Klimawandel: Die andere Seite der Geschichte von der Erderwärmung

Dr. Jay Lehr ist der wissenschaftliche Direktor des in Chicago beheimateten „Heartland Institute“ eines renommierten Think-Tanks. Zu seinen wissenschaftlichen Spezialgebieten gehören Klimastudien. Bereits seit den 1970er Jahren, als in der Presse noch vielfältige Warnungen vor einer fortschreitenden Eiszeit die Rede war, beschäftigte er sich mit der Thematik. Daran hat sich nichts geändert, obwohl mittlerweile nicht mehr von bevorstehender Eiszeit sondern vom drohenden Weltuntergang aufgrund der Erderwärmung die Rede ist.

In einem Zeitschriftenbeitrag hat Dr. Lehr einige Thesen aufgestellt, die den drohenden Weltuntergang und sonstige Schreckensszenarien im Zusammenhang mit dem Klimawandel aus wissenschaftlicher Sicht in Frage stellen. Hier einige Auszüge aus seinem Beitrag:

  • 1. Die durchschnittlichen Temperaturen auf unserem Planeten haben sich während der letzten 5.000 Jahre laufend geändert. Die heutige Erd-Temperatur liegt unter dem Durchschnitt dieses Zeitabschnitts.

    2. Die Temperaturveränderungen während der jetzt noch anhaltenden Erholung von der sogenannten „Kleinen Eiszeit“ vor etwa dreihundert Jahren entsprechen fast genau der Veränderung der Sonnenaktivität.

    3. Die NASA hat festgestellt, dass mit der Erderwärmung des letzten Jahrhunderts auch eine Erwärmung von Mars, Pluto, Jupiter und des größten Neptun-Mondes einherging.

    4. Wir wissen, daß vor 200 Millionen von Jahren, als noch Dinosaurier die Erde bevölkerten, die durchschnittliche CO 2-Belastung der Atmosphäre vier Mal so hoch war wie heute.

    5. Wenn Treibhausgase für den Anstieg der Erdtemperaturen verantwortlich wären, müßte die Atmosphäre in größeren Höhen sich stärker erwärmen als in niedrigeren Bereichen. Während des Zeitraums von 1978 bis 1998, während die globale Temperatur sich um 0,3 Grad erhöhte, konnte dies jedoch nicht nachgewiesen werden.

    6. 900.000 Jahre, die mittels der Analyse von Eiskernen nachgewiesen werden können, zeigen, daß Anstiege der CO2-Konzentration dem Anstieg der Temperaturen eher folgen als diese verursachen. Das ist auch logisch, denn die Hauptquelle von CO2 sind die Weltmeere, die mehr CO2 binden, wenn sie kühl sind. Eine Erwärmung der Atmosphäre veranlasst die Ozeane CO2 freizugeben.

    7. Der Effekt von zusätzlichem CO2 in der Atmosphäre ist begrenzt, da sie nur Strahlungsenergie bestimmter Wellenlängen absorbiert. Sobald die Aufnahmefähigkeit in diesem speziellen Wellenlängenbereich aufgebraucht ist, ist die Menge für die Aufnahme von weiterem CO2 begrenzt.

    8. Während wir viel vom ein oder anderen schmelzenden Gletscher hören, hat eine kürzlich veröffentlichte Vergleichsstudie über weltweit 246 Gletscher ergeben, daß es ein ungefähres Gleichgewicht gibt zwischen Gletschern, die Eis verlieren, solchen die Eis gewinnen und denen, deren Eismenge in etwa konstant bleibt.

    9. Es ist amüsant, daß der Eisbär zu einem Symbol für die Erderwärmung geworden ist, obwohl die Eisbären-Population in Nordamerika von 5.000 Tieren im Jahre 1960 auf mittlerweile 25.000 zugenommen hat.

    Dr. Lehr folgert, daß die Medien einen schrillen Erderwärmungs-Alarmismus propagieren. Die US-Regierung gibt jährlich rund 6 Milliarden Dollar für Klimaforschung aus, wodurch eine zunehmende Art der Wissenschafts- und Universitätslaborindustrie gefördert wird. Deren Existenzberechtigung leitet sich alleine aus der Tatsache ab, daß CO2 als Problem zu sehen sei.

    Klimawandel ist kein wissenschaftliches Problem, das politische Unterstützung erfährt, vielmehr haben Ökoaktivisten und Politiker ein Wissenschaftsthema gefunden, das ihnen hilft Macht und Kontrolle zu gewinnen. Die „Umwelt“ ist eine hervorragende Strategie, eine politische Agenda voranzubringen, die zu zentraler Planung und staatlichen Eingriffen tendiert. Welchen einfacheren Weg gibt es, das Eigentum Dritter zu kontrollieren, als die privaten Eigentumsrechte den Sorgen um die „Umwelt“ unterzuordnen?

    Obwohl es nur recht wenige extreme Umweltaktivisten gibt, haben diese es vermocht, die Leichtgläubigkeit vieler einfacher und wissenschaftlich untrainierter Menschen auszunutzen, die bereit sind zu glauben, daß der Planet der Rettung vor menschlichen Exzessen benötige. Vielleicht, so Dr. Lehr, kann man das als einen psychologischen Rückschlag werten hin zu früheren Zivilisationen, die menschliche Opfer für die Götter forderten, um Vergebung der Sünden zu erlangen und Bestrafungen zu vermeiden in Form von Dürre, Überschwemmungen, Hungersnöten oder Krankheit. Die Parallelen zwischen modernem Umweltschutz und Religion sind für den Wissenschaftler aus Chicago jedenfalls unübersehbar.

http://www.conservo.wordpress.com

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