Wüste von Nazca: Reptiloide Wesen bei Ausgrabungen gefunden

Bei Ausgrabungen in der Wüste von Nazca, wurden eine Reihe von unterirdischen Kammern entdeckt, in denen sich zwei Särge mit mehreren verschiedenen mumifizierten Wesensarten befanden.

Unter denen befanden sich diese zwei humanoiden Wesen, welche aufgrund ihrer Beschaffenheit der Gruppe der Reptilien und Amphibien zuzuordnen sind

Ihre seltsame Erscheinung ist keiner bekannten Art zuzuordnen.
Wahrscheinlich haben sie sowohl im Wasser als auch auf der Erdoberfläche gelebt.

Dieses Video wurde mit der Genehmigung des Urhebers von „Misterios Ocultos“ ins Deutsche übersetzt

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Astronomen finden weitere Hinweise auf unbekannten Planeten im Sonnensystem

Madrid (Spanien) – Erstmals haben spanische Astronomen die Entfernung der sogenannten Knoten von sogenannten extremen transneptunischen Objekten (ETNOs) von der Sonne genau analysiert und haben dabei Abweichungen von jenen Werten entdeckt, wie sie auf der Grundlage des Modells des uns bekannten Sonnensystems zu erwarten wären. Diese Abweichungen können am besten mit einem planetengroßen Objekt jenseits der Plutobahn erklärt werden. Damit reiht sich auch das Ergebnis dieser Untersuchung in die stets wachsende Reihe von Indizien für die Existenz eines noch unbekannten Planeten im äußeren Sonnensystem ein.

Wie das Team um Carlos de la Fuente Marcos von der Universidad Complutense Madrid aktuell im Fachjournal „Monthly Notices of the Royal Astronomical Society: Letters“ (DOI: 10.1093/mnrasl/slx106) berichtet, haben sie die Abstände sogenannten Knoten der ETNOs, also jener transneptunischen Objekte (TNOs) von der Sonne untersucht, deren durchschnittliche Entfernung von der Sonne mehr als 150 AU (AU/AE = Astronomische Einheit = Abstand Erde-Sonne) beträgt und die niemals die Neptunbahn kreuzen. Als „Knoten“ bezeichnen Astronomen die Schnittpunkte der Bahn eines astronomischen Objekts mit einer Bezugsebene, die im Falle unseres Sonnensystems der Ekliptikebene entspricht. Es sind diese „Knoten“ der Objekte, an denen die Wahrscheinlichkeit, dass sie mit der Gravitation anderer Objekte interagieren, am höchsten ist.

„Wenn es dort draußen nichts gibt, was diese Objekte ablenkt oder stört, so sollten die Knoten dieser ETNOs gleichmäßig verteilt sein, da es dann nichts gäbt, dem sie ausweichen müssten“, erläutert Marcos und führt dazu weiter aus: „Gibt es da aber einen oder mehrere ‚Störer‘, so kann es zu zwei Situationen kommen: Entweder sind diese ETNOs stabil, dann würden sie ihre Knotenpunkte von der Bahn dieses Störers wegwenden. Sind sie aber instabil, so würden sie sich ganz ähnlich wie Kometen verhalten, die mit dem Gasplaneten Jupiter in Wechselwirkung treten und dadurch einen ihrer Knoten der Umlaufbahn des Störers annähern.“

Das Ergebnis der neuen Berechnungen zeichnet nun eigentlich ein recht eindeutiges Bild: Aller Knoten der insgesamt 28 bislang bekannten ETNOs und die von 24 extremen sog. Zentauren (eine Klasse von Asteroid zwischen Jupiter und Neptun), die ebenfalls mehr als 150 AU/AE von der Sonne entfernt sind, ballen sich in bestimmten Entfernugsbereichen um die Sonne.

Darüber hinaus haben die Astronomen auch noch eine Übereinstimmung zwischen den untersuchten Objekten gefunden, wo eigentlich gar keine existieren sollte: zwischen den Positionen der Knoten und ihrer Bahnneigung (Inklination).

„Geht man davon aus, dass die Dynamik dieser ETNOs jener von Kometen gleicht, die mit Jupiter interagieren, so interpretieren wir diese Ergebnisse als Zeichen für die Existenz eines Planeten, der aktiv mit diesen Objekten auf einer Distanz von 300 bis 400 AU/AE wechselwirkt“, so De la Fuente Marcos.

 Damit liegt also auch der nun von den spanischen Astronomen beschriebene „Störer“ innerhalb jener Parameter, wie sie zumindest von dem US-Astronomen Scott Sheppard schon 2014 und von Mike Brown und Konstantin Batygin für ihren „Planet Nine“ vorhergesagt wurden.

Während die jetzt vorgestellten Untersuchungsergebnisse nichts über die erst kürzlich veröffentlichten Theorie eines zweiten noch unbekannten Planeten im inneren äußeren Sonnensystem aussagt, da dieser der Sonne sehr viel näher wäre

„Nach der heutigen Definition, müsste ein Körper seine Umlaufbahn von anderen Körper freigeräumt haben, um als wirklicher Planet zu gelten. Selbst wenn dieser Körper also ähnlich groß wäre, wie unsere Erde, könnte er doch von weiteren großen Asteroiden oder Zwergplaneten begleitet werden“, erläutert De la Fuente Marcos abschließend. „Wie dem auch sei, wir glauben, dass die Arbeit von Volk und Malhotra solide Belege für die Existenz eines massereichen Körpers jenseits der sog. Kuiper-Klippe und damit dem weit entferntesten Punkt des Gürtels aus transneptunischen Objekten, ab etwa 50 AU/AE liefert. Wir hoffen, schon bald weitere neue Daten liefern zu können, die auch die Existenz dieses ‚Planeten‘ stützen werden.“

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Radioteleskop empfängt rätselhafte Signale von sonnennahem Stern Ross 128

Neben zahlreichen anderen nahen Zwergsternen, wurde auch „Ross 128“ mit dem Radioteleskop von Arecibo (Hintergrund) untersucht. Dabei wurden Signale aufgefangen, die es noch zu erklären gilt, weshalb der leitende Astronom den Stern auch mit einem roten „WHAT?“ (Was?) markiert hat.

Arecibo (Puerto Rico) – Mit dem 300 Meter durchmessenden Radioteleskop von Arecibo haben Astronomen Signale aus Richtung des kaum 11 Lichtjahre entfernten im Sternbild Jungfrau gelegenen Roten Zwergsterns „Ross 128“ empfangen und rätseln derzeit noch, um was es sich dabei genau handelt. Schon am Wochenende soll das Teleskop erneut auf den Stern ausgerichtet werden.

Erstmals aufmerksam wurden die Astronomen um Abel Mendez von der University of Puerto Rico at Arecibo (UPRA) auf die Signale während einer zehnminütigen Beobachtungsphase im vergangenen Mai.

„Bei den Signalen handelte es sich um breitbandige, quasi-periodische und unpolarisierte Impulse mit sehr starken Streuungsmerkmalen“, erklärte Mendez, der zugleich Direktor des Planetary Habitability Laboratory ist und unterstreicht, dass es sich mit großer Wahrscheinlichkeit nicht um Interferenzen einer irdischen Quelle handeln, da sich das Signal auf Ross 128 konzentriere und schon bei der Beobachtung naher Sterne vor und nach dem der Rote Zwerg ins Visier genommen wurde, nicht geortet werden konnten.

Die Signale, so führt Mendez weiter aus, seien wahrscheinlich zu schwach, um mit anderen Radioteleskopen aufgefangen zu werden. Lediglich das neue, chinesische Riesen-Radioteleskop FAST  könnte die aufgefangen, befinde sich derzeit aber noch in der Kalibrierungsphase.

 Statt jedoch schon jetzt von einem möglichen künstlichen Signal sprechen zu wollen, sollen zunächst weitere technische und astrophysikalische Quellen untersucht werden. Am wahrscheinlichsten erscheine derzeit, dass die Signale von Ausbrüchen des Sterns (sog. Flares) selbst ausgelöst werden oder von einem anderen nahen Objekt im Beobachtungsausschnitt stammen. Auch das Signal eines Satelliten auf einer hohen Umlaufbahn will Mendez derzeit noch nicht gänzlich ausschließen. „Jede dieser möglichen Erklärungen hat aber auch noch ihre Schwierigkeiten, die es jetzt gilt zu überprüfen. Die Alien-Theorie steht allerdings am Ende der Liste möglicher Erklärungen.“

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Teotihuacán: Scans offenbaren unbekannten Tunnel unter Mondpyramide

Die Mondpyramide von Teotihuacán.

Teotihuacán (Mexiko) – Nachdem bereits Tunnelsysteme unterhalb der Pyramide des „Raumfahrers von Palenque“ und der Tempelpyramide des Quetzalcoatl entdeckt wurden , sind sich mexikanische Archäologen nun auch sicher, unter der sogenannten Mondpyramide der Pyramidenstadt Teotihuacán einen Tunnel entdeckt zu haben. Hierbei könnte es sich, so vermuten die Forscher, um den symbolischen Eingang in die Unterwelt der prä-kolumbischen Glaubensvorstellungen handeln.

Wie die Archäologen um Verónica Ortega vom mexikanischen Nationalinstitut für Anthropologie und Geschichte (INAH) berichten, geht die Existenz des Tunnels unter der zweitgrößten der rund 2.000 Jahre alten Teotihuacán-Pyramiden und dem angrenzenden Platz des Mondes aus geoelektrischen Scans hervor, die im Juni vor Ort durchgeführt worden waren. Dieser Tunnel führt in rund 10 Metern Tiefe offenbar von der Mitte des Platzes bis unter die Pyramide.

Teotihuacán, „der Ort, an dem die Menschen zu Göttern werden“, wurde wahrscheinlich um das Jahr 100 erbaut und war in etwa so groß wie das antike Rom. Zentrum der Stadtanlage ist die 65 Meter hohe Sonnenpyramide mit einer Grundfläche von 220 mal 220 Metern. Bis ins Jahr 600, so vermuten Archäologen, war Teotihuacán das kulturelle Zentrum Mittelamerikas, wurde jedoch nach einem Großbrand zwischen dem 7. und 8. Jahrhundert aufgegeben und verlassen.

Jetzt sollen weitere Untersuchungen mehr über den Tunnel zutage fördern. Die Forscher vermuten, dass es sich um eine Abbildung des Eingangs zur mystischen Unterwelt handelt, wie sie in der Glaubenswelt der präkolumbischen Kulturen eine bedeutende Rolle spielte und der das Leben, Tiere und Pflanzen entstammen. In dem Tunnel hoffen die Archäologen auf Artefakte zu stoßen, die dann mehr über den Zweck des Tunnel verraten könnten.

 

 

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Mondschein bringt unbekannte Gravuren auf Megalithen zum Vorschein

Zahlreiche Gravuren auf dem Deckstein des Dolmen Hendraburnick Quoit in Cornwall sind nur im Mondlicht zu sehen.

Truro (Großbritannien) – Auf den Steinen des Hendraburnick Quoit, einem Dolmengrab nahe Davidstow in Cornwall, haben Archäologen zusätzlich zu den bereits bekannten 13 Gravuren 105 weitere Steinzeichnungen entdeckt, die auf fast schon magische Weise nur bei Mond- und Fackelschein zu erkennen sind. Die Forscher vermuten, dass auch andere Steinmonumente, wie etwa der ebenfalls für seine Gravuren bekannte Steinkreis von Stonehenge, solche Zeichnungen tragen, die auf nächtliche Zeremonien hindeuten.

Wie Dr. Andy Jones und Thomas Goskar von der Cornwall Archaeological Unit aktuell im Fachjournal „Time and Mind“ (DOI: 10.1080/1751696X.2017.1341241) berichten, entdeckten sie die bislang unbekannten Gravuren in der Oberfläche der Steine des rund 4.500 Jahre alten Hendraburnick Quoit erst im Mond- oder sehr tiefstehenden Sonnenlicht aus südöstlicher Richtung.


Der Hendraburnick Quoit in Cornwall.

Darüber hinaus fanden die Archäologen eine Vielzahl offenbar absichtlich rund um den Dolmen verstreuter Quarzsplitter und -Fragmente, wie sie im Mondlicht oder Fackelschein geleuchtet und so den Ort in einen sanften Schimmer getaucht hätten.

Für die Archäologen um Jones sind die neuen Entdeckungen ein deutlicher Hinweis darauf, dass das Monument einst auch für nächtliche Zeremonien im Mond- und Fackelschein  genutzt wurden und sie vermuten, dass auch andere Steinsetzungen einem solchen Zweck dienten.

„Wir kannten schon einige der Gravuren auf den Steinen, aber als wir einmal Nachts vor Ort waren, um Fotos zu machen, entdeckten wir plötzlich noch viel mehr“, berichtet Jones. „Mir zeigt dies, dass diese Zeichnungen auch dazu gedacht waren, bei Nacht gesehen zu werden. (…) Vielleicht rührend die vielen Quarzsplitter daher, dass dieses Gestein während dieser Zeremonien zerschlagen wurde, dabei funkelte und leuchtete.“

Grafische Darstellung einiger der neu entdeckten Gravuren von Hendraburnick Quoit

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„In vielen Kulturen spielt die Dunkelheit eine wichtige Rolle und wird mit dem Übernatürlichen und der Erhöhung der Sinne assoziiert. Es ist also gut möglich, dass der Hendraburnick Quoit ein Zentrum nächtlicher Riten war“, so Jones und Goskar in „Time and Mind“. „Das menschliche Auge nimmt Farben und Schattierungen in der Dunkelheit sehr anders wahr als bei Tageslicht. Somit war diese Kunst wohl nur im Mond- und Fackelschein zu sehen. Die luminiszenten Eigenschaften des zerschlagenen Quarz könnten ebenfalls während der nächtlicher Zeremonien dazu genutzt worden sein, diese Zeichnungen in der Dunkelheit auf besondere Art und Weise sichtbar zu machen und nach Gebrauch dem ganzen ort eine besondere Aura verliehen haben.“

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Kornkreise 2017: Neue Formationen im Juni

Saarbrücken (Deutschland) – Während die ersten Erntearbeiten in den frühen Gerstefeldern bereits beginnen, nähert sich die diesjährige Kornkreissaison ihrer Hoch-Zeit. 

Seit unserem letzten Blick auf die Kornkreise bis Juni wurde zunächst in einem Feld bei Little Maiden nahe Bradley in der englischen Grafschaft Wiltshire am 9. Juni 2017 eine pentagolane (fünfseitige) Großformation von annähernd 70 Metern Durchmesser entdeckt. Im zentralen Kreis war das Getreide zu einem schachbrettartigen Muster verflochten. Noch bevor Be- und Untersucher die Formation begutachten konnten, wurde diese auch schon vom Bauern abgemäht.

Für Aufsehen in der lokalen Presse sorgte dann am 16. Juni 2017 eine Formation bei Target Wood in der Nähe der Badbury Rings in der Grafschaft Dorset. Ganz offenbar nimmt das Muster einen geometrischen Bezug zum „Baum des Lebens“, dem sofg. Sephiroth, der jüdisch-hebräischen Kabala. Nach eingehenden Verhandlungen konnten Kornkreisforscher erreichen, dass die Formation für Besucher offen steht – leider ohne das Muster zuvor und unmittelbar nach Entdeckung selbst untersuchen zu können. Die Eintrittsgebühr von 3 Pfund geht an die Krebsforschung.

Eine ebenfalls vermeintlich naheliegende Symbolik zeigte auch die nächste Formation, die einen Tag später nahe Cheesefoot Head nahe Winchester in Hampshire entdeckt wurde – wurde hier doch offenbar eine Sonnenfinsternis, wie sie am 21. August über den USA stattfinden wird, abgebildet.

Auch außerhalb Englands gab es im vergangenen Juni Kornkreise: So entdeckt am 18. Juni 2017 in einem Feld nahe Lixheim nahe Sarrebourg im französischen Departement Moselle. Hier wurden in den vergangenen Jahren immer wieder Kornkreise entdeckt. Der deutsche Kornkreisforscher Andreas Müller konnte einige dieser Formation selbst vor Ort untersuchen und kam bislang stets zu der Einschätzung, dass die entsprechenden Formationen ganz offenkundig von Menschenhand angelegt worden waren. Obwohl Müller den aktuellen Kornkreis aus persönlichen Gründen leider nicht in Augenschein nehmen konnte, hegt er anhand der ihm vorliegenden Informationen und Fotos auch hierzu Zweifel: „Das Luftbild zeigt einige Merkmale, die auf klassische Konstruktionsfehler hindeuten und wie sie auch schon angesichts der früheren Kornkreise in dieser Gegend zu finden waren. Offenbar hat hier jemand nichts dazugelernt“, scherzt Müller.

Ein weiterer Kornkreis mit Flechtmuster wurde dann am 21. Juni in einem Weizenfeld nahe West Kennett in Wiltshire entdeckt. Der sich vom sonstigen Bodenmuster abhebende gerade Pfad weist direkt auf die prähistorischen Erdkegel-Pyramide Silbury Hill (siehe Abb. r. Pfeil). Noch vor einer Begutachtung wurde der Kreis vom Bauern leider abgemäht.

Eine fast schon klassisch-geometrische Hantelformation wurde am 26. Juni 2017 in einem Weizenfeld am Thorn Hill unweit des nicht öffentlich zugänglichen neolithischen Langgrabs von East Kennett in Wiltshire entdeckt.

Die letzte Kornkreisformation im Juni 2017 wurde dann am 27. Juni in einem Feld nahe Delley-Portalban im Schweizer Kanton Freiburg entdeckt. Obwohl die Formation aufgrund zahlreicher Medienberichte bereits vielfach besucht wurde, liegen bislang noch keine weiteren Informationen dazu vor.

1. Juli 2017, Boreham Down, nahe Lockerdige, Wiltshire, England.

5. Juli 2017: Battlesbury Hill, nahe Warminster, Wiltshire, England.

 

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Britische UFO-Akten zeigen 90-minütige UFO-Nahbegegnung eines US-Spionageflugzeugs

Eine RC-135 Rivet, wie sie am 19. Oktober 1982 über Zypern 90 Minuten lang von einem UFO umkreist und begleitet wurde, das sogar vom Bordradar der Maschine, nicht aber von den Bodenkontrollstationen geortet und von der Besatzung beobachtet werden konnte.

London (Großbritannien) – Während UFO-Forscher weltweit auf eine wie auch immer geartete Veröffentlichung der kürzlich freigegebenen letzten einst geheimen britischen UFO-Akten wartet , hat der britische Historiker Dr. David Clarke, der die Veröffentlichung der bisherigen UFO-Akten des britischen Verteidigungsministeriums (MoD) begleitet hatte, einen Fall aus den „neuen“ Akten hervorgehoben, aus dem die dramatische Nahbegegnung eines Spionageflugzeugs der US-Air Force (USAF) mit einem großen unidentifizierten Flugobjekt über dem östlichen Mittelmeer im Herbst 1982 hervorgeht.

Wie Clarke auf seiner Internetseite berichtet, beschreibt der Bericht einen Vorfall am 19. Oktober 1982, als ein Spionageflugzeug der USAF vom Typ RC-135 Rivet bei der Beobachtung sowjetischer Militäraktivitäten über den östlichen Mittelmeer plötzlich ein „großes Objekt“ beobachten konnte.

„Laut den Akten der Militärbasis der Royal Air Force Troodos auf Zypern, hörte das dortige Personal (der 280 Signal Unit) selbst ganz erstaunt die Funksprüche der US-amerikanischen Crew mit, als sich die Begegnung auf rund 35.000 Fuß über dem Meer abspielte“,

berichtet Clarke.

Das unidentifizierte Flugobjekt (UFO) selbst, wurde von der Besatzung der RC-135 als „wie von zahlreichen blinkenden Lichtern bedeckt beschrieben“ und offenbar auch vom Radar des Spionageflugzeugs selbst erfasst, als dieses sich von Süden näherte.

„Danach kreiste (das Objekt, das als größer als die RC-135 beschrieben wurde) um das Flugzeug und näherte sich diesem derart, dass der Navigator der Maschine die Bodenkontrolle um Unterstützung bat“,

zitiert Clarke aus den Akten.

Daraufhin seien zwei F-14 Kampfflugzeuge von einem Flugzeugträger aus gestartet und auch eine britische Phantom, die sich zu dieser Zeit auf einem Nachttrainingsflug befand, wurde zum Anfangen des UFOs südlich von Zypern abbeordert

„Als die drei Abfangjäger sich der US-Maschine näherten, sah dessen Crew das UFO gerade noch, wie es in Richtung der afrikanischen Küste verschwand. Die Jägerpiloten hingegen sahen das Objekt nicht mehr.“

Aus den Akten über diesen Vorfall gehe zudem hervor, dass die Troodos-Radarstation den gesamten Vorfall 90 Minuten lang begleitet und den Funkkontakt aufgezeichnet hatte, seit dieser kurz nach 4 Uhr in der früh begonnen hatte.

Zu dieser Zeit habe die Crew das Objekt erstmals „in etwa zwei Meilen Entfernung gesichtet. Dann habe das Objekt die Maschine umkreist und sich diesem genähert und es 90 Minuten lang verfolgt. Dabei sei es von der „gesamten Crew“ gesichtet worden.

Obwohl das Objekt – so geht es aus den mitgeschnittenen Funksprüchen der Besatzung der RC-135 hervor – vom Radar des US-Spionageflugzugs geortet wurde, wurde das UFO von keinen britischen Luftverteidigungsstationen weder von Boden- noch von Seegestütztem Radar geortet – auch nicht von der 280 SU der RAF Troodos.

Dennoch zog der Vorfall eine geheime Untersuchung der britischen Behörden nach sich, deren Ergebnisse im November 1982 auch an das US-Verteidigungsministerium überstellt wurden.

„Weder die britische, noch die US-Regierung haben bis zur Veröffentlichung der Akten vergangene Woche jemals Informationen über diesen Vorfall veröffentlicht“,

so Clarke weiter.

„Aus den Akten geht hervor, dass offizielle Stellen eine Abschrift der Aufnahmen der Funkkommunikation zwischen der Flugzeugbesatzung und der Bodenstation erstellen ließen (…) und Kopien dieses Berichts an Wissenschaftler der Royal Air Force (RAF), und des Abteilung „DI55“, einer Sektion des „Directorate of Scientific and Technical Intelligence“ (DSTI) des britischen Verteidigungsgeheimdienstes „DIS“ (Defence Intelligence Staff) überstellt wurden.“

Auch seien Filmaufnahmen der RAF Troodos Radarstation nach London geschickt und dort im Großformat durch Geheimdienstoffiziere untersucht worden.

Hintergrund: Der UFO-Bericht des DI55
Im Jahr 2000 erstellte ein Geheimdienstmitarbeiter, der als Auftragnehmer für das MoD arbeitete und Zugang zu geheimen Dokumenten hatte, welche die Ermittlungen des Geheimdienstes DI55 in Bezug auf UFO-Vorfälle von mehr als drei Jahrzehnten enthielten, den 460 Seiten starken sogenannten „Condight-Report“ über „Unidentifizierte luftgebundene Phänomene im Vereinigten Königreich“. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen als Berater des militärischen Nachrichtendienstes Defense Intelligence Staff (DIS) zum Thema UFOs wurde er schlussendlich beauftragt, den Einschätzungsbericht zu verfassen. Während der Verfasser des Berichts bis heute vom MoD geheim gehalten wird . Im Report selbst kommt besagter anonyme Verfasser zu dem Ergebnis, dass UFOs bzw. UAPs (Unidentified Aerial Phenomena; engl. unidentifizierte luftgebundene Phänomene) existieren, dass dafür aber am ehesten natürliche Ursachen, wie Kugelblitze oder leuchtendes Plasma, verantwortlich wären. Eine Gefahr für das Vereinigte Königreich durch diese echten UAPs gibt es laut dem „Condign Report“ nicht. Als direkte Reaktion auf den Bericht entschied der DIS, nachdem man 50 Jahre lang UFO-Sichtungsberichte teilweise untersucht und gesammelt hatte, sich nicht mehr mit dem Thema zu beschäftigen.

Aus den Akten gehe allerdings nicht hervor, was mit all den Beweismitteln danach passiert sei und auch das offizielle Ergebnis der gemeinsamen Untersuchung des Vorfalls durch Briten und US-Amerikaner, werde in der Akte nicht erwähnt. Stattdessen wird ein Erklärungsversuch eines RAF-Offiziers erwähnt, der zu der Beobachtung der Crew des Spionageflugzeugs anmerkte, man habe „die starke Vermutung, dass es sich bei dem UFO um eine Luftspiegelung (mirrage effect) von Lichtern der israelischen oder libanesischen Küste gehandelt haben könnte.“ Angesichts der von den Briten mitgehörten Funksprüche des US-Spionageflugzeugs, aus der die Annäherung des Objekts und dessen Umrundung und 90 Minuten andauernde Begleitung der Maschine beschrieben wird, erscheint eine solche Deutung jedoch fraglich.

Zugleich zitiert Clarke abschließend auch aus einem weitren Bericht aus den neulich freigegeben Akten, aus dem das Ergebnis einer Umfrage eines RAF Group Captains unter sämtlichen britischen Radarstationen hervorgeht. Laut dieser Umfrage von 1996 gibt und gab es keinerlei Berichte über UFOs, die von britischen Radar-Einheiten der Air Defence Ground Environment (ADGE) oder der 11/16 Group mittels Radar geortet wurden.
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