Pyramiden Geschichtsbücher und Realität

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Enthüllungen: Über Einschläge aus dem All und die Pyramiden von Gizeh

Andreas von Rétyi

Aktuell durchgeführte Lasermessungen lassen sehr exakte 3D-Darstellungen der megalithischen Anlagen von Maeshowe auf den schottischen Orkneys zu. Versuche zur Altersbestimmung haben ergeben, dass die geheimnisvolle Stätte älter ist als die Pyramiden von Gizeh bei Kairo. Oder vielleicht doch nicht? Einige Fragen und Antworten um das Altersrätsel der ägyptischen Monumente.

Auf den schottischen Orkney-Inseln gibt es eine Reihe auffallender Hügel, typische Relikte der neolithischen Megalithkulturen. Insgesamt existieren in Großbritannien geschätzt etwa 1.000 solcher Stätten.

Maeshowe ist eine uralte Anlage auf The Mainland Orkney, der Hauptinsel der Orkneys. Die dort

befindlichen Steinkammern wurden rund 250 Jahre vor dem Bau der großen ägyptischen Pyramiden geschaffen, so die geltende Meinung. Erste Relikte menschlicher Aktivitäten dort sollen bereits aus der Zeit um 8.000, vielleicht sogar 10.000 vor Christus stammen.

Jene Region ist voller Geheimnisse. Die Wikinger schienen über einen Zeitraum von mehreren Tagen in Maeshowe gearbeitet und einen großartigen Fund gemacht zu haben, über den leider nichts Näheres überliefert ist. Im Jahr 1861 wurde der Grabhügel von Maeshowe erstmals wieder freigelegt und zugänglich gemacht. Dann folgten wiederholt Phasen intensiver archäologischer Tätigkeit. Bis heute ist es nicht ganz einfach, eine genaue Datierung vorzunehmen. Die verbreitete Technik einer Datierung mittels radioaktivem Kohlenstoff C14 gibt auch nur bedingt Auskunft. Der Archäologe Colin Renfrew schloss aus einer Reihe von Messungen und Vergleichen mit anderen Bauten auf eine Entstehungszeit in der Spanne zwischen 3.200 und 2.900 vor Christus.

Auffallend die hohe Genauigkeit, mit der die Steine im Inneren von Maeshowe gesetzt wurden. Die Kammern zeigen ein beeindruckendes Maß an Präzision. Ähnlich wie in den ägyptischen Pyramiden verläuft ein quadratischer Gang von geringem Querschnitt zur Hauptkammer. Auch lässt sich wie bei den meisten megalithischen Bauwerken eine astronomische Orientierung der Anlage nachweisen: Der Schacht ist so ausgerichtet, dass die Sonne zum Zeitpunkt der winterlichen Sonnwende (Wintersolstitium) über seine volle Länge scheint. Durch einen Spalt drang das Licht einst bis zur gegenüberliegenden Wandnische vor.

Doch: Ist der Steinhügel wirklich älter als die ägyptischen Pyramiden? Die sehr zahlreichen Runen auf den Wänden von Maeshowe scheinen zunächst aufschlussreich, stammen allerdings aus viel späterer Zeit. In den Pyramiden von Gizeh wurden wiederum bis auf wenige und wohl eher fragwürdige Einzelbeispiele keinerlei schriftliche Überlieferungen gefunden.

Nach anerkannter Datierung wäre Maeshowe immerhin einige Jahrhunderte älter als die großen Pyramiden von Gizeh, die zwischen 2.650 und 2.550 vor Christus errichtet worden sein sollen. Doch selbst etablierte Ägyptologen haben Abweichungen von dieser Datierung festgestellt. Schon Mitte der 1980er Jahre fand der bekannte Gizeh-Forscher Mark Lehner ein rund 375 Jahre höheres Pyramidenalter. Zu diesem Ergebnis war er sogar direkt über die C14-Methode an antiken Holzresten gelangt, die er zwischen den Steinquadern fand. Um dennoch bei der etablierten Chronologie bleiben zu können, wurde gleichsam die alles klärende »Holzbrücke« über die Zeit geschaffen: Man habe während des Baus der Pyramiden bereits mehrere Jahrhunderte altes Holz zur Mörtelherstellung verwendet, das in riesigen Lagern aufbewahrt worden sei. Diese Erklärung befriedigt wohl kaum.

Das Innere der Cheopspyramide ermöglicht unabhängig davon interessante Schlussfolgerungen. Die Architektur lässt auf eine weitgehend einheitliche Entstehungszeit wesentlicher Gänge und Kammern schließen, wobei das System der häufig als »Luft-« oder »Seelenschächte« bezeichneten engen Passagen, wie sie von Königin- und Königskammer jeweils ausgehen, entscheidende Hinweise liefert. Einmal durch ihre relative Lage im Bauwerk, dann aber auch durch ihre astronomische Orientierung. Die vier Schächte sind auf vier helle Sterne ausgerichtet, was eigentlich kein Zufall sein kann. Jeder Schacht zielt auf »seinen« speziellen Stern, wenn man die anerkannte Chronologie zugrunde legt – so weist der zuerst von dem deutschen Ingenieur Rudolf Gantenbrink gründlich erforschte Südschacht der Königinkammer auf die Kulminationshöhe des scheinbar hellsten Sterns, Sirius, was auch die besondere Bedeutung dieses Schachts klar hervorhebt. Das Gesamtalignment dieser Schächte kann nur in der Ära der vierten Dynastie im Einklang mit der Situation am Himmel gestanden haben, die von der Präzession der Erdachse beeinflusst wird.

Soweit also durchaus Übereinstimmung mit der offiziellen Chronologie. Doch gibt es andere Merkmale innerhalb der Pyramide, die bestimmten Abschnitten ganz offenkundig ein deutlich höheres Alter zuweisen – hier nur einige Beispiele weitgehend persönlicher Einblicke: Feststellbar sind merkliche Verwitterungsspuren an bearbeitetem Kernmauerwerk, so am Ende eines etliche Meter langen Stollens, der von der Ostnische der Königinkammer ausgeht. Illustrationen und Beschreibungen aus erster Hand finden sich hierzu im Buch Geheimakte Gizeh-Plateau – Rätsel unter dem Sand. In jenem Bereich der Pyramide könnte demnach ein wesentlicher Übergang zwischen zwei Monumenten liegen, einem älteren und dem korrekt auf die vierte Dynastie datierten Überbau. Bemerkenswert ist auch der Neigungswinkel, in dem unter anderem auch der absteigende Schacht in die Tiefe führt: rund 26,5 Grad. Er ergibt sich zunächst einmal unmittelbar aus einer einfachen geometrischen Konstruktion. Ein rechtwinkliges Dreieck mit einem Verhältnis Gegenkathete zu Ankathete von 1 : 2 beinhaltet zwischen Ankathete und Hypotenuse sofort diesen Winkel. Da die Wissenschaft den alten Ägyptern jedoch keine sehr hohen geometrischen Fähigkeiten zuspricht und dieser Winkel häufiger anzutreffen ist, gilt er als Resultat einer möglichst einfachen Konstruktion. Angesichts der astronomischen Ausrichtung der vier »Luftschächte« liegt allerdings auch beim absteigenden Schacht, dem eigentlichen Eingangsschacht auf der Nordseite der Großen Pyramide, eine derartige stellare Verbindung im Bereich des Denkbaren. Der Schacht weist exakt in Nordrichtung, wobei auch sein Neigungswinkel auffallend nahe an die Lage des nördlichen Himmelspols herankommt. Bei diesem fixen und daher an der Sphäre klar von allen anderen abgehobenen, also entsprechend bedeutsamen Punkt, liegt ein architektonisch-astronomischer Bezug in jedem Fall nahe.

Dabei stellt sich die Situation trotzdem nicht ganz so einfach dar.

Der nicht sehr auffällige Hauptstern im Sternbild Drache, der etwa 300 Lichtjahre entfernte Thuban, darf als Polarstern der Pyramiden-Ära gelten – zumindest nach herkömmlicher Chronologie. Damals stand er dem Himmelspol tatsächlich besonders nahe. Seine Deklination um die Jahre 2.650 bis 2.550 vor Christus war angesichts der Differenz zwischen Schachtwinkel und geographischer Breite (entsprechend Polhöhe) jedoch nicht sehr günstig, um anvisiert zu werden. Vielmehr hätte er gegen 3.400 vor Christus jeden Tag einmal exakt in die Tiefe der Pyramide gestrahlt. Denn der Steigungswinkel des langen, in die Felsenkammer führenden Schachts weicht wesentlich von der geographischen Breite und somit der Polhöhe ab, so sehr, dass dies kein Zufall sein kann. Auf den Himmelspol selbst ist er definitiv nicht ausgerichtet. Dies würde schon eher auf den nördlichen »Luftschacht« der Königskammer zutreffen – er verläuft gegenüber der Horizontalen in einem Winkel von 31°41′ und zielt auf Thuban im Drachen, somit aber genau genommen ebenfalls nicht auf den Himmelspol. Um den betreffenden Winkel zu reproduzieren, muss man ins Jahr 2.500 vor Christus zurückrechnen. Zu diesem Zeitpunkt lag die Deklination von Thuban bei 88°18′, der Polabstand also bei 1°42′. Die Cheopspyramide befindet sich auf 29°58’45“ nördlicher Breite, also nur 1’15“ südlich des 30. Breitengrads. Zuzüglich der geographischen Breite resultiert aus diesem Polabstand Thubans für jene Zeit zweierlei: sowohl seine Höchststellung im Norden als auch der Winkel des nördlichen Luftschachts der Königskammer mit seinen 31°41′. Das Problem: Warum sollte jener Nordschacht an das Jahr 2.500 vor Christus angepasst sein? Doch im Rahmen der relativ geringen präzessionsbedingten Veränderung innerhalb der seit Vollendung der Bauarbeiten verstrichenen rund 50 Jahre ist dieser Schacht recht präzise auf Thuban ausgerichtet.

Zurück zum absteigenden Gang und seinem 26,5-Grad-Winkel: Erwähnenswert wäre hierbei vielleicht die zugegeben provokative Option, dass der weitaus hellere Stern Wega in der Leier das eigentliche oder ursprüngliche Ziel gewesen sein könnte. Wega liegt nahe dem 23,5-Grad-Kreis um den Pol der Ekliptik. Genau diesen Kreis beschreibt der Himmelspol bedingt durch die Präzession der Erdachse im Laufe von 25.900 Jahren. Hellere Sterne in der Nähe des Kreises werden irgendwann im Lauf des Zyklus zeitweilig zum Polstern. So auch Wega. Wenn tatsächlich sehr alte Abschnitte eines Urmonuments der Großen Pyramide existieren, könnte die Orientierung des absteigenden Schachts jene ursprüngliche Ausrichtung von 26,5 Grad weitergeführt haben und auf diesen besonderen Stern verweisen. Antworten sind möglicherweise noch in der vermeintlich unvollendeten Felsenkammer rund 30 Meter unter Bodenlevel verborgen.

Wega befand sich gegen 11.600 vor Christus unter Berücksichtigung ihrer bei nur 25 Lichtjahren Sonnenabstand recht hohen Eigenbewegung auf etwa 86°23′ Deklination und somit etwa 3,5 Grad vom tatsächlichen Himmelspol entfernt. Die Pyramiden von Gizeh liegen wie erwähnt auf ziemlich genau 30 Grad nördlicher Breite. Somit lief die auffallend helle Wega während ihres engen Umlaufs um den Pol einmal täglich in einer Horizonthöhe von rund 26,5 Grad durch den Norden und hätte damals rein hypothetisch in den tiefen Schacht der »Ur-Pyramide« gestrahlt. Eine vergleichbare Situation wie bei Thuban und der Königskammer. Dies alles könnte angesichts anderer, zumeist astronomischer Indizien, die jeweils für ein wesentlich höheres Alter oder zumindest die Codierung einer zweiten, wesentlich früheren Ära in den antiken Bauwerken von Gizeh sprechen dürften, ein interessanter potenzieller Zusammenhang sein. Er gesellt sich zur ursprünglichen, rein geometrischen Deutung, warum der Winkel von 26,5 Grad auftritt.

Hinzu kommt: In antiker Zeit war Wega, wie gesagt Hauptstern der Konstellation Lyra = Leier, auch als der »Harfenstern« bekannt, sie war damit der Stern des Weisheitsgottes Thoth (Hermes), der als Erfinder der Harfe galt. Thoth allerdings wird auch als Erbauer der Großen Pyramide angesprochen. Somit wäre der absteigende Schacht auf den »Stern des Thoth« gerichtet. Vielleicht berufen sich die entsprechenden Legenden auf jene frühe, in mystischem Dunkel liegende Zeit, in Altägypten auch als zep tepi (in etwa »das erste Ereignis«) angesprochen, in der ein nicht näher bestimmter genialer Baumeister gleichsam die Fundamente für eine Urstruktur der großen Pyramide legte, die heute noch teils rudimentär innerhalb dieses letzten verbliebenen Weltwunders vorzufinden ist.

Wie sich andeutet, sind unter anderem auch in Maeshowe bereits aus der Zeit um rund 10.000 vor Christus einige Relikte menschlicher Aktivität anzutreffen. Auch daher scheint es keineswegs abwegig, dass bereits zu so früher Zeit die Basis der Megalithkulturen gelegt wurde. Nicht zuletzt mythische Überlieferungen, die Pyramiden seien gebaut worden, um der Sintflut zu widerstehen, könnten auf Ereignisse aus jener Epoche zurückgehen. Immerhin wurden in jüngster Zeit neue Indizien dafür gefunden, dass ein kosmischer Körper vor etwa 12.900 Jahren die Erde traf, dabei weltweit Spuren hinterließ, klimatische Veränderungen hervorrief und möglicherweise auch gewaltige Flutwellen auslöste. Diese erdgeschichtlich als Younger Dryas Impact bezeichnete Katastrophe lässt sich unter anderem anhand von weltweit in einer dünnen geologischen Schicht gefundenen Schmelzkügelchen ableiten – mikroskopische Sphärulen, entstanden bei der Evaporisierung von Gestein während eines größeren Asteroideneinschlags. Etliche dieser Funde wurden als Fehlinterpretationen und als nicht reproduzierbar abgelehnt. Kürzlich berichteten Wissenschaftler um Isabel Israde-Alcántara am zentralmexikanischen Lake Cuitzeo auf eine sehr ungewöhnliche geologische Schicht aus der fraglichen Zeit gestoßen zu sein. Die schwarze, kohlenstoffreiche Lage enthält unter anderem auch Mikrodiamanten und neben den Mikrosphärulen weitere wesentliche Indikatoren für einen kosmischen Einschlag.

So wird also jenes urgeschichtliche Ereignis durch die neuen Entdeckungen wieder wahrscheinlicher, während im Jahr 2010 bereits deutliche Zweifel an der extraterrestrischen These geäußert worden waren. Der nach der damals bestehenden und vielleicht durch den Einschlag ausgelöschten nordamerikanischen Clovis-Kultur manchmal »Clovis-Komet« genannte Impaktor kann auch Teil eines umfassenderen Ereignisses gewesen sein, bei dem mehrere Himmelskörper die Erde trafen – vielleicht ein während des Anflugs oder in der Atmosphäre zerborstenes Objekt. Denkbar wäre wie gesagt ein Meereseinschlag, bei dem enorme Tsunamiwellen entstehen mussten.

Lieferte der Clovis-Einschlag oder ein vergleichbares Ereignis auch den entscheidenden großen Impuls, Monumente wie die Pyramiden zu errichten? Bis heute gibt es keine Antwort auf diese sicherlich so interessante wie gewagte Frage. Wenn das Wega-Alignment des absteigenden Schachts zutrifft, wäre die Urpyramide allerdings bereits etliche Jahrhunderte vor der Einschlagskatastrophe errichtet worden. Das würde wiederum zur Feststellung des arabischen Geschichtsschreibers Ibn Abd al-Hakam (geboren um 800 nach Christus) passen, der einst sagte: »Meiner Ansicht nach können die Pyramiden nur vor der Sintflut gebaut worden sein. Denn wären sie nachher erbaut, so wüssten die Menschen über sie Bescheid.« Im 14. Jahrhundert schrieb der vielzitierte Al-Maqrīzī über den mit Thoth wiederholt gleichgesetzten König Saurid: »Er war der Erbauer der beiden großen Pyramiden … Die Ursache der Erbauung der beiden Pyramiden war, dass 300 Jahre vor der Sintflut Saurid folgenden Traum hatte: Die Erde kehrte sich mit ihren Bewohnern um, die Menschen flüchteten in blinder Hast, und die Sterne fielen herab, und einer [ein Stern] stieß gegen den anderen unter grauenhaftem Krachen.« Auch hier wird Pyramidenbau offenbar mit einer kosmischen Katastrophe in Verbindung gebracht, wobei der König sie sogar im Traum vorhergesehen habe. Natürlich liegen Jahrtausende zwischen diesen Schilderungen und der fraglichen Epoche. Das unterstreicht nicht unbedingt die Glaubwürdigkeit. Ungeachtet chronologischer Schwierigkeiten, wie sie angesichts der seitdem vergangenen enormen Zeitspanne unweigerlich auftreten müssen und dabei die wahren Abläufe wohl zwangsläufig über Jahrhunderte hinweg verwischen, könnten aber die verschiedenen, wieder und wieder überlieferten Legenden unter Umständen doch einen wahren Kern bergen.

Bisher kann leider auch das Clovis-Einschlagszenario selbst noch nicht als gesichert gelten. Den Forschern ist bewusst, dass nicht alle Fachkollegen zu überzeugen sein werden. Hierzu kommentiert einer der beteiligten Wissenschaftler, Ted Bunch von der Northern Arizona University: »Es wird immer theoretisch und statistisch orientierte Leute geben, die das niemals akzeptieren würden, sogar wenn sie selbst dabei wären. Ich denke, was wir vor allem versuchen, ist, eine Schneise zu schlagen, damit die Leute die Daten selbst überprüfen und ihre eigenen Schlussfolgerungen daraus ziehen können.« Das scheint doch ein guter Ansatz zu sein.

Vielleicht lohnt es sich insgesamt, solche ungewöhnlichen Pfade weiterzuverfolgen. Auch mit Blick auf die alten Monumente. Denn hier liegen möglicherweise noch etliche interessante Zusammenhänge verborgen, die sich momentan zwangsläufig nur andeutungsweise abzeichnen. Die Anfänge von Pyramidenbau und Megalithkultur könnten jedenfalls in weit fernerer Vergangenheit liegen, als die etablierte Lehre dies gegenwärtig für möglich erachtet.

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Gizeh-Plateau: Neue Einblicke ins Alte Reich?

Andreas von Rétyi

Wie die ägyptische Altertümerverwaltung bekannt gibt, werden sechs Gräber des Alten Reichs bald wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht, darunter auch das Grab der Enkelin des Cheops. Die Gräber sind seit rund 25 Jahren wegen Restauration gesperrt gewesen. Die neuerliche Öffnung wird die Zeit des berühmten ägyptischen Königs wieder deutlicher ins Blickfeld rücken. Was aber sagen die Gräber über das Alter der gewaltigen Monumente sowie über ihre Erbauer aus?

Auf dem Gizeh-Plateau werden ein halbes Dutzend Grabstätten wieder öffentlichen Besuchen zugänglich gemacht. Vor 25 Jahren waren sie bereits zu besichtigen, in den 1990er Jahren dann führte die Altertümerverwaltung eine zyklische Schließung der diversen antiken Anlagen ein. Dieses Rotationssystem wurde auch auf das Pyramiden-Plateau angewandt, womit auch nicht alle der drei Großmonumente mehr gleichzeitig zugänglich waren. Erklärter Sinn und Zweck des Ganzen:

Restaurationsarbeiten. So auch bei den bereits 1927 von dem berühmten Ägyptologen George Reisner entdeckten Grab der Prinzessin Meresanch III., Enkelin des legendären Königs Cheops (Khufu) – nach etablierter, somit weithin akzeptierter Auffassung nicht nur Namenspatron, sondern auch Erbauer der Großen Pyramide.

Meresanch III., übrigens Gattin ihres Onkels Chephren (Khafre), starb überraschend. Und so wurde das ursprünglich für ihre Mutter Hetepheres II. bestimmte Grab nunmehr für ihre Bestattung umfunktioniert. In dessen Innerem fand sich ein dunkler Sarkophag aus Granit, daneben Kanopenkrüge sowie eine Sandsteinstatue. Sie zeigt die Königin, wie sie ihre Tochter umarmt. Jetzt wird das Grab bald wieder für Besucher geöffnet, ebenso wie andere letzte Ruhestätten hochrangiger Persönlichkeiten aus dem Umfeld der vierten Dynastie. Es sind relativ schlicht ausgestattete Bauwerke, deren äußere Gestaltung allerdings der Monumentalität jener Zeit gerecht wird und an Tempel erinnert. Sie befinden sich allesamt in den weitläufigen Nekropolen von Gizeh. Geöffnet wird auch das Grab von Sechem-Nefer, Hüter der königlichen Geheimnisse, das zu den größten Gräbern auf dem Plateau zählt; außerdem das Grab des Senefru-Kha-Ef, königlicher Schatzmeister und Apispriester; das Grab des Nefer als Aufseher der Seelenpriester; das Grab des Yassen als Aufseher der königlichen Ländereien sowie schließlich noch das Grab des Ka-Em-Anch als Aufseher der königlichen Staatskasse.

Im Laufe der ungewöhnlich langen Zeitspanne, über die hinweg die Gräber nicht öffentlich zugänglich gewesen sind, wurden Restaurationsarbeiten durchgeführt, die mittlerweile fast wieder fällig sein dürften… Den nun veröffentlichten Informationen zufolge wurden unter anderem die Wände gereinigt, ausgebessert und verstärkt, Schmutz aus den Kammern geräumt, Belüftungssysteme und Licht installiert, von Touristen angebrachte Inschriften entfernt und antike Malereien konserviert. Die dort wiedergegebenen Szenen zeigen das Leben der damaligen Aristokratie und hoher Beamter, lassen eine uralte Zeit lebendig werden. Dennoch bleibt vieles im Dunkel. Allein der Kontrast zwischen freudigem Mitteilungsbedürfnis einerseits und kühlem Schweigen andererseits fällt sofort auf. Hier in den vornehmen Grabstätten, dort in den großen Pyramiden. Letztere zeigen sich schmuck- wie informationslos. Beinahe, als würden verschiedene Zeiten aufeinanderprallen.

Entgegen festgefügter Chronologie bleibt letzten Endes bis heute ungeklärt, ob die charakteristischen Monumente des Plateaus auch tatsächlich in der vierten Dynastie entstanden sind. Zwar scheint manches darauf hinzudeuten, seien es »zeitgenössische« Grabstätten, seien es Arbeitersiedlungen, seien es Fragmente von Statuen und Statuetten jener Epoche, die auf dem Plateau entdeckt wurden, sei es letztlich das winzige Elfenbeinfigürchen als einziges komplett erhaltenes Abbild des Herrschers Cheops selbst, das allerdings im entlegenen Abydos ans Tageslicht gelangte. Gleich wie eindeutig und beweiskräftig diese Funde wirklich sind, sie werden allesamt sofort zugunsten der geltenden Lehre ausgelegt, selbst wenn andere, nicht minder bemerkenswerte Entdeckungen für eine abweichende Geschichte sprechen. Selbst Fachägyptologen mussten das Pyramidenalter nach neuerlichen Altersbestimmungen um beinahe 400 Jahre zurückdatieren. Ein nicht unerheblicher Rutsch, der manches ändert. Doch könnte dies nur der Anfang sein. Was, wenn Cheops nicht der Bauherr der bis heute nach ihm benannten Pyramide war? Zumindest Kritiker der etablierten Lehre äußern erhebliche Zweifel. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Bauwerk »annektiert« wurde. Die Quellen zum Alten Reich sind notgedrungen vage, die Chronik ebenfalls. Niemand kann sagen, ob nicht bereits zuvor ein Monument dort existierte, ein Bauwerk, das von Cheops überformt, erweitert oder ausgebaut, nicht aber vollends neu errichtet wurde.

Tief im Inneren der Pyramide, unzugänglich für Touristen, gibt es einen grob behauenen waagerechten Gang und an dessen Ende eine kleine »Grotte« – abgebildet und beschrieben in meinem Buch Geheimakte Gizeh-Plateau. Die Höhlung lässt einen Blick auf die Steinblöcke im Pyramidenkern zu. Sie sind deutlich bearbeitet, aber auch deutlich verwittert. Standen sie also Jahrtausende im Freien, bevor sie überbaut wurden? Das würde dann tatsächlich bedeuten, dass bereits lange vor Cheops am Ort »seiner« Pyramide bereits ein bemerkenswertes Monument stand. Und dass die Inschriften im unweit gelegenen Isis-Tempel zutreffen, die besagen, Cheops habe sowohl Pyramide als auch Sphinx lediglich restauriert. Es gibt unzählige andere Indizien und Hinweise, die auf ein weitaus höheres Alter der Anlagen von Gizeh hindeuten. Auch Geologen sind zu dieser Schlussfolgerung gelangt.

Die Antwort, die Dr. Zahi Hawass, der ehemalige Chef der Altertümerverwaltung, vor allem mit Blick auf den Sphinx gab, lautete schlicht und ergreifend: Wenn Ägyptologen dazu neigen, die Kritiker »zu ignorieren, liegt das daran, dass sie die Beweislage einer den Sphinx umgebenden Gesellschaft des Alten Reiches beinahe vollständig ignorieren und argumentieren, das Monument müsse der Überrest einer viel älteren Zivilisation sein, die der Archäologie im übrigen unbekannt sei. Sie erklären weder, wie ihre verlorene Zivilisation aus der archäologischen Überlieferung verschwand, noch wie die Altreich-Gesellschaft von Khufu, Khafre und ihren Kollegen in jener Überlieferung so reich repräsentiert ist. Sie erklären auch nicht, was mit dieser verlorenen Zivilisation während der Tausende von Jahren geschah, die zwischen den mysteriösen Sphinx-Erbauern und dem Alten Reich lag«. So werden überall Gewichte verschoben. Denn ungeachtet der erwähnten reichen Repräsentation der frühdynastischen Gesellschaft um Khufu und Sohn bleibt auch die reiche Präsenz an ungeklärten Widersprüchen und ignorierten Fakten. Hier den Schwarzen Peter dann unter anderem an die Geologen weiterzureichen und von ihnen im gleichen Atemzug die Lösung einer altertumswissenschaftlichen Aufgabe zu verlangen, dürfte kaum der richtige Weg sein. Wenn wiederholt auf unabhängige Weise widersprüchliche Ergebnisse gewonnen wurden, könnten darin doch wertvolle Impulse für eine Neubewertung der Sachlage liegen. Nur, wer interessiert sich wirklich dafür?

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Bisher Teile 1 bis 5

Pyramiden Geschichtsbücher und Realität – Teil 1

Geschichte und Alter der Pyramiden

Geschichte der Pyramiden: Was die Schule lehrt

Laut der gängigen Geschichtsschreibung, wurde die große Cheops Pyramide in Ägypten (Gizeh) vor 4.500 Jahren gebaut. Ebenso alt soll die Kultur der Maya gewesen sein, die ihrerseits Pyramiden in Südamerika errichtete.

Der Grund dafür, dass die alten Bauwerke auf höchstens 5.000 Jahre eingestuft werden ist der, das sowohl schulwissenschaftlich als auch dem Koran nach (80% aller Ägyptologen sind Moslems), die menschliche Zivilisation erst 6.000 Jahre alt ist. Somit wurde ein geschichtlicher Spielraum von 1.000 bzw. 1.500 Jahren geschaffen.
Neues Wissen wird also nicht ausgewertet sondern lediglich in bereits bestehende Dogmen integriert.

Im Gegensatz zur gängigen Theorie – die, obwohl sie längst überholt ist, noch heute in den Schulen gelehrt wird – gibt es immer mehr Hinweise, die bezeugen, dass die Pyramiden vor dem Untergang von Atlantis durch die Sintflut (vor 12.600 Jahren) gebaut wurden. Somit ist ein Alter von etwa 13.000 Jahren und älter anzunehmen.

Hinweise für ein höheres Alter der Pyramiden

Die arabischen Überlieferungen berichten davon, dass die Gizeh Pyramiden schon dort waren, als die Araber nach Ägypten kamen.

Wassererosionsspuren an der Chephren Pyramide (die Zweitgrößte in Gizeh), aber auch an der Sphinx, lassen auf ein Alter von über 12.000 Jahren schließen. Die Sphinx soll sogar noch älter sein. Auch nach Überlieferungen stand sie schon vor dem Bau der Pyramiden.

Das Mindestalter der Funde der Bahama Bänke, inklusive Pyramide, Straßen, Mauern und Säulen sowie der Pyramiden im Meer bei Japan, ist nachgewiesen, da sie zuletzt vor etwa 12.000 Jahren im Trockenen standen. Noch vor der letzten Eiszeit.

In einer 5.000 Jahre alten Aufzeichnung, die sich heute in einem buddhistischen Kloster befindet, werden die chinesischen Pyramiden als “sehr alt” bezeichnet.

Entdeckungen neben den Pyramiden in Ägypten & Südamerika

Unterwasserfunde vorhergegangener Zivilisationen

  • Vor der Küste Indiens wurden in jüngster Zeit gewaltige Städte gefunden, die um 9.000 Jahre alt sind.
  • Vor der Küste der Insel Malta, aber auch in der Bretagne liegen menschliche Spuren, die mindestens 8.000 Jahre alt sind.
  • Im See Rock Lake in den USA sollen nach zahlreichen Berichten “Pyramiden” oder Tempelaltäre liegen, die über 10.000 Jahre alt sind.
  • Neue Forschungen im rätselhaften Titicacasee in den bolivianischen Hochanden, jener Gegend, die die uralte Kultur von Tiahuanaco hervorbrachte, sind jüngst auf dem Grund des Sees eindeutig künstliche Bauten nachgewiesen worden, deren Alter noch ein Rätsel ist.
  • In der Karibik, in den seichten Gewässern um die Bahamas sollen künstliche Strukturen wie Tempel, Grundmauern und auch Straßen verborgen liegen.
    Jacques Mayol und andere entdeckten z.B. vor der Insel Andros eine rechteckige, von Menschen geschaffene Struktur auf dem Meeresgrund.
  • Während eine Expedition von Don Henry in den Gewässern der Cay Sal Bank (exakt südlich der Florida Keys) im Jahre 1977 Echolotmessungen durchführte, zeichnete das Gerät in 200 Metern Tiefe eine klar erkennbare Pyramide auf. Das seltsame Objekt hat eine Höhe von rund 140 und eine Kantenlänge von 150 Metern. Damit ist sie ohne weiteres mit der großen Pyramide von Gizeh zu vergleichen, die etwa 147 Meter hoch ist. Mehrfach wurde die Stelle überfahren und immer zeigte das Sonar eindeutig eine sehr regelmäßige Erhebung in Form einer Pyramide.
  • 1990 wurden im Meer vor Japan Pyramiden gefunden, die über 12.000 Jahre alt sind.
  • Vor etwa einhundert Jahren wurden Ruinen einer alten Stadt südlich der japanische Insel Yonaguni gefunden.

…und womöglich vieles Weiteres wartet auf seine Entdeckung

Pyramiden in Ägypten, Südamerika & Rest der Welt

Neben den Pyramiden in Ägypten und Südamerika gibt es hunderte, wahrscheinlich sogar tausende weitere. Viele wurden entdeckt, die meisten vermutlich jedoch noch nicht, da sie sich unter der Meeresobefläche, in verlassenen Landschaften, überwucherten Dschungeln oder durch Umwelzungen in Erdmassen begrabenen Orten befinden können. Auch unter dem nicht-ewigen Eis der Antarktis und Grönland wird man sicherlich noch fündig.

Folgend eine Aufzählung der Pyramiden, die bislang gefunden wurden:

  • Mesopotamien und im Nildelta
  • In Arabien
  • Auf Inseln im persischen Golf
  • In Mittel- und Südamerika: Guatemala, Kolumbien, Mexiko, Peru und Ekuador
  • Auf den Kanarischen Inseln
  • Im Industal
  • Auf den Malediven
  • In Australien
  • In China und Japan.
  • 2006 wurden auch vier Pyramiden in Bosnien gefunden.
  • Weitere gibt es auf dem Grund des atlantischen Ozeans und in Tibet.

Siehe auch: Fragwürdige Gebilde auf dem Mars

Transport und Abbau überhaupt möglich?

Obwohl die menschliche Zivilisation laut Schulwissenschaft erst seit 6.000 Jahren existiert, gibt es überall auf dem Erdball monumentale Gebäude, die 12.000 Jahre und älter sind. Wie konnten “Affen” aber Gebäude wie Pyramiden bauen, die wir mit der besten Technik aller Nationen zusammen nicht errichten können?

Die einzelnen Steinblöcke der monumentalen Steinbauten der Antike haben ein Gewicht von bis zu 2.000 Tonnen und liegen teilweise an schwer zu erreichbaren Stellen wie auf hohen Bergen oder zwischen Bergrissen. Der beste Kran unserer Zeit ist nicht in der Lage ein Gewicht von über 1.000 Tonnen zu transportieren. Es gibt kein Fahrzeug, das in der Lage ist 1.000 Tonnen zu transportieren und das beste Transportflugzeug, die Antonow 120, kann maximal 200 Tonnen transportieren. Es wären also 10 Stück der größten und leistungsfähigsten Transportflugzeuge der Welt zusammen nötig, um eine 2.000 Tonnen schwere Steinplatte auf einen Berg zu transportieren. Und dies sollen primitive “Affen” vor Jahrtausenden geschafft haben? Wohl kaum.

Dies ist nur ein Beispiel. Überall auf der Welt gibt es Gebäude, Statuen und Tempel, die mit der Technik aller Nationen zusammen, nicht nachgebaut werden könnten. Einige Felsblöcke scheinen gar mit laserartiger Technologie bearbeitet worden sein und in Südamerika fand man “Baukasten-Steinblöcke”, die wie Legosteine alle identisch sind und sehr nach Fabrikarbeit aussehen.

Fazit zum Thema “Geschichte und Alter der Pyramiden”
Zusammengefasst ergibt sich aus den genannten Informationen, dass die Menschheit entweder viel älter ist und früher über Wissen verfügte, welches in vielerlei Hinsicht unser heutiges übersteigt oder aber es gab eine menschliche Zivilisation vor der Unsrigen, welche durch die Sintflut vernichtet wurde.

Aufgrund der gesunkenen Kontinente Atlantis und Lemurien und der erst vor 6.000 Jahren im Eis versunkenen Antarktis (wie alte Landkarten beweisen) warten gewiss noch viele Überreste auf ihre Entdeckung.

http://equapio.com/de/kultur/geschichte-und-alter-der-pyramiden/

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Pyramiden Geschichtsbücher und Realität – Teil 2

Pyramiden in Bosnien

Pyramiden in Bosnien entdeckt!

Erst kürzlich wurden nahe der Stadt Visoko, 30 km nördlich von Sarajevo, Bosnien vier Pyramiden gefunden, die mindestens 12.000 Jahre alt sein sollen und von einem Volk der Prä-Illyrer gebaut wurden, welches –

laut dem Enddecker und Pyramidenforscher Semir Osmanagic – vor 27.000 Jahren im heutigen Bosnien-Herzegowina lebte. Neben bereits ausgegrabenen Stufen fand man unter den Pyramiden kilometerlange Tunnelsysteme, die u.a. alle vier Pyramiden miteinander verbinden. Diese europäischen Pyramiden blieben wegen ihrer bewachsenen Oberfläche lange unentdeckt, obwohl die Bewohner des Dorfes um die Pyramide schon immer vom “Pyramidenberg” sprachen. Das Wort Visiko selbst bedeutet “hoch”.

Sonnenpyramide, Mondpyramide, Erdpyramide und Drachenpyramide in Bosnien

Die gefundenen Pyramiden, welche den Stufenpyramiden Südamerikas erstaunlich ähnlich sind, wurden Sonnenpyramide, Mondpyramide, Erdpyramide und Drachenpyramide genannt.

Neben Semir Osmanagic, der 15 Jahren lang Pyramiden in Ägypten und Südamerika studierte, sind Experten aus aller Welt an den Ausgrabungen beteiligt. Seit Anfang Mai 2006, kam Aly Abd Alla Barakat, ein Experte aus Ägypten hinzu, ein Geologe mit Spezialistenblick für unnatürliche Topographie, eigens entsandt von Zahi Hawass, dem Chefverwalter aller Ägyptischen Pyramiden und Antikendenkmäler.

Als der Staatspräsident Sulejman Tihic sich die Pyramiden zeigen lies, begleiteten ihn 15 Botschafter aus allen möglichen Ländern – von Peru über Ägypten bis nach China waren Repräsentanten anwesend.

“Bosnische Pyramiden existieren nicht”

Angeblich hat es in Europa nie Hochkulturen gegeben, daher “existieren die Bosnischen Pyramiden nicht“, zumindest verhalten sich Politik und Medien so, obwohl sie zu den spektakulärsten Funden der Geschichte gehören.

Zwar wurde auch in den gängigen Medien (kurz angeschnitten) von ihnen berichtet, dann aber auch nur wegen dem Druck der alternativen Medien, und, weil die Offensichtlichkeit der Funde nun einmal nicht gänzlich zu leugnen ist.

Semir Osmanagic über die Pyramiden in Bosnien (En)

http://equapio.com/de/kultur/pyramiden-in-bosnien/

Pyramiden in Bosnien entdeckt!

von Mario Kienappel

Die Pyramiden in Bosnien in der Nähe der Stadt Visoko
© Aleksandar Todorovic – fotolia.com

Erst kürzlich wurden nahe der Stadt Visoko, 30 km nördlich von Sarajevo, Bosnien vier Pyramiden gefunden, die mindestens 12.000 Jahre alt sein sollen und von einem Volk der Prä-Illyrer gebaut wurden, welches –

laut dem Enddecker und Pyramidenforscher Semir Osmanagic – vor 27.000 Jahren im heutigen Bosnien-Herzegowina lebte. Neben bereits ausgegrabenen Stufen fand man unter den Pyramiden kilometerlange Tunnelsysteme, die u.a. alle vier Pyramiden miteinander verbinden. Diese europäischen Pyramiden blieben wegen ihrer bewachsenen Oberfläche lange unentdeckt, obwohl die Bewohner des Dorfes um die Pyramide schon immer vom „Pyramidenberg“ sprachen. Das Wort Visiko selbst bedeutet „hoch“.

Sonnenpyramide, Mondpyramide, Erdpyramide und Drachenpyramide in Bosnien

Die gefundenen Pyramiden, welche den Stufenpyramiden Südamerikas erstaunlich ähnlich sind, wurden Sonnenpyramide, Mondpyramide, Erdpyramide und Drachenpyramide genannt.

Neben Semir Osmanagic, der 15 Jahren lang Pyramiden in Ägypten und Südamerika studierte, sind Experten aus aller Welt an den Ausgrabungen beteiligt. Seit Anfang Mai 2006, kam Aly Abd Alla Barakat, ein Experte aus Ägypten hinzu, ein Geologe mit Spezialistenblick für unnatürliche Topographie, eigens entsandt von Zahi Hawass, dem Chefverwalter aller Ägyptischen Pyramiden und Antikendenkmäler.

Als der Staatspräsident Sulejman Tihic sich die Pyramiden zeigen lies, begleiteten ihn 15 Botschafter aus allen möglichen Ländern – von Peru über Ägypten bis nach China waren Repräsentanten anwesend.

„Bosnische Pyramiden existieren nicht“

Die Pyramiden in Bosnien mit einer unterirdischen Ansicht in Visoko
Pyramiden in Bosnien

Angeblich hat es in Europa nie Hochkulturen gegeben, daher „existieren die Bosnischen Pyramiden nicht„, zumindest verhalten sich Politik und Medien so, obwohl sie zu den spektakulärsten Funden der Geschichte gehören.

Zwar wurde auch in den gängigen Medien (kurz angeschnitten) von ihnen berichtet, dann aber auch nur wegen dem Druck der alternativen Medien, und, weil die Offensichtlichkeit der Funde nun einmal nicht gänzlich zu leugnen ist.

Weitere Pyramiden Artikel

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Pyramiden Geschichtsbücher und Realität – Teil 3

30. März 2012 von honigmann

Pyramiden in Japan

Unterwasser-Pyramiden in Japan

von Mario Kienappel

Westlich der japanischen Insel Yonaguni, an der Südspitze des japanischen Ryukyu-Archipels entdeckte der Taucher Kihachiro Aratake 1985 eine riesige, aus Fels gebaute Unterwasser-Pyramide.
Diese Pyramide ist 42,43 Meter hoch und hat eine Fläche von 183×150 Meter. Sie ist aus rechtwinkligen Felsen gebaut und hat 5 Stockwerke. Zudem fand man straßen ähnliche Überreste rund um die
Pyramide.

Geologen der Universität Boston, USA fanden heraus, dass die riesigen Treppenhäuser aus einer Reihe von 1 Meter hohen Felslagen bestehen, die aussehen wie eine Stufenpyramide. Der Bereich der Pyramide ist vor etwa 10.000 bis 12.000 Jahren unter die Meeresoberfläche gerutscht, somit hat sie mindestens dieses Alter.

In der Nähe der großen Pyramide fand man noch kleine, pyramidenartige Bauten, die aus 10 Meter breiten und 2 Metern hohen Steinlagen bestehen.

Die Japanischen Pyramiden werden verschwiegen, weil es unmöglich ist, ihr wahres Alter zu leugnen. Da sie unter Wasser stehen und man den Zeitpunkt berechnen kann, an dem der Grund zuletzt trocken war, ist ihr Mindestalter eindeutig und widerspricht den geschichtlichen Lehren unserer Schulwissenschaft, die keineswegs “wissen schafft”.

Nahe der Insel Yonaguni: Ruinenstadt unter Wasser

Vor etwa einhundert Jahren wurden Ruinen einer alten Stadt südlich der japanische Insel Yonaguni gefunden. Zu den überresten gehörten quadratisch geformte Gebilde, ein riesiges Podium mit Ecken und Kanten, dazu Straßen, Treppenhäuser und ein Gebäude mit Arkaden.

Nach genauren Untersuchungen fand man später noch gleichmäßig runde Löcher in dem Felsen, in denen wohl Steinpfeiler standen und, die Höhepunkte, die Entdeckung einer Menschenkopf-Statue und einer in Stein eingeritzten Hieroglyphen-Inschrift (siehe rechts).

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Doku: Mysteriöse Unterwasser-Pyramiden in Japan

http://equapio.com/de/kultur/pyramiden-in-japan/

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Pyramiden Geschichtsbücher und Realität – Teil 4

7. April 2012 von honigmann

Pyramiden in China

Die große weiße Pyramide in China

von Mario Kienappel

Kienappel

Die weiße Pyramide in China

In Xi’an, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Shaanxi, existiert ein Pyramidenfeld von über 100 Pyramiden – die Größte, weiße Pyramide ist 300 Meter hoch (das ist doppelt so hoch, wie die große Pyramide von Gizeh!) und hat eine Basislänge von fast einem halben Kilometer.

Die Pyramiden in China werden seit jahrhunderten durch Ackerbau ausgebeutet. Leider gibt es nur wenige Fotos und keine von der großen weißen Pyramide.Handelsreisende berichteten zwar schon im 20. Jahrhundert von der gigantischen Pyramide, bekannt wurde sie aber erst als der US-Air-Force-Pilot James Gaussman sie 1945, im zweiten Weltkrieg, sichtete und fotografierte. Die Fotos wurden vom US-Geheimdienst unter Verschluss gehalten.

Am 28. März 1947 wurde sie vom US-Piloten Maurice Sheahan (ehemaliger angehöriger der legendären “flying tigers”) erneut gesichtet, er berichtete, dass die große weiße Pyramide etwa 64km südwestlich der Provinzhauptstadt Xian liegt und, dass er neben dieser “hunderte weitere” Pyramiden sah.

Einer anderen Aussage nach, liegt die große weiße Pyramide 100km südwestlich von Xi’an in den “Qin Ling Shan”-Bergen.

Ein chinesisches Pyramidenfeld

Das chinesische Pyramidenfeld

1991 wurden drei Pyramiden in China etwa 20km vor den Toren Xians entdeckt, als man eine Schnellstrasse baute, die den neuen Flughafen mit der Provinzhauptstadt verbindet. Der gebürtige Österreicher und in Deutschland lebende Forscher Hartwig Hausdorf fand im Januar 1994 nördlich von Xian, an den Ufern des Flusses “Wei Ho”, mehrere Pyramiden.

Unweit der 500.000 Einwohner zählenden Stadt Xianyang liegt das Pyramidenfeld von Mao Ling, fast 100 Meter hoch erhebt sich dort ein Bauwerk, das seine Pyramidenform noch recht gut erhalten hat.

Pyramiden in China sind sehr alt!

Pyramide in China, Xianyang

Etwa einen Kilometer von der Stadtgrenze Xianyangs entfernt steht eine mehr als 70 Meter hohe Pyramide. Oben auf ihr befindet sich ein regelrechter Einsturzkrater. Durch jahrtausende währende Erosion musste ein darin befindlicher Hohlraum zum Einsturz gebracht worden sein. 17 weitere Pyramiden verschiedener Höhe, teilweise vereinzelt oder auch in Gruppen von zwei bis drei Stück angeordnet stehen in direkter Umgebung.

In einer 5.000 Jahre alten Aufzeichnung in einem buddhistischen Kloster werden die Pyramiden in China als bereits “sehr alt” bezeichnet.

Inzwischen haben chinesische Autoritäten den Zutritt zur Region um die große weiße Pyramide herum verboten.

Pyramiden in China

http://equapio.com/de/kultur/pyramiden-in-china/

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Pyramiden Geschichtsbücher und Realität – Teil 5

13. April 2012 von honigmann

Pyramiden auf dem Mars

Wie sind Mars Pyramiden zu erklären?

von Mario Kienappel

© ESA/DLR/FU Berlin (G. Neukum)

Es weiß doch jeder, dass es nie Leben auf dem Mars gab… wirklich?

Natürlich liegt diese Vermutung nahe, doch sollte man seine Augen vor den erstaunlichen Funden seiner Einstellung wegen nicht verschließen.Diese Pyramide hat eine Seitenlänge von 2 km, sie befindet sich in der Elysium-Region (16.6° N, 198.4° W) auf dem Mars. Dieses und weitere Pyramidengebilde stehen alle in demselben Drehwinkel – ganz genau wie es auch für Erdpyramiden üblich ist.

Die Mars Pyramiden

Kann ein “Berg” in einem ansonsten unbergigen Gelände so scharfe Kanten besitzen? Wie ist das Enstehen solcher “Berge” zu erklären, die nur aus einer Spitze und drei bis vier scharfen Kanten bestehen?

Nur angenommen, dass es sich um künstliche Bauten handelt, dann müssten sie mindestens zehntausende, wenn nicht gar Millionen Jahre alt sein, verständlich also, dass weite Teile von Sand überweht sind oder durch andere Ereignisse, die die Zeit mit sich bringt, undeutlich wurden.

Fotos von: NASA

Marsgesicht und Mars Pyramiden

http://equapio.com/de/kultur/pyramiden-auf-dem-mars/

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