch tiefgreifender analysiert werden – auch im Hinblick auf die ‚Silurianische Hypothese‘.“

Hinzu sind sich Frank und Schmidt sicher, dass ihre eigene Hypothese zu weiteren und deutlich ungezwungeneren Spekulationen führen werden und ihre Arbeit Gefahr laufe, von anderen zur unangemessenen Untermauerung ihrer eigenen Theorien benutzt, statt fundiert ausgearbeitet zu werden.

„Während wir selbst stark bezweifeln, dass es bereits vor uns eine industrialisierte Zivilisation auf der Erde gab, ergeben sich dennoch aus der Frage nach der verbleibenden Möglichkeit und den dafür potentiell auffindbaren Beweisen nützliche Fragestellung sowohl für die Astrobiologie als auch für Studien zum Anthropozän“, hoffen die beiden Wissenschaftler abschließend.

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Tödliche UV-C+ B- Strahlungs-Durchdringung bis zur Erdoberfläche

Geschwächte Ozonschicht läßt kosmische Strahlung durch! Potentiell tödliche UV– Strahlung erreicht die Erdoberfläche Schriftlich veröffentlicht am 9. April 2018 auf http://www.chemtrail.de (For­schungs­er­geb­nisse 2018 im Jour­nal of Geo­gra­phy, Environ­ment and Earth Sci­ence Inter­na­tio­nal erschienen.)

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instrumentelle Erforschung des „Hessdalen-Phänomens“


Fotoaufnahme mit Spektralfilter des gefilmten Hessdale
n-Phänomens (das farbige Spektrum ist im unteren Bildteil zu sehen), aufgenommen in der Nacht vom 20. Auf den 21. September 2007 vom Berglager Rognefjell aus (Belichtungszeit: 30 Sekunden).Copyright: Björn Gitle Hauge, Østfold Science Center, hessdalen.org

Würzburg (Deutschland) – Bereits seit Jahrzehnten werden über dem zentral-norwegischen Hochtal Hessdalen immer wieder mysteriöse Licht- und UFO-Phänomene beobachtet und seit 1998 auch mittels festinstallierter Kameras und verschiedener Sensoren (Radar, VLF, Magnetfeld usw.) registriert und dokumentiert. Betrieben wird die in ihrer Art weltweit einzigartige Beobachtungsstation vom norwegischen Østfold University College, sowie vom Nationalen Forschungsrat Italiens (Consiglio Nazionale delle Ricerche, CNR) und Wissenschaftlern der astronomischen Fakultät der Università di Bologna. Seit dem vergangenen Herbst beteiligt sich nun auch die Julius-Maximilians-Universität Würzburg an der Dokumentation und Erforschung der Hessdalen-Phänomene.

Bei den Hessdalen-Phänomenen handelt es sich um meist mehr oder weniger kugelförmig erscheinende Lichtphänomene, die über die Landschaft fliegen, bereits von hunderten Augenzeugen beobachtet und zahlreich auf Foto und Film gebannt wurden. Teilweise kam es zu 20 Sichtungen innerhalb von nur einer Woche. 1983 wurde mit “Project Hessdalen” dann ein Forschungsprojekt ins Leben gerufen, an dem sich jedes Jahr auch Studenten im Rahmen eines „Science Camps“ beteiligen  und während dem es 2007 zur bislang spektakulärsten dokumentierten Beobachtung des Hessdalen-Phänomens kam, wie sie auch auf Film gebannt werden konnte.

Seit vergangenen Herbst (2017) beteiligt sich nun auch der Lehrstuhl für Informatik VIII (Informationstechnik für Luft- und Raumfahrt) unter der Supervision von Prof. Dr.-Ing. Hakan Kayal von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg an der Erkennung der Hessdalen-Phänomene im Videostream mit Hilfe von sog. OpenCV (einer Programmbibliothek mit Algorithmen für die Bildverarbeitung und computerisiertes Sehen bzw. Erkennen).

Der Leiter des Hessdalen-Forschungsprogramms Erling Strand (l.) gemeinsam mit Hakan Kayal von der Universität Würzburg vor der „Blue Box“, der automatisierten Beobachtungsstation für die Hessdalen-Phänomene.
Copyright: H. Kayal

Die im Rahmen eines studentischen Praktikums entstandene „RTSP-Observation“-Software empfängt mehrere bestehende „Real-Time-Streaming Protocol“-Streams und detektiert dabei selbstständig die sporadisch und meist nur für einen kurzen Zeitraum auftretenden Hessdalen-Phänomene.

“Ziel war es, die Erkennung zu verbessern und die Anzahl der Fehlalarme zu minimieren, um menschlichen Arbeitsaufwand und Speicherplatz zu sparen“, erläutert Prof. Kayal. „Um die Anzahl der Fehlalarme zu reduzieren müssen bestimmte Bildbereiche ausgeschlossen werden können (Straßen mit störenden Kfz-Leuchten, Äste die sich bei Wind bewegen). Die Minimal- und Maximalgröße der Leuchterscheinung, sowie die weiteren Konfigurationsmöglichkeiten sind in einer Benutzeroberfläche einstellbar.”


Seit November 2017 ist auch die Universität Würzburg offizieller wissenschaftlicher Kooperationspartner der Registrierungen, Dokumentation und Erforschung der Hessdalen Phänomene durch Erling Strand (l.) vom Østfold University College.

Copyright: H. Kayal

Hintergrund
Zur verbesserten Sichtbarkeit erkannter Vorfälle wird das jeweils unbekannte Objekt im Vorschaubild markiert. Zur weiteren Analyse wird der entsprechende Zeitraum lokal als Videosequenz gespeichert mit der Option eine Benachrichtigung via E-Mail mit Vorschaubild zu versenden. Weitere Benutzung und Konfiguration der Software soll durch Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiter und Studenten erfolgen, die an der Erforschung des Hessdalen-Phänomens beteiligt sind.

Hierzu lädt das Programm einen RTSP-Stream einer der in Hessdalen platzierten Kameras über das Internet in lokalen Cache. Bei Verbindungsabbrüchen findet in regelmäßigen Zeitintervallen ein erneuter Verbindungsversuch statt. Für die Analyse und Verarbeitung des Videostreams wurde die freie Programmbibliothek OpenCV und dazu bestehende Erweiterungen verwendet. Mit Hilfe von OpenCV wird der Stream ausgewertet, wobei über Filtereinstellungen die Analyse angepasst werden kann.

Wird die Erscheinung eines Lichtphänomens von der Analyse vermutet, wird ein einstellbarer Zeitbereich in dem das Phänomen auftrifft dauerhaft als Videodatei auf der Festplatte festgehalten. Die Ablage von Daten erfolgt in einer hierarchischen Ordnerstruktur (Jahr / Monat / Tag), um die Übersichtlichkeit zu fördern. Alle relevanten Daten wie Auswertungszeitraum, Unverfügbarkeit des Streams, entdeckte Objekte und versendete Emails werden mit Datum und Uhrzeit in einer Logdatei pro Monat mitgeschrieben.

Über das RSTP hinaus haben die Würzburger Wissenschaftler auch eine eigene Kamera auf der „Blue Box“ aufgestellt, die jedoch zur Zeit außer Betrieb ist: „Wir beabsichtigen jedoch im Sommer eine zweite, bessere Kamera dort zu installieren“, berichtet Prof. Dr.-Ing. Hakan Kayal gegenüber Grenzwissenschaft-Aktuell.de (GreWi) und führt dazu weiter aus: „Dieses neue Kamerasystem entsteht im Rahmen unseres, vom EU-Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) geförderten Projektes ASMET und ist primär zur Detektion von Meteoren, aber auch anderen kurzzeitigen Lichtphänomenen, ausgelegt. Dieses System nutzt unter anderem neuronale Netzwerke zur Verringerung der Falschalarmrate.”

– Weitere Informationen zur Beteiligung der Universität Würzburg an der Erforschung und Dokumentation der Hessdalen-Phänomene finden Sie HIER

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Studie über paranormale Erlebnisse in Finnland

Helsinki (Finnland) – Nachdem frühere Umfragen bereits gezeigt hatten, dass rund 40 Prozent aller Finnen bereits Erfahrungen gemacht haben, wie sie landläufig wohl am ehesten als übersinnlich oder paranormal bezeichnet werden würden, hat sich nun eine vierjährige Studie an der Universität Turku der Frage angenommen, warum diese Erlebnisse nur so selten Inhalt wissenschaftlicher Untersuchungen sind und warum sie in den Medien, der Öffentlichkeit und von vielen Wissenschaftlern immer noch tabuisiert werden. Eine Frage, die sich nicht nur in Finnland stellt.

Wie die finnische Nachrichtenseite “Yle.fi” berichtet, spiegeln die Umfrageergebnisse damit ähnliche Studien, laut denen mehr als 50 Prozent der Menschen in westlichen Ländern von solchen Erlebnissen zwar zu berichten wissen, während die wissenschaftliche Erforschung dieser Phänomene noch mehrheitlich im Stillen oder gar gänzlich außerhalb des akademischen Betriebes, wenn auch deshalb nicht zwangsläufig von weniger befähigten und kompetenten Autoren, Forschern und Wissenschaftlern betrieben wird,

Auf der “Nacht der Wissenschaft” standen diese Fragen denn auch im Zentrum einer Diskussion im vergangenen Januar im Helsinki University Library Café, wo die Medizinerin und Anthropologin Prof. Dr. Marja-Liisa Honkasalo Ergebnisse ihrer vierjährigen Studie mit dem Titel “Mind and the Other” vorstellte, die von der finnischen Wissenschaftsakademie getragen wurde.

“In unserem Projekt versuchten wir Erlebnisse zu verstehen, die in der Literatur oft als ‘unheimlich’ bezeichnet werden. Das sind unterschiedliche Arten der physischen aber auch rein sensorischen Erlebnisse wie etwa das Hören von Stimmen, Wundersichtungen, Visionen oder auch nur das bestimmte Gefühl einer merkwürdigen Präsenz von ‘Etwas’. (…) Aber auch die erstaunlich häufig beschriebenen Erlebnisse von Vorahnung (Präkognition) oder Telepathie. (…) Eine unserer Hauptfragen war aber auch die, warum diese doch so häufigen Erfahrungen so oft von ordentlicher Forschung und Wissenschaft geradezu ausgeschlossen werden. Untersuchungen etwa zum menschlichen Bewusstsein, der Psychiatrie oder Psychologie, kurz: warum sie so oft von der Wissenschaft einfach nicht ernst genommen werden.” In Finnland seien derlei Erlebnisse mit bis zu 40 Prozent unter der Gesamtbevölkerung so häufig wie etwa Herzrhythmusstörungen.

Auf der Grundlage von mehr als 200 schriftlichen Schilderungen entsprechender Erfahrungen einer stark heterogenen Bevölkerungsauswahl, scheine es tatsächlich Beweise für die häufigsten parapsychologischen Phänomene wie etwa Präkognition zu geben, auch wenn die meisten Medien und Populärwissenschaftler noch immer oft das Gegenteil behaupten.

Hintergrund
Schon 2016 berichtete die Statistik-Professorin Jessica Utts von der University of California von ihren Untersuchungen auf dem Jahrestreffen der American Statistical Association zu 30-jährigen Daten zu entsprechenden Phänomenen. Auch Utts kam darin zu dem Schluss, dass diese Phänomene so real sind, wie viele andere Phänomene, die schon seit Jahrzehnten Inhalt ordentlicher wissenschaftlicher Untersuchungen in zahlreichen Laboratorien sind. Auf der Grundlage eines im Auftrag des US-Kongresses verfassten Berichts zur Evaluierung dieser Phänomene anhand unterschiedlicher Studien, kam Utts damals zu folgender Einschätzung:

“Die Daten bilden ein starkes statistisches Fundament für die Vorstellung von Präkognition und möglicherweise verwandter Phänomene und würden vermutlich weitläufig auch entsprechend akzeptiert werden, wenn sie nur als etwas ‘Normaleres’ dargestellt werden würden. (…) Ich selbst habe mit zahlreichen ‘Aufklärern’ über die Frage gesprochen, ob es denn überhaupt eine Datenmenge geben würde, die sie von der Realität dieser Phänomene überzeugen könnte. Tatsächlich haben fast alle dies verneint. Auch auf die Frage, welche der bereits publizierten Studien sie zu den Themen selbst und ausführlich gelesen haben, gestanden die meisten der von mir Befragten ein, dass sie keine der besagten Studien gelesen hatten. Genau das ist aber eigentlich die Definition von Pseudowissenschaft: Schlussfolgerungen auf der Grundlage von persönlichem Glauben, statt harter Daten und Fakten.”

– Einen Bericht über eine Studie, die Jessica Utts gemeisnam mit Kollegen der Università di Padova publiziert hatte, in der sie Belege für die Fähigekeit des “Vorfühlens” aufzeigen, finden Sie HIER

In ihrer “Mind and Other”-Studie ging es den finnischen Wissenschaftlern zunächst auch weniger um die Frage, ob die geschilderten Phänomene im engsten naturwissenschaftlichen Sinn real oder falsch waren. Die Ansatz des interdisziplinären Projekts war der einer sozialkulturellen Perspektive, mit Beiträgen aus Anthropologie, Folklore, Geschichtsforschung und Psychiatrie: “Wir waren daran interessiert, was diese Erfahrungen für die Zeugen und ihre Umgebung bedeutet.”

“Wenn die Zeugen in dem, was sie uns geschildert haben, ehrlich sind, dann haben sie diese Dinge zunächst einmal auch so erlebt. Als Untersucher können wir diese ‘Wahrheit’ als solche nicht überprüfen, da es sich um die Wahrheit dieser Zeugen handelt. Wir nehmen dese Wahrheit also zunächst einmal als gegeben hin. Wir sind dann daran interessiert, ‘wie’ diese ungewöhnlichen Erlebnisse gemacht wurden und wie sie in der finnischen Gesellschaft und im Alltag rezipiert wurden und werden.”

Honkasalo und Kollegen, so berichtet “Yle.fi” weiter, war die Beobachtung bemerkenswert, wie stark diese Erlebnisse – obwohl so häufig – noch immer tabuisiert werden: “Die Menschen berichten uns davon, dass sie sich oft regelecht darin gelähmt fühlen, über diese Erfahrungen zu berichten. Wir vermuten, dass das daran liegt, weil diese Erlebnisse eben nicht in den Kontext unserer meist doch naturwissenschaftlich geprägten Sicht- und Denkweise und unseren Alltag passen. Wir erleben Dinge entweder als ‘normal’ oder als pathologisch – nur selten als etwas dazwischen. Hierbei handelt es sich aber um solche ‘Zwischen-Erlebnisse’, die aber schnell als abnormal kategorisiert werden. (…) Für viele gibt es angesichts solcher Erlebnisse aber nur eine Wahrheit und es gibt nur eine institutionalisierte Wahrheit und das ist der medizinische oder psychologische Weg diese Dinge zu definieren.”

Zu Beginn des Projekts wurden die Forscher von vielen Menschen schon alleine wegen dieses gesellschaftlichen Stigmas kontaktiert. “Diese Menschen berichteten uns, wie sie versucht hatten, sich diese Dinge über die Jahre hinweg zu erklären und dabei auch institutionalisierte Wissenschaftseinrichtungen, Personen und Ärzte, bis hin zu Priestern kontaktiert hatten. (…) Da sich diese Autoritäten aber selbst meist nicht sicher waren, ob es sich bei den Erlebnissen um ‘gesunde’ oder ‘krankhafte’ Erfahrungen handelt, haben sie sich meist dafür entschieden, sie als krankhaft bzw. Erfahrungen kranker Menschen zu kategorisieren. Der Versuch, von entsprechenden Erfahrungen zu berichten, wurde für viele Zeugen und ihre Familien zu einer Art Spießrutenlauf, nicht selten mit tragischen Wendungen. (…) Einige Zeugen wurden von Psychologen als Schizophren diagnostiziert und medikamentiert, oder sogar eingewiesen.

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Unidentifiziertes Flugobjekt überfliegt zwei Zivilflugzeuge über Arizona

Albuquerque (USA) – Offizielle Mitschnitte der Funkkommunikation gleich zweier ziviler Flugzeuge mit dem Radar des Albuquerque Air Route Traffic Control Center belegen eindrucksvoll den Überflug eines stark leuchtenden oder reflektierenden unidentifizierten Flugobjekts (UFOs) im vergangenen Februar. Während es an Erklärungsversuchen nicht mangelt, bleibt der Vorfall weiterhin ungeklärt.

Wie “TheWarzone” auf “TheDrive.com” berichtet, stammen die Mitschnitte der Funksprüche vom 24. Februar 2018 und belegen die Kommunikation zwischen der zivilen Luftraumüberwachung in Albuquerque zum einen mit einem Learjet 36 (N71PG) der Phoenix Air und dem Flug 1095 (Airbus A321) der American Airlines.

Alles begann mit der Anfrage der Crew des Learjets gegen 15:30 Uhr Ortszeit, als diese sich beim Albuquerque Air Route Traffic Control Center verwundert danach erkundigte, ob die Bodenstation eine Flugbewegung registriert habe, die unmittelbar zuvor die Maschine überflogen hatte. Der Learjet selbst war zu dieser Zeit auf rund 37.000 Fuß (ca. 11.280 Meter) zwischen dem Sonoran Desert National Monument und der Grenze zu New Mexico unterwegs. Die Antwort aus Albuquerque lautete “negativ” – auf dem Radar hatte man also keine die Sichtung der Piloten bestätigende Anzeige, worauf ein weiterer Pilot einwirft “ein UFO”, was der Learjet-Pilot mit einem lachenden “yeah” bestätigt.

Wenige Minuten später nimmt Albuquerque dann Kontakt mit dem American-Airline-Piloten von Flug 1095 auf, der auf gleicher Route wie der Learjet unterwegs ist und sich offenbar dem Sichtungsort nähert. Der Lotse bittet den Piloten des Airbus während der folgenden 15 Meilen Ausschau nach “etwas zu halten, dass die Maschine hier überfliegen könnte”. Der Pilot bestätigt, woraufhin der Lotse am Boden die vorangegangene Situation kurz erläutert. “Lasst uns einfach wissen, wenn ihr was seht.”

Kurze Zeit später schaltet sich dann der Pilot des Learjets in die Kommunikation zwischen Albuquerque und dem Airbus ein und erklärt: “Ich weiß nicht, was das war. Es war kein Flugzeug, aber es war – es flog in entgegengesetzter Richtung zu uns.”

Knapp eine Minute später meldet sich dann der Airbus-Pilot und berichtet: “ja, irgendetwas ist da gerade über uns hinweggeflogen, so etwas wie – ich habe keine Ahnung was das war, aber es war mindestens 2-3.000 Fuß über uns. Ja, es ist direkt über uns hinweggeflogen”. Ohne weiteren Kommentar bestätigt Albuquerque den Bericht des Piloten und fragt dann, ob (das Objekt) sich bewegt habe oder geschwebt sei? “Ich konnte nicht erkennen, ob es ein Ballon war oder nicht, aber entweder leuchtete es von selbst oder reflektierte sehr stark. Es war einige tausend Fuß über uns und flog in entgegengesetzter Richtung.” Auch diese Information wird vom dem Lotsen am Boden unkommentiert bestätigt.


Die übereinandergelegten Flugrouten des Learjet und des Airbus zur Sichtungszeit.

Danach ist ein weiterer Pilot zu hören, der sich erkundigt, ob es sich vielleicht um einen “Google-Ballon” gehandelt haben könnte – woraufhin der American-Airlines-Pilot “eher unwahrscheinlich” antwortet und eine weitere Stimme “UFO” hinzufügt.

Der gesamte Vorfall dauerte knapp 6 Minuten. Den Mitschnitt finden Sie HIER

Tatsächlich kann eine Ballonsonde oder ein andersartiges Testobjekt als Erklärung für die Sichtung nicht ausgeschlossen werden, erläutert doch schon “TheDrive.com” dass es sich um eine militärisch stark genutzte Region handelt: “Im Osten befinden sich die White Sands Missile Range und die Holloman Air Force Base. Im Süden liegt Tucson mit zwei großen Luftwaffenstützpunkten (AFB) Davis Monthan AFB und dem Tucson International Airport. Im Norden liegt Phoenix mit der dortigen Luke AFB, auf der Trainingseinheiten für F-35- und F-16-Piloten stationiert sind. Im Westen findet sich die Marine Corps Air Station Yuma mit ihren zahleichen zughörigen Einrichtungen. Zudem liegt südlich des Sichtungsortes auch Fort Huachuca, wo zahlreiche Drohnen-Einheiten stationiert sind.

“Das alles erklärt aber dennoch nicht, warum ein wie auch immer geartetes Flugzeug gänzlich ohne Kenntnis der Flugsicherheit und ohne Radarkennung in derartiger Nähe zu einer zivilen Flugroute unterwegs ist”, kommentiert der TheDrive-Autor Tyler Rogoway. Zugleich gibt der Bericht aber auch zu bedenken, dass auch ein Wetterballon in Frage käme, deren Starts trotz vorhandener Risiken nicht zwangsläufig bei der US-Bundesluftfahrtbehörde (FAA) registriert, und auch nicht zwangsläufig mit einem Radarreflektor oder Transponder ausgestattet werden müssen.

“Obwohl es bislang zu keinen Unfällen zwischen diesen Sonden und Flugzeugen gekommen ist, bedeutet das nicht, dass es nicht schon zu Nahebegegenungen gekommen wäre”, führt “TheDrive” weiter aus und verweist auf das folgende anschauliches Video eines Experimentalballons.

Abschließend verweist “TheDrive” auf den Umstand, dass trotz all dieser sicherlich auch den Piloten und Lotsen bekannten Erklärungsmöglichkeiten, die direkt beteiligten Augenzeugen im Learjet und im Airbus nicht wirklich so klingen, als seien sie von einer solchen Erklärung überzeugt. Eine Antwort auf eine Anfrage der TheDrive-Redaktion unter Berufung auf das US-Informationsfreiheitsgesetz (FOIA) steht derzeit noch aus.

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