Schockierende DNS-Befunde zu den »Nephilim«-Langschädelfunden in Peru

Wie können wir die Langschädel erklären, die einige Tausend Jahre alt sind und genetisches Material enthalten, das »bisher in keinem Menschen, Primaten oder Tier aufgetaucht ist«? Seit Monaten haben viele von uns gespannt auf die Ergebnisse des ersten DNS-Tests gewartet, der jemals an den berühmten Paracas-Schädeln vorgenommen wurde.

Die Ergebnisse für einen der Schädel liegen nun vor, und der Wissenschaftler, der den Test durchführte, erklärte, dass der Schädel von einem »neuen menschenähnlichen Wesen« stamme, das sich von allem unterscheide, was zuvor entdeckt worden sei. Handelt es sich hier etwa um Schädel der sagenhaften Nephilim? Stammen sie aus einer Zeit, als die Welt mehr den Zuständen

ähnelte, wie sie in dem Werk Herr der Ringe beschrieben werden, als viele heutige Menschen sich überhaupt vorstellen können? Und dann gibt es noch diejenigen, die überzeugt sind, dass extrem bizarre Mischwesen einst auf der Erde herumwanderten.

 

Im Verlauf der Jahre türmten sich immer mehr Beweise im Lager derjenigen auf, die überzeugt sind, dass die Nephilim tatsächlich einmal unter uns lebten. Das Wissen um diese Beweise verbreitet sich immer mehr. Inwieweit beeinflusst es die allgemein akzeptierte Sichtweise der Geschichte, die allen von uns beigebracht wurde?

 

Für den Fall, dass Sie mit den Paracas-Schädeln nicht so vertraut sind, im Folgenden eine hilfreiche Zusammenfassung aus einem vor Kurzem veröffentlichten Artikel von April Holloway:

»Paracas ist eine Wüsten-Halbinsel in der Provinz Pisco der peruanischen Region Ica an der Südküste des Landes. Hier machte der peruanische Archäologe Julio Tello 1928 eine erstaunliche Entdeckung, als er ein sehr großes und kunstvolles Gräberfeld mit den Gebeinen von Wesen entdeckte, die die größten Langschädel weltweit aufwiesen. Diese Schädel wurden als die so genannten Paracas-Schädel bekannt. Insgesamt hat Tello mehr als 300 dieser Langschädel entdeckt, deren Alter auf bis zu 3000 Jahre geschätzt wird. An einem der Schädel wurde nun eine DNS-Analyse vorgenommen, und der Experte Brien Foerster hat dazu erste vorläufige Informationen zu diesen rätselhaften Schädeln veröffentlicht.«

Wie Holloway bemerkt, nimmt der Wissenschaftler Brien Foerster eine führende Rolle bei den Bemühungen ein, diesen Langschädeln die ihnen zukommende öffentliche Aufmerksamkeit zu verschaffen. Da nun die DNS-Ergebnisse vorliegen, hat das Interesse an diesen Schädeln schlagartig enorm zugenommen. Das folgende Zitat stammt von dem Genetiker, der die DNS-Analyse vornahm, und wurde auf der Facebook-Seite Brien Foersters veröffentlicht. Der untersuchende Genetiker wurde vorab nicht über die Hintergründe der Schädel informiert, so dass er sie unvoreingenommen untersuchen konnte. Sein Befund ist absolut schockierend:

»Woher auch immer die Probe mit der Bezeichnung ›3A‹ stammt, sie enthält mitochondriale DNS (mtDNS) mit Mutationen, die bisher bei Menschen, Primaten oder Tieren unbekannt sind. Die Datenlage ist aber noch sehr lückenhaft, und es sind noch sehr viele Sequenzierungen erforderlich, um die mtDNS-Sequenz vollständig zu rekonstruieren. Aber die wenigen Fragmente der Probe 3A, bei denen ich die Nukleotid-Abfolge ermitteln konnte, deuten darauf hin, dass wir es hier, sofern sich die infrage stehenden Mutationen bestätigen, mit einem neuen menschenähnlichen Wesen zu tun haben, das sich vom Homo sapiens, dem Neandertaler und den Denisova-Menschen deutlich unterscheidet.«

Wie ich an anderer Stelle bereits erörterte, zeigt die gerichtsmedizinische Untersuchung dieser Schädel, dass sie nicht durch Verformung des Schädels bereits im Kindesalter hervorgerufen wurden. Es gibt zahlreiche Beispiele für künstliche Schädeldeformationen in Südamerika, aber die Langschädel, die Foerster untersuchte, unterscheiden sich grundlegend von diesen deformierten Schädeln. April Holloway schreibt zu diesen offenbar nicht durch Deformation entstandenen Langschädeln:

»Das Schädelvolumen ist um 25 Prozent größer und die Schädel selbst sind um 60 Prozent schwerer als herkömmliche menschliche Schädel. Dies bedeutet, dass sie nicht durch bewusste Verformung etwa durch Kopfbandagen oder durch das Einbinden des Kopfes etwa zwischen zwei Holzbretter entstanden sind.

Zudem weisen sie nur ein Scheitelbein (Os parietale) auf, das beim Menschen paarig angelegt ist. Dass die Form des Langschädels nicht durch künstliche Schädeldeformation entstanden ist, bedeutet auch, dass die Ursache dieser Elongation ein Rätsel ist – und das schon seit vielen Jahrzehnten.«

 

In dem schon erwähnten Artikel hatte ich darauf hingewiesen, dass eine Probe der roten Haare zur Analyse an ein Labor geschickt worden war. Auch diese Tests ergaben, dass diese Schädel nicht menschlicher Herkunft – oder zumindest nicht ausschließlich menschlicher Herkunft – sind.

Können wir daher schlüssig belegen, dass es sich hier um die Schädel von Nephilim handelt? Natürlich sind viele Wissenschaftler angesichts dieser Ergebnisse äußerst begeistert, aber sie raten auch zur Zurückhaltung. Nehmen wir z.B., was L.A. Marzulli zu den Schädeln zu sagen hat:

»Unser Genetiker war offenbar völlig überwältigt, wie aus seiner E-Mail zu erkennen ist. Wir müssen aber mit unseren Schlussfolgerungen zurückhaltend sein, bis alle Beweise untersucht werden konnten.

Nehmen Sie vor diesem Hintergrund einmal die beiden Schädel auf dem Bild oben genau in Augenschein. Ich nahm dieses Foto auf, als ich vor wenigen Wochen zu der Totenstadt Chongos zurückkehrte. Der linke Schädel weist nur ein Scheitelbein auf, und es ist keinerlei Schädelnaht zu erkennen. Hier handelt es sich um ein genetisches Merkmal, das nur bei den Paracas-Schädeln zu finden ist. Wenn das stimmt, welche Bedeutung hat dies?

Chongos gehört zu den rätselhaftesten Orten, an denen ich mich jemals aufgehalten habe. Bei diesem Besuch dort wurden wir vom Bürgermeister und einer bewaffneten Eskorte begleitet. Aus Chongos stammt auch die DNS-Probe. Die Ergebnisse der Untersuchung [dieser Probe] habe ich oben gepostet.

Handelt es sich hierbei tatsächlich um Nephilim-Schädel? Aus meiner Sicht weisen die Hinweise in diese Richtung, aber wir müssen behutsam vorgehen und geduldig auf die noch kommenden Beweise warten.«

 

Das Foto, von dem L.A. Marzulli spricht, können Sie sich hier anschauen. Und was die DNS-Resultate angeht, finden Sie hier ein Videointerview in englischer Sprache mit Brien Foerster. Und ein weiteres Interview mit ihm, ebenfalls in englischer Sprache, ist hier zu finden.

 

Natürlich wurden auch schon zuvor andere, sehr bizarr anmutende Schädel untersucht. In einem früheren Artikel schilderte ich, dass die DNS-Untersuchung des »Starchild«-Schädels ergab, dass auch dieser Schädel nicht menschlicher Herkunft ist.

 

Wer waren denn nun diese äußerst bizarren menschenähnlichen Wesen, die sich vor nur wenigen Tausend Jahren auf unserer Erde aufhielten? Könnte es ein, dass es sich tatsächlich um die Nephilim oder deren Nachkommen handelt?

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2 Antworten zu Schockierende DNS-Befunde zu den »Nephilim«-Langschädelfunden in Peru

  1. Roland schreibt:

    Ich möchte hier auf eine Kleinigkeit aufmerksam machen. Die DNA wird nicht „in einem Zuge“ ausgelesen. Man puzzelt sich Millionen oder noch mehr kleine Stückchen ähnlich wie bei der Dendrochronologie überlappend zusammen.

    Die DNA Analyse ist daher grundsätzlich auch fehlerbehaftet. Vielleicht stimmen 99% oder 99,99 % aber niemals 100 %.

    Dies gilt für frische, junge, DNA.

    Bei älterer DNA wird es dann böser. Die hat sich mindestens infolge der kosmischen Strahlung verändert und je länger sie dieser Strahlung ausgesetzt war, desto größer die Veränderungen.

    Alleine aus diesem Grund muß eine alte DNA Analyse eine „unmenschliche“ Abweichung zeigen.

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  2. Michael schreibt:

    „Alleine aus diesem Grund muß eine alte DNA Analyse eine “unmenschliche” Abweichung zeigen.“

    Hätte sich dann diese Abweichung nicht auch schon beim Neandertaler oder vergleichbar älteren menschlichen Funden zeigen müssen?

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