Archäologen finden unerwartete neue Schätze aus dem Grab des Tutanchamun

Tübingen (Deutschland) – Bei der Untersuchung von bislang unbeachteten verzierten Goldblech-Fragmenten aus dem berühmten Grabschatz des Tutanchamun, haben deutsch-ägyptische Archäologen Motive entdeckt, die erstmals eine überraschende Verbindungen zwischen dem Alten Ägypten und Vorderasien aufzeigen.

Die 1922 von Howard Carter im Grab des Kindkönigs gefundenen Bleche lagerten bislang im Magazin des Ägyptischen Museums in Kairo noch in derselben Kiste, in der sie von Carters Team unmittelbar nach der Entdeckung verstaut worden waren. Ohne sie weiterführend zu untersuchen wurden die Bleche damals in unrestauriertem Zustand fotografiert – und danach nie wieder ausgepackt.

Wie die Archäologen um Professor Peter Pfälzner vom Instituts für die Kulturen des Alten Orients an der Universität Tübingen berichten, haben sie die Goldbleche vier Jahre lang wissenschaftlich untersucht, restauriert und in jahrelanger Kleinarbeit die Einzelfragmente zu 100 annähernd vollständige Goldbleche wieder zusammengesetzt.

“Vermutlich handelt es sich um dekorative Beschläge von Bogenkästen, Köchern und Zaumzeug”, berichten die Forscher und unterstreichen die bislang ebenfalls unbeachteten Darstellungen auf den Goldblechen.

Fragmente aus dem Grabfund: Am Ende konnten 100 vollständige Goldbleche zusammengesetzt werden.

Auf diesen finden sich sowohl ägyptische Motive als auch jene, die einem „internationalen“, orientalisch beeinflussten Motivkanon zuzurechnen sind, berichtet die Doktorandin Julia Bertsch. Abgebildet sind Tierkämpfe oder Ziegen am Lebensbaum, “wie sie der ägyptischen Kunst eigentlich fremd sind ‒ sie müssen aus dem Vorderen Orient nach Ägypten gekommen sein”.

“Vermutlich gelangten diese Motive, die einstmals in Mesopotamien entwickelt wurden, über Syrien in den Mittelmeerraum und nach Ägypten”, erklärt Peter Pfälzner. “Dies zeigt erneut die große Rolle, die das alte Syrien für die Kulturvermittlung in der Bronzezeit spielte.”

Interessanterweise wurden im Jahr 2002 ähnliche Goldbleche mit thematisch vergleichbaren Darstellungen schon einem unangetasteten Königsgrab aus dem Jahr 1340 v. Chr. in der syrischen Königsstadt Qatna gefunden – also in einem Grab, das nur wenig älter ist als das Grab des Tutanchamun in Ägypten.

Chemische Analysen haben gezeigt, dass die Goldbleche mit ägyptischen Motiven und die mit fremden Motiven aus unterschiedlich zusammengesetztem Goldmaterial hergestellt wurden. Dies müsse allerdings nicht bedeuten, dass die Stücke importiert wurden. “Es könnten auch unterschiedliche lokale Werkstätten für die Produktion in verschiedenen Stilen verantwortlich gewesen sein und eine der Werkstätten orientierte sich offensichtlich an vorderasiatischen Vorbildern”, so die Forscher.

Nach der derzeitigen Erstpräsentation der Objekte im Ägyptischen Museum in Kairo werden diese künftig im neuen Grand Egyptian Museum nahe den Pyramiden von Gizeh gezeigt.

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PROPHEZEIUNGEN, die uns verschwiegen werden…

 

Gibt es hinter den ganzen Prophezeiungen den Versuch der Manipulation? Es scheint so zu sein. Es ist schon ungewöhnlich von positiven Prophezeiungen zu hören. Bücher, die das Ende der Welt verkünden, verkaufen sich anscheinend am besten. Wie wir sehen, haben sie sich bislang nicht erfüllt und werden sich auch nicht erfüllen. Erdbeben, Vulkanausbrüche und andere Katastrophen gab es schon immer und sie werden auch immer wieder vorkommen, aber das heißt nicht, dass es das Ende der Welt bedeutet. Im Internet finden wir katastrophale Vorhersagen aller Art, natürlich sind die meisten erfunden, aber sie sind in der Regel die Populärsten.

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Weitere Anomalien in der Cheopspyramide entdeckt

Im Rahmen der Kontroverse um den kürzlich entdeckten und bislang unbekannten großen Hohlraum oberhalb der Großen Galerie im Innern der auch als Cheopspyramide bezeichneten Großen Pyramide von Gizeh hat der Herausgeber von Grenzwissenschaft-Aktuell.de , Andreas Müller, mit einem Leiter des ScanPyramids-Projects, dem Präsidenten und Gründer des HIP-Instituts, Mehdi Tayoubi exklusiv über die Entdeckung, die Kontroverse und die nächsten Schritte bei der Erkundung der Pyramide gesprochen.

Die Entdeckung, die Sie und Ihre Kollegen im Fachjournal “Nature” beschreiben hat offenbar zu einigen Unstimmigkeiten geführt, vor allem bei einigen Mitarbeitern des ägyptischen Antikenministeriums und mit Zahi Hawass, die beide der Bedeutung dieser Entdeckung widersprechen

Mehdi Tayoubi: 

Zunächst einmal möchte ich klarstellen, dass es eigentlich keine Unstimmigkeiten gibt, da Ägyptologen keine ausgewiesenen Physiker sind, die Bedeutung unserer Entdeckung aber darin liegt, dass sie von drei unterschiedlichen Teams anerkannter und renommierter Institutionen gegenseitig bestätigt wurde.

Mehdi Tayoubi

Und tatsächlich wurde unsere Entdeckung auch schon vom Antikenministerium anerkannt. Was wir jetzt brauchen, sind konstruktive und respektvolle Debatten beider Disziplinen. Nur so können wir weiterhin Fortschritte erzielen.

Sie und ihre Mitautoren stellen im Nature-Artikel klar, dass sie selbst gar nicht beanspruchen, jetzt schon zu wissen, welche Funktion und Nutzen der entdeckte “große Hohlraum” hat und dass Sie deshalb auch noch nicht konkret von einer “Kammer”, einer “Galerie” oder etwas ähnlichem sprechen wollen. Zugleich ist aber sicherlich den meisten klar, dass ein derartig großer Hohlraum, von der Größe der Großen Galerie eine der bedeutendsten Strukturen im Innern der Pyramide darstellt, die bislang aber völlig unbekannt war. Können Sie dazu etwas sagen?

Tayoubi: 

Was wir sagen können ist, dass es sich um einen gänzlich unerwarteten großen Hohlraum handelt, der die gleichen Größeneigenschaften aufweist wie die Große Galerie, mit einer Länge von mindesten 30 Metern. Bislang kennen wir den Ausrichtungswinkel dieses Hohlraums noch nicht. Deswegen müssen wir diese Situation weiterhin untersuchen, genau so, wie wir es bezüglich des Korridors hinter der Nordwand getan haben, zu dem wir vergangene Woche auch weitere Details bekannt gegeben haben.

Würden Sie auch meine persönliche Bemerkung kommentieren, dass es doch sehr irritierend ist, dass die Entdeckung eines so großen Hohlraums im Innern eines der vielleicht ebenso bekanntesten wie rätselhaftesten antiken Bauwerke, von einigen der für das antike Erbe Verantwortlichen (Waziri und Hawass) derart heruntergespielt wird?

Tayoubi: 

Wie gesagt, das Antikenministerium selbst unterstützt unsere Arbeit und Aussage und der Minister selbst, Dr. Khaled Al-Anany, spricht von einer bedeutenden Entdeckung. Jetzt brauchen wir Architekturspezialisten, die die Entdeckung mit uns diskutieren. Diese Entdeckung ist schließlich real. Zahi Hawass leitet die beratende Komitee aus Ägyptologen – aber er ist nicht für das antike Erbe Ägyptens verantwortlich. In der Wissenschaft hat jeder das Recht, an etwas Zweifel zu erheben. Jetzt ist aber viel wichtiger, dass wir konstruktive Debatten führen, die sich an Quellen, Forschung, Simulationen, Hypothesen usw. orientierten. Und das wird Zeit benötigen.

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großer Hohlraum im Innern der Großen Pyramide von Gizeh

Kairo (Ägypten) – Die Entdeckung des bislang größten unbekannten Hohlraums im Innern der Großen Pyramide auf Gizeh sollte eigentlich als DIE Sensation des Jahres, des Jahrzehnts oder gar des Jahrhunderts betrachtet und gefeiert werden – würde man meinen. Nicht aber, wenn es nach einigen alteingesessenen Ägyptologen geht. Diese tun seit der Veröffentlichung der Entdeckung im Fachjournal “Nature” ihr Möglichstes, um den Fund herunterzuspielen – mit entsprechendem Erfolg in der internationalen Berichterstattung. Zugleich spricht der Antikenminister Ägyptens nun aber erstmals selbst von einer bedeutenden Entdeckung. Grenzwissenschaft-Aktuell.de hat exklusiv mit dem Leiter der “ScanPyramids”-Mission über den Fund gesprochen.

Zuvor hatte sich unmittelbar nach Bekanntwerden des Nature-Fachartikels sowohl der Vorsitzende des ägyptischen Antikenrats Mustafa Waziri (Anm.: …entspricht nicht dem Antikenminister!) als auch der bekannte Archäo- und Ägyptologe Zahi Hawass, seines Zeichens selbst einstiger Minister des ägyptischen Antiken-Ministeriums, die Bedeutung der Entdeckung des knapp 30-50 x 9 Meter Hohlraums heruntergespielt.

Zahi Hawass

Hawass, der selbst weder an der Entdeckung noch am Fachartikel beteiligt war, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, er habe “mit anderen Wissenschaftlern des Projekts gesprochen und ihnen erklärt, dass dies keine wirkliche Entdeckung sei”. Allerdings sind die Entdecker und Autoren des Artikels die Hauptuntersucher und Leiter der ScanPyramids-Mission. Mit welchen “anderen Wissenschaftlern” des Projekts Hawass also gesprochen haben will, geht aus seinen Aussagen und den diese zitierenden Berichten bislang nicht hervor.

Weiterhin erklärte Hawass gegenüber der AFP, dass die Pyramide tatsächlich “voller Hohlräume” sei, dass dies aber nicht bedeutet, “dass es eine geheime Kammer oder eine neue Entdeckung gibt”. Waziri kritisierte die Autoren hinzu für angeblich sensationalistische Interpretationen und der Bekanntgabe der Entdeckung unbekannter Räume oder Kammern. Derartige Interpretationen “sollten nicht vor einer wissenschaftlichen Diskussion veröffentlicht werden”.

Tatsächlich erheben aber die Autoren des Nature-Fachartikels diesen Anspruch selbst überhaupt nicht – und unterstreichen sogar, dass man die Funktion und damit die Bedeutung des Hohlraums noch nicht kenne und deshalb bislang auch nur von einem “Hohlraum” und nicht von einer Kammer, Galerie, Korridor oder Ähnlichem spreche. Zudem erfüllt die Veröffentlichung des Artikels im angesehenen Fachjournal “Nature” durchaus wissenschaftliche Standards.

Hawass selbst wird in zahlreichen Medienberichten zum Fund als “Vorsitzender des Wissenschaftskomitees des ScanPyramids-Projekts” dargestellt, der dieses “überwache” oder sogar leite. Hierzu stellte das die Arbeiten tatsächlich leitende Heritage Innovation Preservation Institutes (HIP) schon im Juni 2016 angesichts ähnlicher Behauptungen klar:

“Entgegen den zahlreichen Meldungen unterstehen die Myonen-Scans in der Großen Pyramide von Gizeh, sowie in den Pyramiden von Dahschur im Rahmen der ‘ScanPyramids’ Mission auch weiterhin der Leitung des ‘Heritage Innovation Preservation Institutes’ (HIP) sowie der Fakultät für Ingenieurswissenschaften an der Cairo University und werden von Beginn an (im Oktober 2015, von Wissenschaftlern aus Ägypten, Japan, Frankreich und Kanada durchgeführt. (…) Die Ergebnisse der aktuell vom ScanPyramids-Team geleiteten Myonen-Scans werden im Sinne weiterer Analysen und Interpretationen mit unterschiedlichen wissenschaftlichen Komitees verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen geteilt. (…) Das ägyptischen Antiken-Ministerium (Ministry of  Antiquities) hat ein eigenes Ägyptologen-Komitee gegründet, dem der Minister Dr. Khaled El-Anany vorsteht und das von Dr. Zahi Hawass geleitet werden wird. (…) Was aber die eigentliche ScanPyramids-Mission anbetrifft, so kann ich mit Bestimmtheit sagen, dass diese nicht von Dr. Hawass geleitet wird. (…) Die Ergebnisse der Myonen-Scans aus der Großen Pyramide von Gizeh, so der HIP-Sprecher abschließend, werden – ebenso wie die früheren Ergebnisse der Mission – transparent veröffentlicht.”

Im Gegensatz zu Waziri und Hawass hat sich mittlerweile der derzeitige Antikenminister Ägyptens, Khaled Al-Anany, zu der Entdeckung in der Großen Pyramide geäußert und positioniert.

Auf der International Conference on the Science of Ancient Egyptian Materials and Technologies (SAEMT) dankte der Minister dem ScanPyramids-Team um Mehdi Tayoubi vom HIP Institute und Kunihiro Morishima von der japanischen Nagoya University und sprach von einer “neuen Offenbarung, die erneut das Interesse der Welt auf Ägypten lenke.

” Was hier nun entdeckt wurde, sei “neu und größer als alle bekannten Hohlräume der Pyramide” und werde nun “weiterhin wissenschaftlich untersucht und erforscht”,

zitierte der “Egypt Independent” den Minister. Zugleich deutete aber auch Al-Anany an, dass gerade mit dem Team (…um Hawass?) der Fund derzeit weiter “diskutiert” werde und führte dazu weiter aus:

“Das Forscherteam besteht aus internatonalen Wissenschaftlern, die unter dem Schirm des Antikenministeriums und unter der Aufsicht von Hani Helal, dem ehemaligen Bildungsminister arbeite. Das Komitee des Ministeriums fordere, dass Schlussfolgerungen aus der Entdeckung ebenfalls in einem international angesehnen Journal veröffentlicht werden sollen.”

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Was ist auf dem Mond los?

In der letzten Zeit haben alle großen Regierungen, wie die USA, Russland und China, sehr großes Interesse an dem Mond gezeigt. Und natürlich wollen die Japaner bei diesem unerklärlichen Mondforschungsrennen auch mit dabei sein. Aber warum dieses große Interesse? Was sind deine wahren Absichten?

 

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Archäologie: Atomkrieg im Altertum

Verfügten unsere Vorfahren tatsächlich über hoch entwickelte Technologien, wie wir sie heute beherrschen? Messungen an uralten Ruinen in Indien lassen diesen Schluss zu. In alten Mythen werden ebenfalls Szenen beschrieben, die aus einem modernen Atomkrieg stammen könnten.

Jahrtausende alte Texte scheinen etwas zu beschreiben, das der genauen Beschreibung einer Atombombenexplosion entspricht, wie sie im Zweiten Weltkrieg in Nagasaki geschah.

 So erzählt das Sanskrit-Epos Mahabharata von Untergang und Zerstörung in Passagen, die Effekte und Folgen einer Atombombenexplosion exakt wiedergeben.

Von „riesigen Explosionen“, „heller als tausende Sonnen“, wird da berichtet. Auch von bis zur Unkenntlichkeit verbrannten Körpern.

Wie die Legende berichtet, verloren jene, die die Katastrophe überlebten, später ihre Haare und Fingernägel. Außerdem war das Essen nach den Explosionen vergiftet. Auch das passt genau zu unserem Verständnis von radioaktiver Verseuchung nach einer Atomexplosion.

Verschiedene Wissenschaftler meinen, es bestehe die Möglichkeit, dass eine hochentwickelten Zivilisation in tiefer Vergangenheit existierte – eine Zivilisation, die ebenso fortschrittlich, wenn nicht sogar weiter entwickelt war, als die unsere.

 Sollte tatsächlich etwas an der Geschichte sein, oder handelt es sich nur um einen Mythos? Könnte dieser Bericht tatsächlich einen Atomkrieg aus ferner Vergangenheit beschreiben.

Erste Anzeichen für eine solche Katastrophe im Altertum fand man im nordwestlich gelegenen indischen Bundesstaat Rajasthan. Dort entdeckte man nahe Jodhpur eine Bodenschicht mit radioaktiver Asche, die so verstrahlt war, dass Ermittlungen eingeleitet wurden. Erst später wurden nördlich davon die alten Ruinen von Harappa und westlich davon Mohenjo-Daro in Pakistan entdeckt.

Mohenjo-Daro wurde etwa 2.500 vor Christus gebaut und in den 20er Jahren entdeckt. Seitdem gab es dort signifikante Ausgrabungen.

Als man bei den Ausgrabungen das ehemalige Straßenniveau erreichte, stieß man auf 44 Skelette, die über die Stadt verteilt lagen. Offenbar hatte die Menschen dort ein plötzlicher Tod ereilt.

In seinem Buch „Riddles Of Ancient History“, schreibt A. Gorbovsky, dass mindestens eines der gefundenen Skelette das 50-fache der natürlichen Radioaktivität aufwies. Auch wurden tausende tönerne Gefäße geschwärzt und zusammengeschmolzen.

„Diese Skelette gehören zu den radioaktivsten, die jemals entdeckt wurden, und entsprechen vergleichbaren Exemplaren aus Hiroshima und Nagasaki. An einer Ausgrabungsstätte fanden sowjetische Wissenschaftler ein Skelett, welches eine 50fach höhere radioaktive Belastung als im Normalfall aufwies.“

An bestimmten Stellen der Ausgrabungsstätte konnten ebenfalls erhöhte Strahlungswerte gemessen werden.

Andere Wissenschaftler lehnen die Ergebnisse jedoch ab und betrachten die Leichen als Teil eines „unordentliches Massengrabes“.

Der britisch-indische Forscher David Davenport fand etwas, das das Zentrum der Explosion gewesen sein könnte – einen Bereich mit einem Durchmesser von 45 Metern, in dem alle Objekte geschmolzen und verglast waren.

Die Steine müssen Temperaturen von etwa 1.500 Grad ausgesetzt gewesen sein, denn sie sind vollständig geschmolzen und bildeten eine glasige Schlacke.

Davenport erklärte, dass alles, was in Mohenjo-Daro gefunden wurde, exakt die Effekte aufzeigt, die aus Hiroshima und Nagasaki nach dem Kernwaffen-Angriff berichtet wurden (Der Enigmalith: 100.000 Jahre alte elektrische Bauteile in Stein eingebettet (Video)).

https://wp.me/p5eM0T-iHG

Einige bemerkten, dass einfache Gebäude aus Lehmziegeln nach wie vor standen, wohingegen sie bei einer nuklearen Explosion sicher zerstört worden wären. Stattdessen wurden 4,5 Meter hohe Wände gefunden, die noch immer standen.

In Mohenjo-Daro ist schließlich ein deutliches Epizentrum der Explosion von 50 Yards Durchmesser ausmachen. „An diesem Platz war alles kristallisiert, ge- oder verschmolzen. Sechzig Yards entfernt vom Explosionsherd waren noch Ziegel auf einer Seite angeschmolzen, was einen Hitzeblitz nahe legt…“

Bei Teilimpakten radioaktiver Meteoritenfragmente im Großraum des indischen Subkontinents wäre mit einiger Sicherheit eine eher gleichmäßige Verstrahlung der gesamten Region zu erwarten gewesen, statt solcher klar auszumachenden Strahlungsherde. Da nahe bei den anzunehmenden Explosionszentren zudem keine Impaktspuren zu finden sind, scheint diese Erklärung auszuschließen zu sein.

„In Nord-Indien wurden Ruinenstädte entdeckt, die Anzeichen von Explosionen von großer Mächtigkeit aufweisen. Eine dieser Städte, die zwischen dem Ganges und den Rajmahal-Bergen entdeckt wurde, scheint einer ungeheuren Hitzeentwicklung ausgesetzt gewesen zu sein. Gewaltige Massen von Mauerwerk und Fundamenten der alten Stadt sind miteinander verschmolzen und buchstäblich verglast!“

Der annähernd kreisförmige, 2154 Meter durchmessende, Lonar-Krater, der sich 400 Kilometer nordöstlich von Bombay befindet, soll nach landläufiger Meinung der Schulwissenschaftler vor weniger als 50.000 Jahren entstanden sein.

Auch er wurde vereinzelt schon als Indiz für atomare Kriegsführung in ferner Vergangenheit betrachtet, da weder im Krater, noch in seiner Umgebung, irgendwelche Spuren von Meteoriten-Material gefunden werden konnten.

Dass die Spätfolgen dieser prähistorischen ‚Atomexplosionen‘ bisweilen auch heute noch schmerzhafte Auswirkungen auf die Menschen im modernen Indien haben, zeigt das Beispiel eines Siedlungs- und Neubaugebiets in Rajasthan, zehn Meilen westlich von der Stadt Jodhpur entfernt:

„Vor einiger Zeit stellte sich heraus, dass es eine besonders hohe Geburtenrate von Kindern mit genetischen Defekten sowie eine außergewöhnliche Krebshäufigkeit in diesem Neubaugebiet gab. Die Strahlungswerte, die dort gemessen wurden, waren nach den Untersuchungsergebnissen so hoch, dass die indische Regierung jetzt die ganze Region abgeriegelt hat.

Forscher haben dort eine altertümliche Stadt ausgegraben, die Spuren einer Jahrtausende – zwischen 8.000 und 12.000 Jahren – alten Atomexplosion aufweist, welche die meisten Gebäude zerstört und vermutlich etwa eine halbe Million Menschen getötet hat. Ein anderer, an den Untersuchungen beteiligter Forscher, stellte fest, dass die hier benutzte Atombombe ungefähr die Stärke derjenigen besaß, welche 1945 über Japan abgeworfen wurden.“

Die Bauarbeiten an dem Siedlungsprojekt mussten schon während der laufenden Untersuchungen abgebrochen werden, die unter Leitung von Lee Hundley stattfanden. Die Strahlung ist immer noch so intensiv, dass das gesamte Areal als hoch gefährlich eingestuft wird. Eine dicke Schicht radioaktiver Asche findet sich bei Jodhpur über ein Gebiet von insgesamt drei Quadratmeilen verteilt.

„Der Archäologe Francis Taylor erklärte, dass Gravierungen in einigen nahe gelegenen Tempeln, die er übersetzen konnte, nahe legen, man habe dort darum gebetet, von dem großen grünen Licht verschont zu bleiben, das bei seinem Erscheinen der Stadt den Untergang bringen würde. (…) Es ist schon skurril sich vorzustellen, dass irgendeine Zivilisation vor uns über eine Nuklear-Technologie verfügte. Die radioaktive Asche verleiht den altindischen Aufzeichnungen jedoch Glaubwürdigkeit, die eine atomare Kriegsführung beschrieben haben.“

Es scheint jedenfalls Beweise genug zu geben, um uns nachdenklich zu machen (Prähistorischer Atomreaktor in Afrika (Video)).

Könnte die Geschichte des Menschen komplexer sein, als wir bislang annahmen? (Verbotene Archäologie: Die Riesen von Tiahuanaco – Funde gigantischer Werkzeuge und ihre Konsequenzen)

Wodurch hätte die Radioaktivität verursacht werden können? Könnte es vor tausenden von Jahren Menschen gegeben haben, die Atomtechnik beherrschten?

https://www.pravda-tv.com/2017/09/verbotene-archaeologie-atomkrieg-im-altertum-videos/

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Großer Hohlraum im Innern der Cheopspyramide entdeckt

Die Position des neu entdeckten großen “Hohlraums” im innern der Großen Pyramide von Gizeh (Illu.).

Kairo (Ägypten) – Im Rahmen der Suche nach unbekannten Strukturen im Innern der Großen Pyramide von Gizeh haben internationale Wissenschaftler durch sogenannte Myonen-Scans einen “großen Hohlraum” im Innern des auch als Cheopspyramide bekannten Bauwerks geortet.

Wie das Team um Kunihiro Morishima von der japanischen Nagoya University und Mehdi Tayoubi vom HIP Institute aktuell im Fachjournal “Nature” (DOI: 10.1038/nature24647) berichten, handele es sich um einen “großen Hohlraum” dessen Schnitt dem der sog. Großen Galerie im Innern der Pyramide gleiche und eine Höhe bzw. Länge von mindestens rund 3 bis 8 x 30 Metern aufweist. Dieser “Hohlraum” befindet sich demnach unmittelbar oberhalb der besagten Großen Galerie in einer Höhe von 50 bis 70 Metern. Die genaue Form und Ausrichtung des Hohlraums sei indes noch unbekannt, seine Existenz aber zu 99,999 Prozent bestätigt.

Entdeckt wurde der “Hohlraum” im Rahmen des ScanPyramids-Projekts, bei dem Wissenschaftler und Archäologen unter anderem mit der Hilfe von Myonenscans nach noch unbekannten Kammern, Gängen und anderen Hohlräumen in den großen Pyramiden Ägyptens suchen 

Die hierbei am Boden der sogenannten Königinnenkammer und am Boden der Großen Galerie platzierten Myonen-Detektorplatten offenbarten den verborgenen Hohlraum, dessen Existenz dann mit weiteren Instrumenten bestätigt werden konnte (s. Video).

Hintergrund
Bei Myonen handelt es sich um kosmische Teilchen, die in der oberen Erdatmosphäre durch die Kollision von kosmischen Strahlen und Atomkernen in der Atmosphäre entstehen. Diese reisen mit annähernder Lichtgeschwindigkeit und einer konstanten Fallrate von 10.000 pro Quadratmeter und Minute in Richtung Erdoberfläche.

01806Schaubild zum Einsatz der Myonen-Tomografie
Quelle: scanpyramids.org

Ähnlich wie es mit Hilfe von Röntgenstrahlen möglich ist, das Skelett von Lebewesen im Körper sichtbar zu machen, so durchdringen Myonen vergleichsweise einfach jegliche Art von Strukturen – sogar festes Gestein, wie etwa massiver Fels Berge oder Bauten. Werden entsprechenden Detektoren am richtigen Ort platziert (in den Pyramiden sollte dies unterhalb der vermuteten, noch unbekannten Kammern sein) so können darüberliegende Hohlräume und damit Kammern und Gänge im Innern der Pyramiden abgebildet werden, da diese von den Myonen einfacher durchdrungen werden können, als dichtere Teile einer Struktur, durch die die Elementarteilchen absorbiert und abgeschirmt werden.

Das Wissenschaftler-Team selbst spricht von einem Meilenstein in der Erforschung und für das Verständnis der inneren Struktur der Großen Pyramide. Da man bislang aber noch nicht wisse, um was es sich genau handelt und welche Funktion der Raum habe, wolle man noch nicht von einer spezifischen “Kammer” sprechen, sondern bezeichne die Entdeckung bis auf Weiteres noch als “Hohlraum”.

Schon zuvor hatte das gleiche Team unmittelbar hinter dem einstigen Eingang in der Nordwand einen bislang noch unerforschten, mannshohen Korridor entdeckt  sowie einen kleineren Hohlraum an der nordöstlichen Ecke der Pyramide entdeckt.

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