Fluglehrer sichten UFO-Lichter nahe Gloucester


Bobbington (Großbritannien) – Die Sichtung eines unbekannter Flug- bzw. Leuchtobjekte über der mittelenglischen Stadt Gloucester sorgt derzeit für Diskussionen unter UFO-Interessieren und Forschern. Das Besondere an dem Fall: Bei den Sichtungszeugen handelt es sich um erfahrene Lehrer einer lokalen Flugschule, die sich zur Sichtungszeit auf einem Spätflug befanden.

Wie die Betreiber von „Air Midwest“ gegenüber Grenzwissenschaft-Aktuell.de (GreWi) berichten, waren zwei Maschinen der Flugschule zwischen 20:15 und 20:45 Uhr südlich und östlich ihres Flugfeldes nahe Bobbington auf einem Nachtflug unterwegs.

„Gegen 20:15 Uhr flog eine der Maschinen auf 7.000 Fuß (ca. 2.133 Meter) Flüghöhe Richtung Süden auf Gloucester zu und verließ gerade den Luftraum Birmingham. Zur selben Zeit auch flog die andere Maschine, ebenfalls Richtung Süden auf Gloucester zu, nun aber auf 4.000 Fuß (1.220 m). Plötzlich sahen beide Piloten samt Crew ein rotes und ein orangefarbenes Licht am Himmel südlich der Stadt bemerkten. Unsere Maschinen näherten sich den Lichtern auf einem Abfangkurs, waren aber nicht in der Lage, diese Einzuholen, da sich die Lichter offenbar in südliche Richtung entfernten. Schlussendlich war es uns nicht möglich, die Lichter zu identifizieren.“

In seinem Logbuch notierte einer der Air-Midwest-Piloten:

„Ich beobachtete zwei große, quadratische, orangefarbene und übereinander angeordnete Lichter. Während das obere Licht konstant orange leuchtete, flackerte es abwechselnd zwischen weiß und orange.  Zusätzlich zu diesen Lichtern beobachtete ich zwei Mal fünf weitere orangefarbene, jedoch kurzlebige Lichter. Zum ersten Mal sah ich die Lichter, als ich die Flugkontrollzone Birmingham verließ. Ich dachte, die Lichter befänden sich nur unweit südlich von Gloucester und eindeutig höher als wir. Als wir dann aber auf 5.000 Fuß (1525 Meter) aufstiegen, schienen die Lichter in etwa auf dieser Höhe zu verharren. Als wir Gloucester erreichten zeigte sich, dass die Lichter nun plötzlich viel weiter südlich waren – vielleicht sogar schon jenseits von Bristol oder sogar über Weston-Super-Mare, aber auf jeden Fall südlich von Gloucester Airport. Als wir zu unserem Flugfeld (EGBO) über Worcester zurückflogen, stiegen wir auf 7.000 Fuß (2.133 Meter) und flogen nochmals einen Bogen, um diese Lichter zu beobachten. Zu diesem Zeitpunkt schienen sie tiefer zu sein als wir, aber immer noch stationär auf gleicher Stelle und Höhe. Ich habe keine Ahnung, was diese Objekte waren.“

Leider gelangen während der Flüge keine Aufnahmen der unidentifizierten Lichter. Eine Abbildung, die Air Midwest gemeinsam mit ihren Berichten veröffentlicht hatte (s. Abb. l.), sei (ebenso wie die hiesige GreWi-Titelabbildung) lediglich zu illustratorischen Zwecken verwendet worden und zeige NICHT die beobachteten Phänomene.

Das gesamte Air-Midwest-Team hat bislang keine Erklärung für die beobachteten Lichter, unterstreicht aber, dass man deswegen nicht behaupte, außerirdischer Raumschiffe gesehen zu haben.

„Wir sagen nur, dass das seltsam war und wir die Objekte trotz unserer langjährigen Flugerfahrung von mehr als 25.000 Flugstunden nicht identifizieren konnten. Für uns sind es zunächst einmal unidentifizierte Lichter im Luftraum und das ganze eine wirklich merkwürdige Situation.“

Zunächst spekulierten die Fluglehrter selbst, ob es sich vielleicht um nachtleuchtende Heißluftballons gehandelt haben könnte.

„Wir haben aber keine Informationen über derartige Aktivitäten zur fraglichen Zeit vorliegen. Zudem hatte es den Anschein, als hätten sich die Lichter von ihrer ursprünglichen Position unglaublich und – für Ballons untypisch – schnell zu einer anderen bewegt. Aber ja, die Positionsveränderung könnte auch eine optische Täuschung aufgrund des Nachtfluges gewesen sein. Aber wie gesagt: Beide Piloten und Fluglehrer sind wirklich sehr erfahren.“

Schlussendlich habe man

„keine Idee, um was es sich bei diesen Lichtern gehandelt haben könnte“

und sei sich zudem ziemlich sicher, bekannte Standarderklärungen dazu ausschließen zu können. Zugleich zeigen sich die Fluglehrer aber offen für jede konventionelle Erklärung, die die Eigenschaften der Sichtung ausreichend erklären kann.

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