Update: UFOS – OFFIZIELL GELEUGNET! – Das größte Geheimnis der Regierungen enthüllt: Wir sind nicht allein!


DIE GRÖSSTE LÜGE IN DER GESCHICHTE STEHT KURZ VOR DER ZERSCHLAGUNG.

UFOs sind real. Seit dem Zweiten Weltkrieg gibt es einen Austausch von Aliens mit Menschen. Wir haben die Schwerkraftkontrolle 1954 gemeistert. Kostenlose, saubere Energiesysteme hätten fossile Brennstoffe längst ersetzen können.

Ende Juni 1947 wurden drei außerirdische Flugobjekte vor dem Air-Force-Stützpunkt Roswell mit einem neuen Scalar-Radarsystem abgeschossen. Viele weitere Objekte folgten und brachten uns in Kontakt mit Dutzenden von außerirdischen Spezies sowie einem Energieerzeugungs- und Antriebssystem, das die interstellare Raumfahrt ermöglicht. Dieses neue System könnte leicht alle bestehenden Energieerzeugungs- und Antriebssysteme auf der Erde ersetzen – und damit gesunde geopolitische und wirtschaftliche Verhältnisse bei uns herbeiführen.

• Keine externen Kraftstoffquellen mehr.
• Keine Notwendigkeit für Öl, Gas, Kohle, Kernkraftwerke oder den Verbrennungsmotor.
• Keine Notwendigkeit für Straßen und keine globale Verschmutzung.

Seit 70 Jahren werden wir belogen. Was als verdeckte Geheimoperation begann, um während des Kalten Krieges den Sowjets nachgebaute Alien-Technologien vorzuenthalten, wurde zu einem kriminellen transnationalen Unternehmen, von dem nicht einmal Präsidenten, Weltführer und Parlamente erfahren durften.

Aber jetzt, 70 Jahre nach Roswell, sprechen sich die Zeugen dieser großen Lüge aus, um die Menschheit wieder auf den richtigen Weg zu bringen …

Mit einem Vorwort des Apollo-Astronauten Brian O’Leary.

Steven M. Greer ist Leiter des Disclosure Project. Als führende Autorität für UFOs und Aliens hat er weltweit Hunderte von Militärangehörigen, Wissenschaftlern und Zivilisten mit höchster Geheimhaltungsstufe dazu gebracht, ihr Wissen preiszugeben. Sein Ziel ist: Die nachgebaute außerirdische Technologie soll für zivile Zwecke freigegeben und friedlich genutzt werden.

UFOs sind real. Wir stehen in Kontakt mit Aliens. Freie Energie und Antigravitationstechnologien sind im Einsatz. Dr. Greer stellt Dokumente vor, die US-Präsidenten, CIA-Direktoren und Kongressmitgliedern vorenthalten wurden: Multinationale Konzerne betreiben mit Alien-Technologie Billionenschäfte und dominieren die Welt.

US-Bestseller in deutscher Erstausgabe!

Enthält Aussagen von Zeugen mit kosmischer Sicherheitsfreigabe (»Cosmic Top Secret«), die kein US-Präsident je hatte, 38 Stufen höher als »Top Secret«.

Dieses Buch bildet die Grundlage zum Film auf NETFLIX und entstand in Zusammenarbeit mit dem mehrfachen Bestsellerautor der New York Times STEVE ALTEN!

 

bei dieser Artikel-Ausgabe ist auch eine Umfrage bis 15. Juni 2020 enthalten

https://deutschelobbyinfo.com/2020/05/30/ufos-offiziell-geleugnet-das-groesste-geheimnis-der-regierungen-enthuellt-wir-sind-nicht-allein/

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Forscher rätseln: Magnetfelder auf der Erde werden schwächer…Polsprung besteht bevor?


Forscher rätseln: Magnetfelder auf der Erde werden schwächer

Die Magnetfelder verändern sich rasant, wodurch bei Satelliten und Raumschiffen technische Störungen erwartet werden. Außerdem könnte ein Polsprung bevorstehen.

Das Magnetfeld der Erde ist essenziell für das Leben auf dem Planeten. Diese komplexe und dynamische Kraft bietet einen Schutz vor kosmischer Strahlung und geladenen Teilchen der Sonne. Dass das Magnetfeld nicht statisch ist, verdeutlichen jüngste Forschungsergebnisse. So haben Wissenschafter erst kürzlich herausgefunden, warum der magnetische Nordpol in Richtung Russland wandert.

Nun wurde zusätzlich festgestellt, dass sich auf einem Gebiet, das sich vom südlichen Afrika bis Südamerika erstreckt, das Erdmagnetfeld allmählich abschwächt. Dieses Phänomen bezeichnen die Forscher als „South Atlantic Anomaly“. Das seltsame Verhalten stellt Wissenschaftler vor ein Rätsel und verursacht technische Störungen bei Satelliten, die die Erde umkreisen.

Magnetfeld teilt sich

Im Durchschnitt hat das Erdmagnetfeld in den vergangenen 200 Jahren ungefähr 9 Prozent seiner Stärke eingebüßt. Im Bereich der South Atlantic Anomaly ist die magnetische Flussdichte zwischen 1970 und 2020 von 24.000 Nanotesla auf 22.000 Nanotesla zurückgegangen.

Gleichzeitig ist das Magnetfeld auf der südlichen Halbkugel angewachsen und westwärts gewandert. Im Schnitt bewegt es sich mit einer Geschwindigkeit von 20 Kilometer pro Jahr. Darüber hinaus beginnt sich seit 5 Jahren ein zusätzliches Zentrum des Magnetfeldes westlich von Südafrika herauszubilden. Das bedeutet, dass sich die South Atlantic Anomaly in den kommenden Jahren in zwei Magnetfelder aufteilen könnte.

Dieses neue Magnetfeld im Osten der südatlantischen Anomalie habe sich in letzter Zeit stark entwickelt, sagt Jürgen Matzka vom Deutschen Forschungszentrum für Geowissenschaften in einer Aussendung der ESA. Die Wissenschafter um Matzka nutzen die Swarm-Satelliten der ESA, um die Veränderungen der Magnetfelder besser verstehen zu können.

Eingebettetes Video

Was die jüngsten Veränderungen bedeuten

Nun wird spekuliert, ob sich durch die jüngsten Umgestaltungen der Magnetfelder eine Umpolung des Erdmagnetfeldes ankündigt. Dabei tauschen die Magnetfelder des Nord- und Südpols die Plätze. Im Laufe der Geschichte unseres Heimatplaneten ist dies bereits mehrmals vorgekommen – durchschnittlich alle 250.000 Jahre. Der nächste so genannte Polsprung ist statistisch gesehen längst überfällig, da dies zum letzten Mal vor ungefähr 780.000 Jahren geschehen ist.

Aktuell gibt es wegen der Verschiebungen der Magnetfelder laut ESA keinen Grund zur Sorge. Bei Satelliten und anderen Raumschiffen, die über dem Gebiet der South Atlantic Anomaly fliegen, werden jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit technische Störungen auftreten. Weil das Magnetfeld in dieser Region schwächer ist, können aufgeladene Teilchen leichter bis in den niedrigen Erdorbit eindringen.

Das Geheimnis rund um die südatlantische Anomalie sei jedenfalls noch nicht gelöst, schreibt die ESA. Bei den Magnetfeldbeobachtungen mithilfe der Swarm-Satelliten geht es in erster Linie darum, die bisher kaum verstandenen Prozesse im Erdinneren zu analysieren.

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Gigantische Geheime TUNNEL-NETZWERKE Durchqueren Unseren Planeten…was ist dran…welche Erklärung könnte real sein…?


Überall auf dem Planeten gibt es ein völlig unbekanntes Netz unterirdischer Tunnel. Obwohl viele bereits von Höhlen oder Tunneln unter der Erde gehört haben, wissen nur wenige, dass diese Verbindungen, die unter unseren Füßen existieren, scheinbar weit über das hinauszugehen, was wir uns vorstellen können. Sogar unter den Ozeanen verlaufen solche Tunnel-Netze, die große Kontinente durchqueren und verbinden.

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Leben auf Jupiter? Messdaten sprechen für flüssiges Wasser auf dem Gasplaneten


Wissenschaftler haben im Innern des Großen Roten Flecks auf dem Gasplaneten Jupiter die chemische Signatur von Wasser oberhalb der tiefsten Wolken des Planeten entdeckt. Die Entdeckung regt Wissenschaftler auch zu neuen Spekulationen über die Frage an, ob es auf Jupiter einst auch Leben gegeben haben könnte oder sogar heute noch gibt?

Bereits seit Jahrhunderten sind Wissenschaftler von Fragen rund um die Zusammensetzung des größten Planeten unseres Sonnensystems fasziniert – nicht zuletzt, weil der Planet, chemisch betrachtet, der Sonne am ähnlichsten ist als alle anderen Planeten.

Während zahlreiche Fragen über die Zusammensetzung des Jupiters bereits beantwortet werden konnten, bleiben viele andere noch immer rätselhaft. So bislang auch die Frage, ob es tief im Innern der dichten Atmosphäre des Gasriesen Wasser gibt – und wenn ja, wieviel?

Wie das Team um Gordin L. Bjoraker vom Goddard Space Flight Center der NASA aktuell im „Astronomical Journal“ (DOI: 10.3847/1538-3881/aad186) berichtet, haben sie den charakteristischen Großen Roten Fleck des Jupiter mit erdgestützten Teleskopen in verschiedenen Wellenlängen nach aus den Tiefen des diesen Fleck bildenden Riesensturms austretender thermaler Strahlung untersucht. Dabei haben sie tatsächlich die chemische Signatur von Wasser unmittelbar oberhalb der tiefsten Jupiterwolken entdeckt.

„Anhand des Drucks des Wasser in Kombination mit den Messungen eines anderen sauerstoffhaltigen Gases, Kohlenmonoxid, legen unsere Daten nahe, dass Jupiter über die zwei- bis neunfache Menge an Sauerstoff verfügt als die Sonne selbst“, berichten die Forscher und führen dazu weiter aus: „Diese Entdeckung bestätigt theoretische und auf Computersimulationen gestützte Modelle, wonach es auf Jupiter auch große Mengen an Wasser (H2O) bestehend aus Sauerstoff (O) und molekularem Wasserstoff (H2) geben sollte.“

Sollte die NASA-Jupiter-Sonde „Juno“ die Messungen der Wissenschaftler bestätigen, könnte dies die langjährigen Frage nach Wasser auf Jupiter beantworten. „Dann könnten diese Daten und Messtechnologien auch auf andere Gasplaneten im Sonnensystem und darüber hinaus angewendet werden“, zeigt sich die Goddard-Planetenwissenschaftlerin Amy Simon schon jetzt begeistert.

Im Gegensatz zu der bisherigen Vorstellung von Jupiter als reinem Gasplaneten ohne festen Kern, sprechen einige neue Daten zusehends dafür, dass Jupiter doch einen festen Kern aus flüssigem oder festem Fels und Eis von der bis zu 10fachen Masse unserer Erde haben könnte. Dieser Kern, so die Theorie könnte noch vor seiner gewaltigen und dichten Atmosphäre entstanden sein.

Über diesem Kern, für dessen Existenz auch die neusten Gravitationsmessungen der Juno-Sonde sprechen, existieren in der Jupiteratmosphäre sogar durch von hoher Luftfeuchtigkeit befeuerte Blitzgewitter. „Auch die Jupitermonde bestehen mehrheitlich aus Wassereis und in der gesamten Umgebung des Jupiters gibt es gewaltige Mengen an Wasser – warum also auch nicht auf dem Planeten selbst, dessen gewaltige Schwerkraft so vieles anzieht?“, so Bjoraker.

So sehr die Vorstellung von Leben auf Jupiter unseren bisherigen Vorstellungen des Gasplaneten auch widersprechen mag, die jetzige Entdeckung von großen Mengen an Wasser auf Jupiter bzw. innerhalb der Jupiteratmosphäre, rückt diese Frage erneut in den Fokus von Astrobiologen.

Tatsächlich hat Jupiter alle für Leben wie wir es kennen benötigten Zutaten und schon in den 1970er Jahren machten sich Wissenschaftler um den bekannten US-Astronom Carl Sagan in einer Studie Gedanken darüber, wie Leben innerhalb der Jupiteratmosphäre aussehen könnte.

Während in den tiefen Atmosphärenschichten der Druck und die damit einhergehenden Temperaturen wohl zu hoch für Leben wären, spekulierten Sagan und Kollegen in ihrem Gedankenexperiment über Leben in der oberen Jupiter-Atmosphäre (s. Video.). in Form kleiner (Sinkers) aber auch riesiger ballonförmiger Wesen (Floaters), die in der Atmosphäre schweben und die von anderen Lebewesen (Hunters) gejagt werden.

„Schlussendlich legen unsere Daten nun sogar nahe, dass es auf Jupiter flüssiges Wasser gibt. Die Möglichkeit, dass es dort also auch Leben geben könnte, können wir also nicht ganz ausschließen. Auch wenn es derzeit recht unwahrscheinlich erscheint, so ist Leben auf Jupiter durchaus im Bereich des Möglichen“, wird der Mitautor der aktuellen Studie Mété Ádámkovics von der Clemson University zitiert.

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Nemesis: Neue Studie stützt Theorie von zweiter Sonne


Wie offenbar die meisten aller sonnenähnlichen Sterne, so könnte auch unsere Sonne als Doppelstern entstanden sein (Illu

Die Theorie, dass unsere Sonne einen Begleitstern mit der Bezeichnung Nemesis besitzen könnte, ist nicht neu. Die zunehmende Erkenntnis, dass die meisten anderen sonnenähnlichen Sterne mindestens einen stellaren Partner haben, wirft immer wieder die Frage auf, warum dies bei unserer eigenen Sonne anders zu sein scheint. Eine neue Studie von Harvard-Astronomen bestätigt nun die Theorie, dass wahrscheinlich alle sonnenähnlichen Sterne gemeinsam mit mindestens einem weiteren Stern entstanden sind. Doch was ist mit Nemesis geschehen.

Wie das Team um Sarah Sadavoy vom Harvard-Smithsonian Astrophysical Observatory und Steven Stahler von der University of California in Berkeley (UCB) vorab via ArXiv.org (…und in einer kommenden Ausgabe des Fachjournals “Monthly Notices of the Royal Astronomical Society) berichten, basiert ihre neue Studie auf Radiountersuchungen einer gewaltigen Sternentstehungswolke im Sternbild Perseus. Die Entstehung dieser molekularen Wolke könne anhand mathematischer Modelle nur erklärt werden, wenn alle dortigen sonnenähnlichen Sterne als Paar geboren wurden.

Hintergrund
Nemesis – Die dunkle Schwester unserer Sonne?

Als einer der ersten Astronomen schlug Richard A. Muller von der University of California Berkeley die Existenz eines Begleitsterns unserer Sonne unter der Bezeichnung “Nemesis” vor 23 Jahren vor und vermutete damit gemeinsam mit anderen Astronomen, dass ein Roter oder Brauner Zwergstern die Sonne auf einer extrem weiten und exzentrischen Bahn umkreist und bei seiner jeweiligen Wiederkehr alle 27 Millionen Jahre beim Durchqueren der Oorthschen Wolke für die bisherigen Massenaussterben durch vermehrte Kometeneinschläge und auch für ungewöhnliche Umlaufbahnen von Körpern im äußeren Sonnensystem (u.a. Sedna) verantwortlich sein könnte.

Trotz intensiver Himmelsdurchmusterungen berichtete: 123), fanden Astronomen jedoch bis heute keine Anzeichen für die Existenz von Nemesis.

Vor diesem Hintergrund zeigen sich die Forscher denn auch zuversichtlich, dass auch unsere Sonne – zumindest vor langer Zeit – einen weit entfernten Partnerstern hatte: Nemesis.

“Wir haben eine ganze Reihe statistischer Modelle durchgespielt. (…) Wie sich zeigt, schrumpfen die meisten dieser Systeme im Laufe von mehreren Millionen Jahren zusammen oder brechen auseinander.”

Für gewöhnlich sind Sternpaare, so wie sie aus den aktuellen Berechnungen zu sonnenähnlichen Sterne hervorgehen, bis zu 500 Astronomische Einheiten (AE/AU = Abstand Erde-Sonne) voneinander entfernt. Auf diese Weise wäre auch Nemesis 17 mal weiter von der Sonne entfernt als der äußerste der uns bislang bekannten Planeten Neptun, der die Sonne in rund 30 AU umkreist – und damit nur schwer noch als Begleitstern unserer Sonne zu erkennen. Selbst die Voyager-1-Sonde (das von der Erde am weitesten entfernte irdische Raumschiff) ist bislang “erst” 140 AE weit gekommen – unser nächster Nachbarstern Proxima Centauri hingegen 268.770 AU.

Doch selbst wenn Nemesis einst als Schwesterstern unserer Sonne entstanden wäre, so ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass er deren Anziehungskraft schon lange entkommen ist und heutzutage einen der zahleichen sonnennahen Sterne bildet.

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vielversprechende Anzeichen für mögliche Fossilien am Arbeitsort des nächsten Mars -Rovers


MRO-Satellitenaufnahme des Jezero-Kraters. Copyright: NASA/JPL-Caltech/ASU

MRO-Satellitenaufnahme des Jezero-Kraters

Während der derzeit aktive NASA-Mars-Rover „Curiosity“ im Gale-Krater untersucht, ob der Mars grundsätzlich einst lebensfreundlich war, soll sein Nachfolger, konkret nach Spuren einstigen Lebens auf dem Mars suchen. Eine neue Studie des ausgewählten Arbeitsortes dieses Rovers kommt zu vielversprechenden Beobachtungen und weckt Hoffnungen auf möglicherweise vor Ort erhaltene Fossilien.

Bislang auf einen Starttermin für den Sommer 2020 angesetzt, soll die kürzlich von der NASA 2020“ im Jezero-Krater landen, in dessen Inneren Sedimentstrukturen nahelegen, dass sich darin einst gewaltige Wassermassen ergossen haben.

Doch wie lange floss das Wasser in diesen einstigen Marsflüssen? Lange genug, als dass sich hier Leben entwickeln konnte? Wissenschaftler um Professor Mathieu Lapôtre von der Stanford School of Earth, Energy & Environmental haben sich dieser Frage in einer neuen Studie angenommen und hierzu Satellitenbilder analysiert und das Ergebnis aktuell im Fachjournal „AGU Advances“ (DOI: 10.1029/2019AV000141) veröffentlicht.

Anhand von Modellberechnungen dafür, wie lange es dauert, um entsprechende Sedimentschichten in einem Delta wie im Jezero durch einen Fluss zu bilden kommen die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen zu dem Schluss, dass es auf dem Mars wahrscheinlich ausreichend lang flüssiges Wasser gab, um diese Umgebung nicht nur lebensfreundlich zu machen bewohnbar, auch wenn sie trocken gewesen sein könnte”, so Lapôtre. “Wir zeigen, dass die Sedimente schnell abgelagert wurden und dass organische Stoffe schnell vergraben worden wären. Das wiederum bedeutet, dass sie wahrscheinlich geschützt und erhalten worden wären.”

Der Jezero-Krater wurde für die nächste Rover-Mission der NASA ausgewählt, auch weil er unter anderem ein urzeitliches Flussdelta enthält, von dem bekannt ist, dass es organische Moleküle, die mit dem Leben verbunden sind, effektiv bewahrt haben könnte . Ohne ein Verständnis der Raten und der Dauer der Entstehung eines solchen Deltas, die Antwort auf die Frage, ob sich auch im Jezero Spuren des Lebens erhalten haben könnten, bislang spekulativ.

Als irdisches Gegenstück zum Jezero-Delta nutzten die Wissenschaftler einen vegetationsfreien Fluss in den McLeod Springs Wash im Toiyabe-Becken von Nevada Copyright: Alessandro Ielpi

Als irdisches Gegenstück zum Jezero-Delta nutzten die Wissenschaftler einen vegetationsfreien Fluss in den McLeod Springs Wash im Toiyabe-Becken von Nevada
Copyright: Alessandro Ielpi

Die Studie enthält eine kürzlich von den Forschern gemachte Entdeckung über die Erde: Fadenförmige Flüsse, an deren Ufern keine Pflanzen über ihren Ufern wachsen, bewegen sich etwa zehnmal schneller seitwärts als solche mit Vegetation. Basierend auf der Stärke der Schwerkraft des Mars und unter der Annahme, dass der Rote Planet keine Pflanzen hatte, schätzen die Wissenschaftler, dass die Bildung des Deltas im Jezero-Krater mindestens 20 bis 40 Jahre gedauert hat, sich seine Entstehung sich aber wahrscheinlich über etwa 400.000 Jahre herausgezögert hat.

“Dies zu wissen ist nützlich, weil eines der großen Unbekannten auf dem Mars die Zeit ist”, sagt Lapôtre und erläutert dazu weiter: “Indem wir einen Weg finden, die Rate für den Bildungsprozess zu berechnen, können wir nun beginnen, diese Zeitdimension zu ermitteln.” Die Forscher schätzten auch, dass Feuchtperioden, die zu einer signifikanten Delta-Bildung führen, auf dem alten Mars etwa 20-mal seltener waren als heute auf der Erde.

Allerdings vermuten die Autoren, dass auch wenn am Jezero-Delta einst Leben existierte, hat dieses sich wahrscheinlich nicht über das Einzelzellenstadium hinaus entwickelt. Grund für diese Annahme sei, „dass sich der Jezero-Krater vor über 3,5 Milliarden Jahren gebildet hat, lange bevor Organismen auf der Erde mehrzellig wurden. Wenn einmal Leben an der Oberfläche existierte, wurde seine Entwicklung durch ein unbekanntes Ereignis aufgehalten, das den Planeten (zu seinem heutigen Zustand) sterilisierte. Das heißt, der Mars-Krater könnte als eine Art Zeitkapsel dienen, die Lebenszeichen bewahrt, wie sie einst auf der Erde existierten.“

Künstlerische Darstellung des nächsten Mars-Rover „Perseverance“ im Einsatz (Illu.). Copyright: NASA/JPL-Caltech

Künstlerische Darstellung des nächsten Mars-Rover „Perseverance“ im Einsatz (Illu.).
Copyright: NASA/JPL-Caltech

Im Rahmen der „Mars 2020“-Mission sollen auch erstmals Bodenproben gewonnen werden, die dann erstmals vom Mars auch wieder zur Erde zurück transportiert werden sollen.

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Belege für Wasserdampfgeysire auf Jupitermond Europa


Blick auf den Jupitermond Europa. Copyright: NASA/JPL-Caltech/SETI Institute

Blick auf den Jupitermond Europa

Geysirartige Wasserdampfschwaden aus der Eiskruste des Jupitermondes Europa könnten Wissenschaftlern eine Möglichkeit geben, den diese Fontänen speisenden, unter der Eiskruste verborgenen und möglicherweise lebensfreundlichen Ozean des Mondes direkt zu untersuchen. Während die Geysire auf dem Saturnmund Enceladus bereits nachgewiesen wurden, steht ein eindeutiger Nachweis der jener auf Europa noch aus. Eine aktuelle Studie erbringt nun einen weiteren Beleg darauf, dass tatsächlich auch der Jupitermond Wasserdampf aus seinem Inneren speit.

Hintergrund
Die eisüberzogene Oberfläche des Jupitermondes Europa wird geprägt von markanten rötlich-braune Rissen (s. Abb. o.). Diese Risse und Furchen fressen sich in eine Schicht Wassereis, von der Wissenschaftler ausgehen, dass sie mehrere Kilometer dick ist und einen riesigen – potenziell lebensfreundlichen – Ozean bedecken. Annahmen zufolge entstehen die langen Risse in der eisigen Oberfläche, wenn Jupiter mit seiner Schwerkraft Europa „an sich reißt“ und das Eis dadurch splittert. Die auf der Mondoberfläche sichtbaren Farben entsprechen der jeweiligen Zusammensetzung und Größe der Eisbrocken: rötlich-braune Bereiche enthalten beispielsweise hohe Anteile nicht eisiger Substanzen, während es sich bei den blau-weißen Bereichen um relativ reines Wassereis handelt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen herausfinden, was sich unter Europas dicker Eisdecke verbirgt. Dafür müssen sie indirekt vorgehen und an der Oberfläche nach Hinweisen suchen, die aus dem Inneren des Mondes stammen.

Wie das Team um den Hans Huybrighs von der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) aktuell im Fachjournal „Geophysical Research Letters“ (DOI: 10.1029/2020GL087806) berichtet, basiert die Studie auf Simulationen, die auf der Grundlage früherer Magnetfeld-Untersuchungen der Galileo-Mission aus dem Jahr 2000 stammen und sollte herausfinden, warum die Raumsonde bei einem Vorbeiflug am Mond in dessen Nähe weniger schnelle Protonen – also subatomare, positiv geladene Teilchen – als erwartet aufgezeichnet hatte.

Die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen führten dies zu Beginn noch darauf zurück, dass Europa dem Detektor der Sonde sozusagen im Weg gewesen war und so verhindert hatte, dass die zahlreich auftretenden Teilchen gemessen werden konnten. Huybrighs und Kollegen kamen im Abschluss aber zu dem Ergebnis, dass der Protonenmangel auftrat, nachdem eine Schwade Wasserdampf ins All geschossen worden war: “Diese Schwade durchbrach Europas dünne, fragile Atmosphäre und störte die Magnetfelder in diesem Bereich und somit auch die Dynamik und das Vorkommen energetischer Protonen im Umfeld“, erläutert die ESO-Pressemitteilung.

Schon länger vermuten Wissenschafter, dass es solche Schwaden auf Europa gibt. Ein indirekter Beweis ist aber erst im Laufe des letzten Jahrzehnts gefunden worden. „Sollte es tatsächlich solche Schwaden geben, die den eisigen Mondmantel durchstoßen, könnte eine Möglichkeit bestehen, Zugang zum Ozean unter der Oberfläche zu erhalten und dessen Bestandteile zu bestimmen“, zeigen sich die Autoren fasziniert. Dann könnten schon mittelfristig Untersuchungen des Europa-Ozeans durchgeführt werden, die bisher eine große Herausforderung dargestellt haben.

Tatsächlich könnte schon die für 2022 anstehende ESA-Mission „JUICE“ von den neuen Erkenntnissen profitieren und diese zur Analyse des Europawassers nutzen. Die Raumsonde soll 2022 starten und 2029 im Jupitersystem ankommen, wo sie den Gasriesen Jupiter sowie seine Eismonde erkunden soll…

JUICE wird in der Lage sein, direkte Partikelproben aus den Wasserdampfschwaden der Europa-Geysire zu entnehmen und zu analysieren. Im Rahmen der Mission wollen die ESA-Forscher und -Forscherinnen auch die potenzielle Lebensfreundlichkeit (Habitabilität) der verborgenen Ozeane aller drei Jupiter-Eismonde Ganymed, Kallisto und Europa erkunden.

Wie die aktuelle Studie zeigt, ist die Nachverfolgung der energetisch geladenen und neutralen Partikel am Jupitermond Europa extrem vielversprechend für die Untersuchung der Mondatmosphäre und der weiteren kosmischen Umgebung – und genau das sind die Ziele der JUICE-Mission.

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