Antike Zivilisationen? – Was hat es mit diesen mysteriösen Ruinen auf dem Meeresboden auf sich?

In vielen Kulturen überall auf der Welt findet man alte Geschichten über wunderbare, wohlhabende Städte, die im Ozean untergegangen sind und niemals wieder gesehen wurden. Zu den berühmtesten Mythen und Sagen dieser Art gehört sicherlich Atlantis, aber es gibt noch viele andere. Ist es also möglich, dass einige dieser Städte wirklich existieren? In den letzten Jahren hat es der technische Fortschritt ermöglicht, den Meeresboden so umfassend und genau wie niemals zuvor zu untersuchen.

Yonaguni-Jima

Im Folgenden werde ich Ihnen einige der überraschendsten mysteriösen »Bauwerke« vorstellen, die in allen Teilen der Welt auf dem Meeresboden gefunden wurden. Sind diese mysteriösen Strukturen tatsächlich als Hinweise auf sehr entwickelte antike Zivilisationen zu werten? Und wenn wir mehr über diese antiken Zivilisationen erfahren, wird dieses Wissen die traditionell

vorherrschende Auffassung der menschlichen Geschichte, mit der wir alle in der Schule vertraut gemacht wurden, auf den Kopf stellen?

 

Gegenwärtig leben wir in einer Zeit, in der atemberaubende Entdeckungen mit einer Geschwindigkeit wie niemals zuvor erfolgen. Erst im März berichtete ich über die Megalith-Ruinen, die erst vor Kurzem in Russland entdeckt wurden und die die größten bisher entdeckten Steinblöcke aufweisen (selbst größer als die in Baalbek).

 

Niemand kann bisher erklären, woher diese Steine stammen, wer dort lebte, oder wie es den damals lebenden Menschen gelang, diese massiven Steinblöcke aus dem Fels herauszuschneiden und zu transportieren. Ähnliche Fragen stellen sich bei vielen dieser mysteriösen Strukturen auf dem Meeresboden.

 

Die antike Unterwasserstadt von Yonaguni-Jima vor der japanischen Küste

 

So lange die Erinnerung zurückreicht, haben die Bewohner der japanischen Insel Okinawa ihren Kindern und Kindeskindern Geschichten über eine sagenhafte Unterwasserstadt erzählt. Die meisten hielten diese Geschichten einfach für Märchen. Aber was dann 1986 geschah, änderte alles:

»1986 stieß ein Taucher in der Nähe der Insel Yonaguni-Jima, vor der Südspitze Japans nahe Okinawa, in einer Wassertiefe von etwa 25 Metern auf einige seltsame Bauten. Es schien sich dabei um treppenartige Anlagen mit Terrassen und Rampen zu handeln. Einer der größten pyramidenähnlichen Bauten ist etwas mehr als 80 Meter lang und knapp 28 Meter hoch. Es lassen sich fünf unterschiedliche Ebenen sowie offenbar eine Straße, die das Bauwerk umgibt, erkennen.

Auf den Steinen wurden Werkzeugspuren und Reliefs entdeckt (und auch dokumentiert), was darauf hindeutet, dass es sich hier nicht um natürliche Steinformationen, sondern um ein künstlich errichtetes Bauwerk handelt

Masaaki Kimura, ein Meeresgeologe der Universität Ryūkyū in Japan, untersucht diese Anlage seit mehr als 15 Jahren und ist überzeugt, dass diese Bauwerke mehr als 5000 Jahre alt sind, aber aufgrund eines Erdbebens vor 2000 Jahren im Meer versanken.«

Vor der indischen Küste: Dwarka

 

Eine ebenfalls höchst bemerkenswerte Unterwasserstadt wurde vor der Westküste Indiens gefunden. Sie ist unter dem Namen »Dwarka« bekannt und weist an ihrer breitesten Stelle einen Durchmesser von etwas mehr als acht Kilometern auf. Auch diese Stadt liefert zahlreiche Hinweise auf eine sehr fortgeschrittene Zivilisation in der antiken Welt:

»Die Bucht von Cambay wurde von Meereswissenschaftlern Anfang 2002 entdeckt. Die Stadt befindet sich in einer Tiefe von etwa 37 Metern im Golf von Cambay vor der Westküste Indiens. Die Stadt ist etwas mehr als acht Kilometer lang und 3,2 Kilometer breit. Aufgrund der Kohlenstoffdatierung wird das Alter der Stadt auf überraschende 9500 Jahre geschätzt. Viele architektonische und menschliche Artefakte sind immer noch intakt. Die Entdeckung hat viele Wissenschaftler verblüfft, weil sie 5000 Jahre weiter in die Vergangenheit zurückreichen als andere Funde, was eine sehr viel längere Geschichte der Zivilisation nahelegt, als bisher angenommen wurde. Die Meereswissenschaftler [vom indischen Nationalen Institut für Ozean-Technologie (NIOT)] benutzten Solarbilder und erstellten umfangreiche Bodenprofile, um die versunkenen Ruinen zu lokalisieren. Man geht davon aus, dass das Gebiet unterging, als die Eiskappen nach der letzten Eiszeit schmolzen. Die Inder bezeichnen die Stadt in Anlehnung an eine alte untergegangene Stadt, die mit dem Hindugott Krishna in Verbindung stand, als ›Dwarka‹, ›die goldene Stadt‹.«

Unterwasserstadt vor Kuba

 

Im Jahr 2001 berichtete die britische BBC über die Entdeckung einer »untergegangenen Stadt« in kubanischen Gewässern:

»Ein Team von Forschern stieß bei seiner Arbeit vor der Westküste Kubas auf etwas, bei dem es sich ihrer Meinung nach um die Ruinen einer untergegangenen Stadt handelt, die vor Tausenden von Jahren errichtet wurde. Forscher eines kanadischen Unternehmens setzten hochmoderne Sonargeräte ein, um etwa 650 Meter unter der Meeresoberfläche Steinstrukturen zu finden und zu filmen.«

Einige vermuten, dass es sich bei dem Fund um die mythische Stadt Atlantis handeln könnte, aber seit 2001 haben die Folgearbeiten beträchtlich nachgelassen. Im englischsprachigen Wikipedia-Eintrag zur »versunkenen Stadt« heißt es:

»Die Bezeichnung ›kubanische Unterwasserstadt‹ bezieht sich auf eine Fundstelle vor der Küste der Halbinsel Guanahacabibes in der kubanischen Provinz Pinar del Río, von der manche behaupten, dass es sich um untergegangene, aus Granit erstellte Bauwerke und Anlagen handelt.

Die ersten Sonarbilder wurden Anfang 2001 aufgenommen und zeigen ein Gebiet von zwei Quadratkilometern Größe in einer Wassertiefe von 600 Metern bis 750 Metern. Die Bilder sollen symmetrische und geometrische Steinstrukturen zeigen, die an eine städtische Anlage erinnern. Die Entdeckung wurde von der Meeresingenieurin Pauline Zalitzki und ihrem Ehemann Paul Weinzweig, Eigentümer eines kanadischen Unternehmens mit dem Namen ›Advanced Digital Communications‹, gemeldet. Beide waren mit Explorations- und Untersuchungsaufgaben in Verbindung mit der kubanischen Regierung befasst. Die Arbeitsgruppe kehrte ein zweites Mal, diesmal mit einem Tauchroboter, der Video- und Sonaraufzeichnungen erstellen konnte, zu der Fundstelle zurück. Die aufgezeichneten Sonarbilder wurden als Darstellung verschiedener Pyramiden und kreisförmige Strukturen interpretiert, die aus massiven, glatten Steinblöcken erstellt worden waren, die behauenem Granit ähneln. Zalitzki erklärte: ›Es handelt sich um wirklich wunderbare Bauwerke, die tatsächlich so aussehen, als habe es sich hier einmal um ein größeres städtisches Zentrum gehandelt. Aber es wäre völlig unverantwortlich, Behauptungen aufzustellen, bevor wir eindeutige Beweise haben.‹«

 

Lake Huron

 

Wussten Sie, dass sich tief unten im Huronsee antike Ruinen befinden? Sie wurden auch gerade erst entdeckt. Wie die Zeitung USA Today berichtet, wurde dort in der Tiefe »ein komplexes Netzwerk von Jagdunterständen und stallähnlichen Bauwerken« entdeckt, die möglicherweise Tausende von Jahren alt sind:

»Tief unter der Oberfläche des Huronsees sind gerätetauchende Forscher auf ein ausgeklügeltes Netzwerk von Jagdunterständen und stallähnlichen Strukturen gestoßen, die möglicherweise 9000 Jahre alt sind.

Die Wasseroberfläche des Sees lag damals mehr als 75 Meter tiefer als heute, und so gab es eine schmale Landbrücke, die von einer Seite des Huronsees zur anderen reichte. Die Menschen der Vorzeit hielten diesen Isthmus offenbar für eine günstige Örtlichkeit, um die Karibus bei ihrer alljährlichen Wanderung abzufangen. Die jetzt überfluteten Jagdunterstände, die sie damals errichteten, erlauben wertvolle Einsichten in das prähistorische Amerika in einer Region, in der bisher solche Artefakte kaum gefunden worden waren.«

Eine Unterwasserstadt nahe Saipan

 

Dank Google Earth können auch ganz normale Menschen wie Sie und ich unseren Planeten auf eine Weise untersuchen, wie es zuvor noch nie möglich war. So ist ein Mann namens Scott Waring fest überzeugt, dass er mithilfe von Google Earth auf eine große Unterwasserstadt in der Nähe der Insel Saipan gestoßen ist. Hier ein kurzer Auszug aus seinem Bericht über seine Entdeckung:

»Hey, Leute. Ich habe mich gerade mit Google Earth beschäftigt und bin dabei auf diese bemerkenswert aussehende Unterwasseranomalie gestoßen. Die massiven Mauern scheinen etwa 80 Kilometer lang zu sein. Ihre Gesamtlänge könnte sich auf 400 Kilometer belaufen. Natürlich könnte es sich bei diesen Anomalien um eine antike asiatische Zivilisation handeln, die vor langer Zeit in den Ozean versunken ist. Möglich ist aber auch, dass es sich um eine Unterwasserbasis von Außerirdischen handelt. Von ihrer Größe und ihrem Standort her könnten sich dort Millionen aufhalten. Und da es sich um eine entlegene Region handelt, würden nur wenige Menschen jemals mitbekommen, wie ihre UFOs das Wasser verlassen oder dort eintauchen.«

Ich habe den Eindruck, dass wir in Bezug auf diese Unterwasserentdeckungen gerade erst an der Oberfläche kratzen. Und da viele dieser Anlagen seit Tausenden von Jahren durch keinerlei menschliche Aktivitäten gestört wurden, könnten wir dort möglicherweise Dinge finden, die absolut überwältigend wären.

 

Aber da stellt sich die folgende Frage: Wenn im Zuge dieser Entdeckungen immer mehr Informationen über unsere Vor- und Frühgeschichte ans Licht kommen, sind Sie in der Lage, mit diesem neuen Wissen umzugehen?

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Eine Lobby für die Deutschen-Österreichischen-Südtiroler-Schweizer Kulturen und Lebensarten – Themen: Heimat, Deutsche Reich, Geschichte
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