Die Sonnenfinsternis am 20. März fällt in die Mitte von vier Blutmonden

Die nächste vollständige Sonnenfinsternis fällt nach unserem Kalender auf den 20. März, nach dem religiösen biblischen Kalender auf den ersten Nisan, den ersten Tag des ersten Monats. In der jüdischen Tradition ist eine Sonnenfinsternis ein sehr starkes Omen. Die Vergangenheit stützt diese These. Im Jahr 70 beispielsweise kam es am ersten Nisan zu einer Sonnenfinsternis und im Laufe dieses Jahres griffen die Römer Jerusalem an und zerstörten den Tempel vollständig.

Besonders interessant wird das Ganze durch den Umstand, dass die Sonnenfinsternis vom 20. März mitten in die Blutmond-Tetrade fällt und während einer Schmitta stattfindet. Wenn Sie nicht gläubig sind, werden Sie all das vermutlich als extreme Verkettung von Zufällen abtun. Auch als gläubiger Mensch werden Sie möglicherweise Zweifel hegen. In diesem Artikel möchte ich Ihnen zumindest aufzeigen, warum so viele Menschen derzeit darüber sprechen.

 In der Bibel heißt es, Gott habe die Sonne und den Mond erschaffen und ihnen die Aufgabe gegeben, Zeichen zu setzen. ImErsten Buch Mose heißt es:

»Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre und seien Lichter an der Feste des Himmels, dass sie scheinen auf Erden. Und es geschah also.

Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch Sterne.«

Aber wie können Sonne und Mond »Zeichen geben«, wie es Gott gewollt hat?

 Der Geistliche Mark Biltz hat herausgefunden, dass Sonnenfinsternisse an wichtigen Daten des biblischen Kalenders mit zentralen Ereignissen in der Geschichte der Menschheit zusammenfielen. Biltz weist zudem darauf hin, dass die Erde der einzige Planet in diesem Sonnensystem ist, auf dem es zu totalen Sonnenfinsternissen kommt:

»Wie Wissenschaftler aus dem Lager des Intelligent Design erklären, gibt es auf keinem anderen bekannten Planeten totale Sonnenfinsternisse. Sie finden einzig auf der Erde statt, dem Planeten, der so fein eingestellt ist, dass es dort Leben gibt, das eine Sonnenfinsternis beobachten kann. Biltz sagt, in der Schöpfungsgeschichte stehe, dass Sonne, Mond und Sterne speziell zu dem Zweck geschaffen wurden, der Menschheit Zeichen zu geben, auf dass Gottes Schöpfung Bescheid wisse über die Feste (oder deren Zeitpunkt), an denen sie ihre Beziehung mit ihrem Schöpfer begehen soll.«

Vor einigen Jahren entdeckte Pastor Biltz, dass 2014/2015 wichtige Termine des biblischen Kalenders mit einer Reihe von vier Blutmonden zusammenfallen. Diese Art »Blutmond-Tetrade«kommt sehr selten vor, seit der Kreuzigung von Jesus gerade einmal sieben Mal. Das heißt, wir erleben gerade die achte Tetrade.

 Laut jüdischer Tradition sind Blutmonde ein Kriegsomen für Israel. Hier dazu ein Ausschnitt aus einem früheren Artikel von mir zum Thema Blutmonde:

»Wird Israel während der Blutmonde von 2014 und 2015 einen Krieg erleben? Gemäß uralter jüdischer Traditionen ist eine Mondfinsternis ein Vorbote schlechter Dinge für Israel. Ist diese Mondfinsternis auch noch blutrot, gilt sie als Zeichen für einen bevorstehenden Krieg. Von ganz besonderer Bedeutung scheinen dabei Blutmonde zu sein, die zu biblischen Feiertagen auftreten.

So gab es eine sogenannte »Tetrade« während des Pessachfests 1967, Sukkot (dem Laubhüttenfest) 1967, dem Pessachfest 1968 und Sukkot 1968. 1967 war das Jahr, in dem Israel im Rahmen des Sechstagekrieges Jerusalem unter seine vollständige Kontrolle brachte. Auch Pessach 1949, Sukkot 1949, Pessach 1950 und Sukkot 1950 fielen mit einer »Blutmond-Tetrade« zusammen. Wer im Geschichtsunterricht aufgepasst hat, weiß, dass am 20. Juli 1949 der israelische Unabhängigkeitskrieg endete. Bedeutet die Blutmond-Tetrade von 2014/2015 also, dass uns ein weiterer Krieg bevorsteht?«

2014 haben wir bereits einen Krieg zwischen Israel und der Hamas erlebt, aber wenn Sie mich fragen: Ich bin überzeugt davon, dass wir bald noch weitere Kämpfe im Nahen Osten erleben werden. Deutlich ausführlicher äußere ich mich dazu hier.

 Jetzt jedoch möchte ich weiter über die totale Sonnenfinsternis sprechen, die wir am 20. März erleben werden. Nachfolgende Tabelle stammt von propheciesoftheendtimes.com und zeigt, dass die Sonnenfinsternis mitten in eine Serie von Blutmonden fällt:

 

 Wie bereits erwähnt, gilt eine Sonnenfinsternis, die am ersten Nisan eintritt, seit jeher als schlechtes Omen:

»Unsere Rabbinen haben uns gelehrt, dass eine Sonne, die sich verdunkelt, ein schlechtes Omen für die gesamte Welt darstellt. Verdeutlichen lässt sich das vielleicht am besten durch eine Parabel. Womit lässt sich das vergleichen? Mit einem Menschen, der seinen Dienern ein Festmahl bereitet hat und ihnen eine Lampe hinstellt. Als er sich jedoch über sie erzürnt, weist er seinen Diener an: Nimm ihnen die Lampe fort, sie sollen im Dunkeln sitzen. Es wurde gelehrt: Rabbi Meir erklärte, wann immer die Himmelskörper [= Mond] verfinstert sind, ist es ein schlechtes Omen für Israel, da die Israeliten an Schläge gewöhnt sind. Das lässt sich mit einem Lehrer vergleichen, der mit einem Gürtel in der Hand in die Schule kommt. Wer merkt da ganz besonders auf? Der Schüler, der es gewohnt ist, jeden Tag aufs Neue bestraft zu werden. Unsere Rabbinen haben uns gelehrt: Ist die Sonne verfinstert, ist das ein schlechtes Omen für die Götzenanbeter. Ist der Mond verfinstert, ist es ein schlechtes Omen für Israel, denn Israel rechnet nach dem Mond und die Götzenanbeter nach der Sonne.« Sukkah 29a

Natürlich ist die rabbinische Tradition etwas anderes als die Bibel, aber dennoch ist es sehrinteressant. Und wir wissen, dass wir diese Art von Muster schon früher gesehen haben.

 Am ersten Nisan, der in das Jahr 70 fiel, kam es zu einer totalen Sonnenfinsternis, aber das war nicht die einzige Sonnenfinsternis jener Zeit. Vielmehr gab es eine ganze Serie von Sonnenfinsternissen, die auf wichtige biblische Feste vor und nach der Zerstörung des Tempels von Jerusalem fielen:

18. Oktober 69 (Sukkot): partielle Sonnenfinsternis

30. März 70 (erster Nisan): totale Sonnenfinsternis

14. April 70 (Pessach): Halbschatten-Mondfinsternis

Tempel wird im Jahr 70 am 9. Aw zerstört

21. September 70 (jüdisches Neujahr): annulare Sonnenfinsternis

8. Oktober 70 (Sukkot): Halbschatten-Mondfinsternis

4. März 71 (Purim): partielle Mondfinsternis

20. März 71 (erster Nisan): ringförmig-totale Sonnenfinsternis

12. September 71 (jüdisches Neujahr): ringförmig-totale Sonnenfinsternis

 Momentan befinden wir uns in einer Serie ähnlicher Finsternisse. Kann es also sein, dass die totale Sonnenfinsternis am 20. März ein Zeichen für das Jüngste Gericht ist? Oder ist doch nur alles ein einziger großer Zufall?

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