Suche nach Kammern hinter dem Grab des Tutanchamun

Die Sargmaske des Tutanchamun.

Saarbrücken (Deutschland) – Seit 2014 sorgen Hinweise auf hinter dem Grab des Tutanchamun verborgenen Kammern für kontroverse Diskussionen bis hin zu Spekulationen darüber, ob sich hinter den Wänden ein weiteres Grab – vielleicht sogar das der nicht minder sagenumwobenen Nofretete befinden könnte. Nachdem bereits im vergangenen Frühjahr weitere Scans durchgeführt wurden , wurden deren Ergebnisse bislang noch nicht veröffentlicht. Grenzwissenschaft-Aktuell.de (GreWi) hat beim Leiter der Arbeiten nachgefragt.

Bereits Mitte Februar hatte Franco Porcelli vom Politecnico di Torino berichtet, dass schon bald finale Radar-Scans mit Instrumenten der neusten Generation endgültige Antworten auf die noch offenen Fragen um mögliche Strukturen (Gänge, Kammern und/oder Räume) hinter den Mauern des Tutanchamun-Grabes liefern sollten 

Schon damals zeigte sich Porcelli zuversichtlich, dass die anstehenden Scans noch offene Fragen rund um mögliche verborgene Kammern hinter dem Grab des Tutanchamun „mit 99-prozentiger Sicherheit“ beantworten werden.

Schon länger steht der Herausgeber von Grenzwissenschaft-Aktuell.de (GreWi), Andreas Müller, mit Porcelli in Kontakt und hat ihn aktuell zum dem Stand der Untersuchungen, deren Ergebnisse und deren Veröffentlichung befragt.

„Ich habe mich erst vergangenen Mittwoch mit Verantwortlichen des Antikenministeriums getroffen“, so Porcelli und führt weiter aus: „Bei diesem Treffen sind wir darin übereingekommen, dass wir mit der Veröffentlichung der Vorabergebnisse warten sollten, bis diese in einem wissenschaftlichen Fachjournal veröffentlicht wurden. Derzeit sind wir dabei, die ersten dieser Artikel abzuschließend und erwarten, dass sie bald schon auch online erscheinen werden – hoffentlich noch in diesem Jahr. Dann wird es am Ministerium sein zu entscheiden, ob es dazu dann auch eine offizielle Pressemeldung geben wird.“

Schematische Skizze der bislang bekannten Grabkammern des Tutanchamun (blau) vor dem Hintergrund der reich verzierten Nordwand, hinter der einige Archäologen unentdeckte und immer noch unerkundete weitere Kammern vermuten (rosa).

„Zugleich wollen wir unsere Arbeit ein weiteres Jahr fortsetzten, da es immer noch viel zu tun gibt und die Interpretation der geophysikalischen Daten komplexer und schwieriger ist als zunächst erwartet.“

„Was ich aber jetzt schon sagen kann ist, dass die wichtigen Radar-Scans im Innern der Grabkammer noch nicht durchgeführt wurden und wir derzeit hoffen, diese im kommenden Jahr ausführen zu können.“

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Zwergen, Menschen und Riesen: Theorie der drei menschlichen Spezies der Urzeit

Der Riesenfund von Sizilien

Die drei Spezies: Zwergen, Menschen und Riesen

Beweismaterialien, die weltweit während des letzten Jahrhunderts gesammelt wurden, weisen jedoch darauf hin, dass wirkliche Riesen tatsächlich existiert haben. Aufgrund dieser Funde sind manche Wissenschaftler der Annahme, dass die Menschheit der Urzeit in drei verschiedenen Größen existierte: Riesen, Menschen und Zwergen-Menschen.

Im Herbst 2004 fand eine Gruppe von Forschern, die in Indien arbeitete, die Überreste einer Rasse von Zwergen-Menschen, die nur etwas über einen Meter groß waren. Die Forscher ermittelten, dass diese kleineren Menschen gemeinsam mit Menschen normaler Größe bis vor 13.000 Jahren gelebt haben sollen.

Das Forschungsteam – darunter der indonesische Paläontologe Professor T. Jacob – nannte die kleine Rasse „Homo floresiensis“, nach der indonesischen Insel Flores, auf der die Skelette entdeckt wurden. Manche sagen, dass diese Zwergen-Menschen noch im Dschungel herumstreichen; dies hat in den letzten Jahren der Insel viele Besucher beschert.

Zwerge in Europa

Eisengewinnung und Eisenverarbeitung waren im Mittelalter umgeben von Mythen und Legenden: Nordische zwerghafte Schmiede fertigten Schwerter an, die sagenhaft scharf waren. Und in der Tat, der kleine Wuchs war bei der Gewinnung des Eisenerz von Vorteil.

Manche Stollen in den Alpen geben zu Schätzungen Anlass, dass sie nur von Bergleuten mit einer Körpergröße von unter 150 Zentimeter benutzt werden konnten. Die Stollen mussten von den kleinen Bergarbeitern in gebückter Haltung begangen werden, darauf weisen die Stollenfirste hin: Noch heute sind diese seltsam glatt.

Die damaligen Bergleute hatten großen Mützen, die eine Funktion wie ein heutiger Helm hatten. Die Rücken oder die mit Erzen oder Gestein beladenen Rucksäcken der kleinen Bergleute wetzten und polierten die Firste, so die Wissenschaftler, die Mittelalterliche Erzgruben untersuchten.

Stammen von diesem historisch verbürgten kleinen Bergleuten die Mythen und Geschichten der Zwerge ab? Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass zum Beispiel im Alpenraum die zwerghaften Bergleute und Schmiede der Bronzezeit zugewanderte oder sogar von den Fürsten abgeworbene Südosteuropäer waren. Sie kamen vermutlich aus Gebieten, in denen sich in der mittleren Bronzezeit ein reger Bergbau entwickelt hatte.

Den hochgewachsenen Einheimischen kamen sie vermutlich wie Zwerge vor. Es wird angenommen, dass die einheimische Bauernbevölkerung nicht genau verstand, was die metallkundigen Fremdlinge im Berg machten. Sie selbst blieben bei der Landwirtschaft und fühlten sich nicht zu dem mit dem Bergbau eng verknüpften Schmiedehandwerk hingezogen. Die kleinen Bergleute lebten zum Teil auch in ihren Stollen und mischten sich nicht unter die Einheimischen.

In der Erinnerung und Geschichten der sesshaften Bevölkerung lebten die Bergleute als Zwerge weiter. Auch in überregional verbreiteten Märchen (wie „Schneewittchen und die sieben Zwerge“, welches in verschiedenen Versionen im deutschen Sprachraum verbreitet war) sind die arbeitsamen und über zauberhafte Kräfte verfügenden kleinwüchsigen Bergmänner ein zentrales Element. Walchen, Wallische oder „Venedigermännchen“ heißen sie an manchen Orten der Alpen und seltsamerweise auch in Schlesien. Diese haben am und im Berg gehaust und nach Gold, Silber und Blei gegraben.

Ein weiterer Punkt, der den Mythos der Zwerge begründete, war deren Vorsicht Verschwiegenheit und Zurückhaltung: Die die Metall-Kundigen im Mittelalter streiften oft umher, um neue Erz-Lagerstätten zu erkunden. Dabei mussten sie im Verborgenen vorgehen und arbeiteten wie Freibeuter. Das sogenannte Bergregal, also das Verfügungsrecht über die ungehobenen Bodenschätze gehörte dem König und Vergehen dagegen wurden hart – oft mit dem Tode bestraft.

Der Riese von Java

Die Fülle an Belegen für die Existenz einer Riesenrasse ist noch größer. Überreste von sehr großen Menschen wurden praktisch überall auf der Welt gefunden, zum Beispiel in Tunesien, Pennsylvania, Glen Rose in Texas, Gargayan auf den Philippinen, Syrien, Marokko, Australien und im Gebiet des Urbasa-Gebirgszuges in Spanien. Der vielleicht populärste wissenschaftlich anerkannte Fund ist der „Riese“ von Java, der kürzlich in Südchina entdeckt wurde (Verbotene Archäologie: Die gefälschten Riesen).

Ähnliche menschliche Überreste, die in Südchina gefunden wurden, stammen von riesigen Menschen mit jeweils sechs Fingern und Zehen.

Diese Polydactylie (überzählige Finger und Zehen) scheint bei allen Funden dieser Menschenrasse vorzukommen. In Georgien wurden Skelette zwischen 2,7 und drei Metern gefunden, die ebenfalls sechsfingrig sind.

Unter verschiedenen biblischen Passagen, die über die Existenz von Riesen erzählen, wird bei Samuel 21:20 auch der sechste Finger erwähnt: „Und es erhob sich noch ein Krieg zu Gath. Da war ein langer Mann, der hatte sechs Finger an seinen Händen und sechs Zehen an seinen Füßen, das sind vierundzwanzig an der Zahl.“

Trotz der gewaltigen Menge an Skeletten – der ans Tageslicht gebrachten Werkzeuge und Zähne, die nach normalen menschlichen Maßstäben riesig sind – scheint es, dass noch immer nur wenige Wissenschaftler dieses Phänomen studieren.

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Fotobeweis: Das UFO von Zdany

Ist der Fotobeweis erbracht? Der polnische Forscher Rafal Nowicki ist nach gründlicher Untersuchung sicher, dass die Fotos in seinem Besitz ein echtes UFO zeigen

Vorschau: Der Fotobeweis? Das UFO von Zdany

Der Fotobeweis für ein echtes „UFO“?

Am 8. Januar 2006 gegen Mittag fahren drei Männer auf einer Landstraße im Osten Polens in Richtung Zdany, einer kleinen Ortschaft in Richtung der weißrussischen Grenze. Plötzlich geht der Motor ihres Wagens aus. Die Männer beobachten ein unbekanntes Objekt am Himmel, das erst links von ihnen über einem Acker schwebt, dann die Straße überquert und auf der anderen Seite über einem Feld scheinbar sinnlose Flugbewegungen macht. Da das Auto nicht mehr startet, beschließen die Männer auszusteigen und das Objekt zu beobachten. Ein weiteres Fahrzeug kommt hinter ihnen zum stehen – auch bei ihm ist der Motor ausgefallen. Einer der Männer fotografiert das Objekt – ein Foto wird später in der Presse veröffentlicht. So wird der polnische UFO-Forscher Rafal Nowicki auf den Fall aufmerksam. Er beginnt vor Ort seine Recherchen.

Zur falschen Zeit am falschen Ort

Bald stellt sich heraus, dass es noch sieben weitere Fotos von dem Vorfall gibt. Doch die Augenzeugen geben sie nur widerwillig heraus. Seltsam – denn auf den zurückgehaltenen Fotos ist das Objekt teilweise noch deutlicher zu erkennen als auf dem veröffentlichten. Würde ein Fälscher so etwas tun? Rafal Nowicki forscht weiter. Er kommt dahinter, dass die Augenzeugen des Vorfalls um jeden Preis anonym bleiben wollen – und zwar aus Gründen, die sowohl das Fahrzeug als auch das Ausflugsziel der Männer betreffen…

Rafal Nowicki hat den Fall mehrere Jahre lang erforscht und zahlreiche Augenzeugen gesprochen. In Zusammenarbeit mit der polnischen Nautilus-Stiftung und dem deutschen UFO-Forscher Waldemar Czarnetzki (MUFON-CES) stellte er eine eindrucksvolle Sammlung von Indizien zusammen, die darauf hindeuten, dass es sich bei den Fotos nicht um Fälschungen handelt. Auf der gemeinsamen Jahrestagung der deutschen UFO-Forschungsvereine stellte er einige Aspekte des Falls vor.

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Nazca-Mumien in Peru – eine verschüttete Pyramide und die Verbindung zu Angkor Wat in Kambodscha

Es wurden in den letzten Wochen keine neuen Informationen zu den Nazca-Mumien von Gaia.com veröffentlicht. Man wartet hier wohl noch die neuesten Gewebeanalysen ab. Abgesehen davon ergaben sich aber einige sehr interessante Neuigkeiten.

Es gibt eine weitere große Mumie von der Spezies von „Maria“. Diese neue Mumie wurde aber scheinbar nicht der Forschung zur Verfügung gestellt, sondern an einen privaten europäischen Sammler verkauft.

Dieser veröffentlichte wenigsten ein kurzes Video (siehe unten) der neuen Mumie „Petra“. Man kann erkennen, dass auch dieser Körper in einer zusammengekauerten Stellung konserviert wurde und offenbar ein Loch in der Stirn hat.

Der Forscher Krawix999 veröffentlichte vor wenigen Tagen ebenfalls ein neues Video (siehe unten), in dem er die verschiedenen mumifizierten Spezies katalogisiert, die in den Nazca-Grabanlagen bisher gefunden wurden.

Der peruanische Archäologe Cesar Alejandro Soriano Rios gab kürzlich den Fundort der Nazca-Mumien bekannt. Die Fundstätte soll sich bei Miz Tli Tlan in Peru befinden. Er führt gerade neue Ausgrabungen dort aus und veröffentlicht laufend Neuigkeiten dazu. Das Team konnte wieder einige Belege zu Wesen mit drei Fingern an alten Stätten der Nazca-Kultur nachweisen.

Hier eine Zusammenfassung auf der ersten Etappe der Expedition von Rios nach Nazca, die während des Monats August stattgefunden hat: Man war sehr glücklich, von dieser ersten Phase der Arbeit des peruanischen Archäologen Cesar Soriano Ríos und dem Nazca-Wawita-Team berichten zu können.

Es wird jetzt versucht, die Untersuchungen der Mumien durch Ärzte und Labors zu erhärten. Das soll jenseits der Effekthascherei erfolgen, die einige Medien und Gegner der ganzen Sache derzeit betreiben. Von Jason Mason.

Die Archäologen stehen alle noch unter dem starken Eindruck, den diese geheimnisvollen Entdeckungen bei ihnen ausgelöst haben. Sie wollen mehr über diese Mumien erfahren und ihre Echtheit bestätigen. Um die Echtheit der Funde zu bestätigen, werden derzeit spezielle C-14-Analysen, CT-Scans und weitere biologische und genetische Tests durchgeführt (Neues von den Nazca-Reptilienmumien (Video)).

Für die Expedition ist es auch wichtig, die Fundorte auf ihren anthropologischen und historischen Kontext zu untersuchen. Welche Rolle spielten diese Wesen in der Geschichte von Peru und in der menschlichen Evolution?

Es braucht Zeit, diese Beobachtungen und Studien anzustellen. Der Archäologe Cesar Soriano Ríos kann in diesem frühen Stadium der Expedition noch nichts Konkretes dazu sagen. Er sammelt derzeit noch ikonographische Daten von Funden, die in dieser Gegend gemacht wurden.

Daraus kann möglicherweise einst verlorenes Wissen wiedererlangt werden. Dieses Wissen erinnert uns vielleicht wieder an unsere wahre Herkunft und unsere wahre Identität.

Offensichtlich weigern sich die peruanischen Behörden völlig, diese Expedition zu unterstützen. Es wurde sogar festgestellt, dass ein organisierter Mob an der Ausgrabungsstätte sein Unwesen treibt und den Fundort ausplündert und Schmuggel und illegalen Verkauf mit diesem archäologischen Erbe betreibt.

Es gibt nun auch die ersten Aufnahmen vom Inneren des Tunnelsystems, in dem die Mumien gefunden wurden. Laut mehreren Augenzeugenberichten soll es unter Nazca eine ganze Stadt geben, die immer noch bewohnt wird.

Es soll sich bei diesen Bewohnern unter anderem um mehr als zwei Meter große humanoide reptilienartige Wesen handeln. Es wurden angeblich auch mumifizierte Leichen dieser Wesen gefunden, die mit Brustpanzern und Kleidern aus purem Gold bekleidet waren. Auf dieses Gold haben es die Plünderer abgesehen.

Ob die Aufnahmen tatsächlich echt sind, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Cesar Alejandro Soriano Rios und sein Team haben nun vor tiefer in diese Anlagen einzudringen und mit den Bewohnern Kontakt aufzunehmen.

Weitere Hinweise auf eine verschollene Hochkultur in Nazca lieferten auch recht unbekannte  Satellitenaufnahmen aus dem Jahr 2008. In den sandigen Bergen sind große Pyramiden vergraben.

(In diesem Satellitenbild zeigen die weißen Pfeile die vergrabene Pyramide und die schwarzen Pfeile andere Strukturen, die noch zu untersuchen sind)

Durch hochauflösende Satellitenbilder haben Forscher in Peru eine große verschüttete Pyramide entdeckt. Die Pyramide könnte aus derselben Zeit stammen, in der die Nazca-Glyphen angelegt wurden. Das Bauwerk befindet sich nahe der peruanischen Ortschaft Cahuachi.

Die Wissenschaftler vermuten, dass dieses riesige Bauwerk durch ein Erdbeben mit Millionen(!) Kubikmeter Erde zugeschüttet wurde. Das ist schwer vorstellbar, es muss eine andere Erklärung dafür geben. Die Grundfläche dieser verschütteten Pyramide hat ein Ausmaß von 90 x 100 Metern.

Diese Entdeckung wurde von den beiden italienischen Wissenschaftlern Nicola Masini und Rosa Lasaponara vom Italy’s National Research Council (CNR) gemacht. Es gabt bereits sehr alte Bauwerke im Gebiet von Cahuachi und man wollte überprüfen, ob sich unter dem Sand Perus noch weitere Geheimnisse verbergen.

Mit Hilfe des Quickbird-Satelliten erstellten Masini und seine Kollegen eine hochauflösende Infrarotaufnahme der Gegend. Neben der besagten Pyramide konnten noch mindesten 40 weitere Hügel bzw. Mounds gefunden werden, die Gebäudestrukturen beinhalten. Cahuachi ist die größte bekannte Kultstätte der Nazca-Kultur.

Diese Kultur verschwand wahrscheinlich zur Zeit des Aufstiegs des Inka-Reiches. Bevor diese Stätte aufgegeben wurde, sind alle Monumente verschlossen und unter dem Wüstensand begraben worden. Wer, warum und wann genau das gemacht wurde, ist unbekannt.

Die Anlage in Cahuachi ist bereits seit dem Jahr 1922 bekannt und einige Hügel wurden seitdem freigelegt. Diese Arbeiten dauerten Jahrzehnte, denn der ganze architektonische Komplex umfasst 1,5 Quadratkilometer.

Die Nazca-Kultur besaß keine bekannte Schriftsprache, daher ist es für die Archäologie sehr schwierig, den Übergang von der Paracas-Kultur zur Nazca-Kultur festzulegen. Über die ältere Paracas-Kultur ist noch weniger bekannt. Beide Kulturen fertigten aber bereits Höhlengräber an und verfügten über fortschrittliches Wissen über Bewässerungsanlagen.

Der italienische Archäologe Giuseppe Orefici leitet die Ausgrabungen in Cahuachi. Man konnte bisher einen großen pyramidenförmigen Hügel und einen Tempel mit Terrassen sowie eine kleinere Pyramide freilegen. Die Pyramide, die in den Satellitenaufnahmen zu erkennen ist, könnte möglicherweise menschliche Überreste enthalten.

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Im Bauwerk des freigelegten pyramidenförmigen Hügels wurden an verschiedenen Stellen insgesamt 20 „Opferschädel“ gefunden. Diese Schädel haben runde Löcher in der Stirn, die anatomisch perfekt geöffnet worden sind. Cahuachi ist heute für Touristen frei zugänglich. Die Ausgrabungsarbeiten kommen nur langsam voran, und bisher ist erst ca. 1 % des Komplexes erforscht.

Die Legenden der Nazca-Indianer sprechen davon, dass Viracocha diese Anlagen erbaut haben. „Viracocha“ waren laut den Legenden vieler südamerikanischer Stämme eine Rasse von blonden und rothaarigen bärtigen „Göttern“, die einst die Zivilisationen Südamerikas gründeten.

Man findet auch heute noch vereinzelt blonde und rothaarige Mumien in Peru, und Tests zeigten, dass es sich um einen nordischen Menschentyp handelt. Die Viracocha sollen laut diesen Legenden auch die Nazca-Linien angelegt haben.

Wie bereits von diversen Forschern beschrieben wurde, finden sich merkwürdige elektromagnetische Anomalien unter den Linien. Es gibt in Nazca nicht nur die Tiersymbole, sondern auch kilometerlange gerade Linien, die Pistas. Einige Forscher haben nun mittels Google Earth eine neue Entdeckung gemacht.

Wenn man die geraden Linien in Nazca verlängert und über den ganzen Globus verfolgt, dann treffen sie sich an einem ganz bestimmten Punkt wieder. Dieser Punkt liegt genau auf der anderen Seite des Globus und ist ebenfalls eine mysteriöse Kultstätte: Angkor Wat in Kambodscha!

Auch Angkor Wat umgeben zahlreiche Mysterien. Es ist nicht bekannt, wann und wie diese Anlage erbaut wurde. Es wurden keine Inschriften aus der Zeit der Errichtung gefunden, daher ist der ursprüngliche Name der Anlage unbekannt. Angkor Wat lag jahrhundertelang vergessen im Dschungel von Kambodscha.

Nur der breite Wassergraben bewahrte die Anlage davor, überwuchert zu werden. Für mehr als 400 Jahre war die Anlage völlig vergessen und nur lokale Legenden berichteten von ihr. Erst um das Jahr 1860 wurde der Komplex vom Franzosen Henri Mouhot wiederentdeckt. Er fand Angkor Wat rein zufällig, als er sich auf einer Expedition befand.

Er fragte sich sofort, warum die Stätte verlassen war und welche Zivilisation sie erbaut hatte. Wie war der Bau dieser Anlage ohne moderne Technologie möglich? Gravuren im Tempel zeugen davon, dass der Komplex in nur 32 Jahren fertiggestellt worden war.

Die großen und tonnenschweren Steinblöcke sollen sorgfältig schichtweise übereinander geschoben worden sein. Wenn das wirklich so stattgefunden hat, muss diese Tempelanlage vor ihrem Bau genau geplant gewesen sein. Die Steinblöcke mussten genau richtig bearbeitet werden, um zusammenzupassen.

Eine weitere Merkwürdigkeit sind die hinduistischen Motive im Angkor Wat. Wie gelangten hinduistische Legenden nach Kambodscha? Die Antwort der Archäologen: „indische Händler“, die ihre Kultur nach Kambodscha mitbrachten.

Ob die Einheimischen damals tatsächlich von einer fremden Kultur, die sie nur durch Geschichten von umherreisenden Händlern kannten, derart beeindruckt waren, dass sie nur diese eine gigantische Tempelanlage mühevoll mit 50.000 Arbeitern jahrzehntelang erbauten, ist äußerst fragwürdig.

Wer soll für diesen Bau bezahlt und die Arbeitskräfte bereitgestellt haben? Wo und wie wurden die tonnenschweren Steinblöcke bearbeitet und transportiert? Wo sind die Überreste und Hinterlassenschaften der Großstadt, die es laut den Archäologen früher hier gegeben haben soll?

Die ersten Archäologen in Angkor Wat hörten von lokalen Legenden, wonach dieser Tempelkomplex von Göttern und Riesen erbaut worden sei. Es war die Rede von einer verlorenen Stadt eines Reiches, das einst sehr mächtig und wohlhabend war.

Sicher ist, dass Angkor Wat nicht von Kambodschanern erbaut wurde, sondern von einer Kultur, die vor mehr als 2.000 Jahren hier existierte. Gibt es hier Parallelen zu den Viracocha? Alte indische Schriften sprechen ebenfalls von „arischen Göttern“ und „Kulturbringern“, die einst aus dem Norden kamen (Experten sagen, Menschen seien Aliens – und wir seien vor hunderttausenden von Jahren auf die Erde gebracht worden (Videos)).

Australische Archäologen von der Universität Sydney machten dann im Jahr 2015 eine weitere Entdeckung. Professor Roland Fletcher und Dr. Damian Evans, Leiter des Greater Angkor Project in Kambodscha, fanden durch Laser-Scanning-Technologie heraus, dass sich unbekannte Tempel im Boden von Angkor Wat befinden, die älter als die Hauptanlage sind. Durch diese Messungen ist nun klar, dass der ganze Komplex früher weit größer war, als zuerst angenommen ((Rätselhafte Anlage: Riesige versunkene Städte in Kambodscha gefunden (Videos)).

Die ganze Struktur hat ein Ausmaß von mindesten 1500 x 600 Metern. Die genaue Funktion des Komplexes ist weiterhin unbekannt. Neben den vergrabenen Tempeln und Mauern um die Anlage wurden auch Spiralen aus Sand im Boden gefunden. Diese Spiralen passen nicht zur restlichen Struktur der Anlage und sind definitiv nicht indisch.

Sonderbar ist auch eine Abbildung eines Dinosauriers an einer Tempelwand ((Evolutionslüge: Menschen vor Dinosauriern). Was ging hier vor sich? Es sind noch längst nicht alle Rätsel in Nazca und Angkor Wat gelöst.

Videos:

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Gaia präsentiert neue Analyseergebnisse und drei weitere Mumien aus Nazca

Cuzco (Peru) – In der Kontroverse um die rätselhaften Trockenmumienfunde in Peru hat der US-Onlinesender „Gaia“ ein weiteres Update seiner Doku-Reihe „Unearthing Nazca“ veröffentlicht. Darin werden neue Analyseergebnisse zu den bereits bekannten Mumien sowie drei weitere Körper, als sogenannte „Familie“ präsentiert.

– Hinweis: Während die Serie bislang nur im kostenpflichtigen Abo zu sehen war, zeigt Gaia die „Unearthing Nazca“-Reihe mittlerweile vollständig konstenlos.

Zu Beginn des mittlerweile sechsten Teils der Doku-Serie „Unearthing Nazca“ werden zunächst neue Untersuchungsergebnisse an einigen der bereits bekannten Mumien präsentiert.

– Demnach handelt es sich bei der als Wawita (Baby) bezeichneten Kleinkindmumie um ein Mädchen.

– C-14- und DNA-Analysen der ungewöhnlich langen und lediglich dreigliedrigen Finger und Zehen der lebensgroßen „weißen Mumie“ (Maria) bestätigen demnach nicht nur das bereits zuvor anhand von Gewebeproben aus dem sonstigen Körper ermittelte Alter von 1.540 bis 1.705 Jahren (cal BP), sondern auch, dass es sich um die echten, zu diesem Körper gehörenden Finger und Zehen handelt: „Körper, Hände und Zehen gehören also zusammen, sind echt, tatsächlich alt und nicht das Ergebnis der Manipulation eines normalen menschlichen Körpers mit Knochen und Gewebe eines Tieres oder anderen Menschen“, so die Doku.

– Marias DNA sei menschlich – erkläre aber noch nicht die beschriebenen Abnormitäten.

– Auch die Auswertung neuer CAT-Scans von Maria zeigen demnach, dass es sich um einen echten, eins lebendigen Körper handelt, innerhalb dessen sich noch immer sämtliche Organe befinden. Auch der Aufbau, die Struktur und Anordnung der inneren Organe weise Maria als menschlich aus.

– Derzeit arbeite man an der Erstellung einer DNA-Karte, um Maria mit anderen bekannten Menschenarten zu vergleichen und so zu untersuchen, ob es sich bei der Mumie um die eines modernen Menschen oder aber eine andere Menschenart handele.

Darüber hinaus präsentiert Gaia drei „neue“ Funde aus gleicher Quelle wie die bisherigen Mumien. Hierbei handelt es sich um Trockenmumien, wie sie den bereits zuvor gefundenen kleinen Körpern (Josephina, Alberto und Victoria) gleichen (…GreWi berichtete). Da es sich offenbar um zwei ausgewachsene Körper und den eines jüngeren Exemplars handelt, sprechen die Forscher angesichts dieser dreier Mumie von der „Familie“. Auffallend an diesen Mumien sind nun die auffallend langen Fingernägel. Weitere Analysen dieser Körper sollen nun auch deren Authentizität und Alter untersuchen.

– Im Film kommt der peruanische Radiologe Dr. Raymundo Salas Alfaro zu Wort, der erneut angesichts der Scans attestiert, dass es sich bei den Körpern „nicht um einen Schwindel“ handele.

Abschließend stellt Gaia erneut fest, dass man es weiterhin mit zwei gänzlich unterschiedlichen Arten zu tun hat: Die ganz klar menschenähnlichen Maria und Wawita und die deutlich kleineren, von einer schuppigen Haut bedeckten (Anm. GreWi: …und durchaus an den Stereotpyen der sog. „Kleinen Grauen“ Aliens erinnernden) kleinen Wesen. Die einzige Gemeinsamkeit zwischen den beiden Arten liegt demnach in der ungewöhnlichen Dreigliedrigkeit von Händen und Füßen.

Auf die zuvor von kritischen Beobachtern aufgeworfene Frage, ob die Hände und Füße nicht lediglich „zurechtgeschnitten“ wurden, um ihnen so ein ungewöhnlich langes Aussehen zu verleihen, gehen die Gaia-Forscher auch im neusten UPDATE nicht ein.

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Kugel-UFO über Steinkreis fotografiert?

Zeigt dieses Handyfoto ein UFO (s. Detailvergrößerung) am Himmel über dem Steinkreis von Avebury im englischen Wiltshire?

Saarbrücken (Deutschland) – Immer wieder erreichen mich Leserzuschriften mit der Bitte um eine Erklärung für ungewöhnliche Erlebnisse, Erfahrungen oder gar Foto- und Filmaufnahmen. Das Foto eines vermeintlichen kugelförmigen UFOs über einem Steinkreis von Avebury.

Oft sagt ein Bild mehr als tausend Worte. So schien es zunächst auch angesichts einer Aufnahme, die mir  Mitglieder einer Reisegruppe schickten, die im Sommer im englischen Wiltshire unterwegs war.

Detailvergrößerung im Original (o.) und kontrastverstärkt (u.).

Aufgenommen wurde das Foto am 8. August 2017 gegen 21 Uhr aus dem Innern des Steinkreises von Avebury in Richtung des nahegelegenen Hackpen Hill mit der Kamera eines Mobiltelefons. Und tatsächlich wirkt das ungewöhnliche Bilddetail nicht zuletzt vor dem dunklen Wolkenhintergrund recht beeindruckend.

Allerdings: Während der Aufnahmen selbst hatte niemand das eigentlich doch vergleichsweise auffallende „Objekt“ am Himmel direkt gesehen. Umso aufgeregter war die Gruppe denn auch, als es bei der Durchsicht der Bilder entdeckt wurde.

Die Auswertung der Bilddaten zeigt, dass das Bild ohne Blitzlicht mit einem Samsung-Telefon Modell G-900V aufgenommen wurde. Die Reflexion des Blitzlichts eines Insekts oder sonstigen Schwebeteilchens direkt vor der Kamera, wie sie für viele sogenannter „Orbs“ verantwortlich sind, kann also als Erklärung in diesem Fall ausgeschlossen werden.

Zugleich liefert aber die Lichtsituation der Aufnahme selbst – gegen das durch die dunklen Wolken mehr oder weniger auf eine Punktquelle reduzierte Sonnenlicht fotografiert – einen Ansatzpunkt in Richtung einer Lichtreflexion (Lens Flare) als mögliche Erklärung für das fragliche Bilddetail.


Das Originalbild

Copyright/Quelle: Shawn Randall

Während das potentielle UFO-Detail im ersten Moment auch bei mir Interesse weckte, kamen mir zugleich diese Art der Verteilung der vermeintlichen das „Objekt“ umgebenden Lichter auch bekannt vor.

Tatsächlich findet das UFO-Detail in diesem Fall denn auch eine schnelle technische Erklärung in einem angesichts der Fotosituation – Aufnahme in Richtung einer hellen Lichtquelle (Sonne) vor sonstigem dunklen Hintergrund – bekannten fotografischen Effekt. Dieser sorgte schon oft für zunächst sensationell erscheinende UFO-Fotos.


Weitere Beispiele für ganz ähnliche Foto-UFOs

Quelle: https://www.metabunk.org/orbs-with-dots-pdaf-focus-pixels-in-sun-reflection-lens-flare.t8872/

Es handelt sich hierbei um die Reflexion des Sonnenlichts auf dem Sensor hinter der Kameralinse.

Bei diesen sog. PDAF-Pixeln (Phase Detection AutoFocus) handelt es sich um absichtlich vom Licht abgeschirmte Pixel auf dem Bildsensor. Mit Hilfe diesen jeweils paarweise angeordneten „blinden“ Pixeln, bzw. der Messung des Lichts zwischen diesen beiden, kann die Kamera erkennen, ob Licht aus zwei Richtungen kommend im Fokus liegt.

Hierzu ist der lichtsensible Bildchip mit einem Netz dieser Pixelpaare überzogen (s. Abb.) und es ist dieses Verteilungsmuster auf dem Chip, das der Anordnung der „Lichter“ auf unserem vermeintlichen „Kugel-UFO“ entspricht, auch wenn diese Anordnung angesichts verschiedener Sensoren variieren kann.

Detailvergrößerung eines Bildsensors mit den PDAF-Pixeln (grün).
Quelle

Was wir im Foto also als Lichtpunkte sehen, ist das Abbild der hellen Sonne, das vom Sensor reflektiert wird. Die PDAF-Pixel zeichnen sich deshalb als hellere Lichtpunkte ab, da sie mit Hilfe eines Überzugs maskiert wurden und somit das durch die Linse einfallende Sonnenlicht stärker reflektieren. Diese Reflexion spiegelt sich dann wieder in der Linse und wird zurück auf den Bildsensor geworfen, wo sie für die entsprechenden „UFO-Lichter“ innerhalb (…und in anderen ähnlichen Fällen auch mal rund um) der eigentlich runden Lichtreflexion sorgt.

Das die diese „Lichter“ umgebende runde Reflexion in unserem Bildbeispiel selbst geradezu räumlich „kugelrund“ erscheint, liegt wiederum im Lichtverlauf der gesamten Lichtsituation der Aufnahme und spiegelt buchstäblich den Hell-Dunkelverlauf des Bildes wieder. Hierbei handelt es sich um eine klassische Linsenspiegelung des Sonnenlichts. Dieser Umstand wird umso deutlicher, als dass der Kreis zusätzlich von einer klassischen linsenförmigen und farbigen Reflexion (Blendenfleck) umgeben ist (s. Abb. l.). Bei entsprechender Lichtsituation können beide Details gerade mit Mobiltelefonkameras im Handumdrehen gezielt herbeigeführt werden.


Detailvergrößerung im Original (o.) und kontrastverstärkt (u.).

Die Lösung des Rätsels um die vermeintliche „UFO-Kugel“ über dem Steinkreis von Avebury erklärt denn auch, warum das „UFO“ während der Aufnahme selbst von den anderen anwesenden Zeugen und auch vom Fotografen selbst nicht gesehen wurde.

Wenn auch zunächst etwas enttäuscht über die dann doch rein technisch-profane, aber selbst für den optisch-fotografischen Laien nachvollziehbare Erklärung für das durchaus zunächst „beeindruckende Bilddetail“, stimmten wir alle dann doch darin überein, dass die Erklärung das vermeintliche UFO einwandfrei erklärt und wie wichtig es ist, potentielle natürliche, technische und/oder astrophysikalische Phänomene zunächst zu überprüfen und sie vor allem auch zu (er-)kennen, bevor man ein Foto zu einem „UFO-Beweis“ erklärt, der es in Wirklichkeit gar nicht ist. Nur auf diese Weise ist es dann auch möglich, „gute“ von „schlechten“ bzw. falschen Beweisen zu unterscheiden und sich auf die guten Beweise zu konzentrieren.

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„Rätsel der Antike“ im Galileo-Park

Die Vorderseite des sog. „Mechanismus von Antikythera“ (Fragment A mit vierspeichigem Hauptantriebsrad).

Lennestadt-Meggen (Deutschland) – In der Saison 2017 zeigt der Galileo-Park die Ausstellung „Hightech aus dem antiken Griechenland“. Dabei erwarten die Besucher Original-Nachbauten griechischer Erfindungen aus den Jahren 700 vor bis 200 nach Christus aus dem „Museum of Ancient Greek Technology“ (Griechenland). Begleitend zur Ausstellung veranstaltet der Galileo-Park am 21. Oktober 2017 einen Fachkongress zu dem Thema „Rätsel der Antike“. Grenzwissenschaft-Aktuell verlost unter allen 5 Eintrittskarten.

Antike Kulturen in Asien, Afrika, Amerika und im Orient verfügten schon vor mehreren Tausend Jahren über Wissen, Erkenntnisse und Technologien, die wir erst im Spätmittelalter und der Moderne „wiederentdeckt“ haben. Eines der Highlights der Ausstellung ist ein Modell des weltberühmten „Mechanismus von Antikythera“ (s. Abb. o.), das in dieser Form erstmals in Deutschland zu sehen sein wird.

Der Kongress „richtet sich an alle, die ein Interesse an den großen, ungelösten Rätseln unserer Geschichte haben und erfordert kein Vorwissen zu den Themen“ erläutern die Organisatoren.

Die Referenten gehören zu den bekanntesten und meistgelesenen Sachbuchautoren im deutschsprachigen Raum und stehen neben außerhalb ihrer Vorträge auch für Buchsignierungen und persönliche Gespräche zur Verfügung.

Den Anfang macht Julia Schürrer, ausgebildete Archäologin (BA in Archäologische Wissenschaften, MA in Ur- und Frühgeschichte) und als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Galileo-Park zuständig für schulpädagogische Konzepte, Planung einer paläontologischen Kindergrabungsstätte, und Kuratorin vor Ort unserer diesjährigen Ausstellung „High Tech aus dem antiken Griechenland.“ Ihr Vortrag steht dementsprechend unter dem Thema „Hightech aus dem alten Griechenland – von Robotern, Rechenmaschinen und talentierten Tüftlern“.

Hartwig Hausdorf ist ein international bekannter Bestsellerautor mit mittlerweile 28 Büchern, die weltweit in 18 Sprachen publiziert wurden. Mit der Erfahrung von mehreren hundert TV-Auftritten hält er im Galileo-Park seinen sensationellen Vortrag zum Thema „High Tech im alten China – unglaubliche Funde & rätselhafte Fakten“.

Reinhard Habeck, Schriftsteller, Buchautor, Cartoonist und österreichisches Urgestein hat inzwischen 24 Sachbücher zu Thema „Mystery“ geschrieben, die in viele Sprachen übersetzt und veröffentlicht wurden. Dazu ist er der geistige Vater des intergalaktischen Cartoonhelden „Rüsselmops, der Außerirdische“ zu dem dieses Jahr im Galileo-Park eine Sonderausstellung läuft. Sein Vortrag „Mysteriöse Museumsschätze – Rätselhafte Funde vergangener Welten“ beleuchtet Museumsexponate, die nicht von der herkömmlichen Schulwissenschaft erklärt werden können.

Werner Betz ist Sachbuchautor und Verleger (Ancient Mail Verlag) von Büchern über ungelöste Rätsel. In seinem Vortrag „Der Glasofen von der Sals – Unbekannte Energien in der Antike?“ berichtet er über ein wenig bekanntes, unerklärliches Rätsel der Antike: „Wie kommt es, dass in einem kleinen, mehrere Tausend Jahre alten Bauwerk, die Oberflächen komplett mit Glas überzogen sind? Handelt es sich dabei um ein uraltes technisches Bauwerk?“

Dr. Dominique Görlitz ist ein deutscher Experimentalarchäologe, Biogeograph und Buchautor. Bekannt wurde er vor allem als „Steinzeit-Segler“ durch seine ABORA Schilfboot-Expeditionen. Bei dem Kongress «Rätsel der Antike» zeigt er seine neuesten Forschungsergebnisse zu dem Thema „Weltkarten aus der Antike – neue Forschungen enthüllen unglaubliches kartographisches Wissen über die Gestalt der Erde.“ Gemeinsam mit dem Ancient Mail Verlag präsentiert Dr. Dominique Görlitz seine neusten Erkenntnisse über die widersprüchliche Entdeckergeschichte in ihrem ersten gemeinsamen Buch-Projekt auf dem Kongress in Lennestadt.


Der Galileo-Park in Lennestadt-Megge.

Der Kongress findet am 21.10.2017 von 10 – 18 Uhr in der Show-Pyramide des Galileo-Parks statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher empfehlen wir Karten im Vorverkauf (15 Euro) zu erwerben. Tickets an der Tageskasse (20 Euro) gibt es nur, wenn noch Plätze verfügbar sind. Der Eintritt in den Galileo-Park und der Besuch der aktuellen Ausstellungen sind im Preis inbegriffen.

– Weitere Informationen finden Sie unter www.galileo-park.de

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