Unterstützungs-Kampagne der Erich von Däniken-Stiftung sucht Förderer für neue Nazca-Studie

Interlaken (Schweiz) – Nachdem man gemeinsam mit einem internationalen Team von Wissenschaftlern, verbunden über die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, bereits zwei Expeditionen nach Nazca durchgeführt hat, sucht die „Stiftung Erich von Däniken“ nun mit Hilfe einer Unterstützungs-Kampagne Förderer für „NAZCA III“, eine neue wissenschaftliche Expedition, Studie und Untersuchung der bislang entdeckten Anomalien und neusten Bodenbilder im peruanischen Hochland.

Zu den Hintergründen schreibt die Kampagne unter der Schirmherrschaft von Erich v. Däniken: „Nazca fasziniert. Denn Nazcas gigantische Landschaftsmarkierungen sind viele Jahrhunderte alt. Hier wurde das Wissen einer untergegangenen Kultur eingraviert in den dunklen, ockerfarbenen Untergrund nahe der Pazifikküste Perus. Diese Tierdarstellung von mehr als 60 Metern Größe, Trapezformen mit zwei Kilometern Länge, rätselhafte Markierungen, schnurgerade Linien hinweg über Bodenspalten und einplanierte Bergspitzen haben ihr Geheimnis noch immer nicht preisgegeben. Die Erich von Däniken-Stiftung möchte jetzt neueste wissenschaftliche Untersuchungen in Auftrag geben.

Was um alles in der Welt ist denn in Nazca so wichtig? Zuerst einmal: Dieses Nazca ist rätselhaft, geheimnisvoll und unheimlich. Die Wüste von Nazca ist überschaubar und undurchsichtig zugleich. Sie ist zauberhaft, verführerisch, logisch und gleichzeitig absurd. Die Botschaft von Nazca ist verhüllt und verworren, viele Theorien darüber sind widersprüchlich. Für Nazca gibt es keine einfachen Lösungen. Die Wissenschaft – in Nazca die Archäologie – versucht, unser gegenwärtiges Wissen und Denken auf Menschen zu übertragen, die vor langer Zeit lebten und deren Weltbild nicht das unsrige war. Über Jahrzehnte entstanden Nazca-Theorien, die am Ende allesamt nichts Überzeugendes aussagten. Wer Nazca näherkommen will, muss umdenken. Eine andere Fragestellung muss her – eine an die Naturwissenschaften. Nur so können wir hinter die Geheimnisse der Linien und Figuren in der Steinwüste kommen.“

Zu diesem Zweck finanzierte EvD-Stiftung zuvor schon zwei Nazca-Expeditionen. Durchgeführt von einem internationalen Team von Wissenschaftlern unter der Leitung von Frau Dr. K. Hartsch und Prof. Dr. G. Reppchen, verbunden über die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden. Hierbei entdeckten die Wissenschaftler „neben Anomalien des Magnetfeldes auch geoelektrische Unregelmäßigkeiten. Über Elektroden im Boden wurden schwache Impulse von Wechselstrom ausgestrahlt. Dann wurde der elektrische Widerstand gemessen. Und siehe, an den Schnittstellen von Linien und elektrischen Messprofilen übertrafen die Messwerte das erwartete Resultat gleich um das Vielfache“, erklärt die Kampagne und führt dazu weiter aus:

Bald war klar: In Nazca gibt es Anomalien. Doch weshalb?
– Aus welchem Material bestehen die breiten, pistenähnlichen Linien?
– Gibt es unterschiedliche Minerale oder geochemische Elementverbindungen zwischen dem Wüstenboden und den „Las Pistas“?
– Existieren Hinweise auf irgendeine verborgene Technologie, die bei den bisherigen Untersuchungen nicht entdeckt wurde, weil gar nicht danach gesucht wurde?
– Gibt es Informationen, die sich unterhalb der Scharrlinien und Figuren im Wüstenboden befinden?
– Sollten neue Messinstrumente eingesetzt werden?

Vor dem Hintergrund all dieser Fragen, habe sich nun „ein wissenschaftliches Team aus drei Ländern gefunden, das den alten Rätseln mit neuen Methoden auf den Grund gehen will“, berichtet die Stiftung.

Beteiligt sind demnach:
1. Pontificia Universidad Catolica del Peru (Mineralogie und Geochemie)
2. Technischen Universität Clausthal-Zellerfeld (Geophysik)
3. Universität Lausanne/Schweiz (Geochemie und Altersdatierungen)
4. Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (Photogrammetrie, SatellitenbildAuswertung)
5. IPRO-Consult Dresden GmbH (Geowissenschaftliche Leitung)
6. Erich v. Däniken-Stiftung (Auftraggeber und Fragesteller)

– Die Webseite der Unterstützungs-Kampagne finden Sie HIER

Erich von Däniken vor dem Hintergrund der Nazca-Linien. Copyright/Quelle: Erich von Däniken Stiftung

Erich von Däniken vor dem Hintergrund der Nazca-Linien.
Copyright/Quelle: Erich von Däniken Stiftung

„Die beteiligten Wissenschaftler von PROJEKT NAZCA III, die über drei Länder hinweg kooperieren, werden methodisch-systematisch das Gebiet von Nazca erforschen. Für die wissenschaftliche Leitung, Planung und Koordination zuständig ist die IPRO-Consult Dresden GmbH/Deutschland. Die Erich von Däniken-Stiftung, Schweiz, ist Auftraggeber und Fragesteller.

Sie werden:
– geophysikalische Messungen vornehmen, und auch das neue „Gesteinsradar“ soll zum Einsatz kommen.
– Laboruntersuchungen der Bodenchemie, Bodenphysik und der Mineralogie durchführen.
– Altersdatierungen erstellen.
– sogar die Luft-und Satellitenbildauswertung einsetzen. Auch deshalb, um verschiedene Zeitepochen der letzten 70 Jahre miteinander zu vergleichen und zu erfahren, ob Einflüsse von Klimaveränderungen, Umweltverschmutzungen und Massentourismus auf die sensiblen Bodenzeichnungen zu erkennen sind. Unter anderem wird Upscaling eingesetzt, das heißt, durch modernste Berechnungsverfahren wird die Bildqualität oder Bildstärke hochskaliert, z. B. bei der Pampa de Nasca.

Ziel der neuen Studie sei es, das Thema „Anomalien in Nazca“ auf unterschiedlichen Ebenen zu analysieren: Auf der stofflichen (Geochemie/ Mineralogie), der räumlichen (in der Vertikalen und Horizontalen (Bezug 1: Linien/Pistas. Bezug 2: Upscaling, s. u.) und der zeitlichen Dimension (Altersdatierungen).

„Seit Jahrzehnten wimmelt es von Spekulationen und archäologischen Meinungen zu Nazca, zum Sinn und Zweck seiner Bodenbilder und den gewaltigen Planierungsarbeiten. Was fehlt, sind wissenschaftlich messbare Daten. Diese sollen erbracht werden“, so die Stiftung.

Während das gesamte „PROJEKT NAZCA III“, rund 208.800 Euro kosten wird, wurden von den beteiligten Hochschulen bereits zwei Drittel verbindlich zugesagt wurden. Es fehlen also noch 65.000 Euro, die die EvD-Stiftung nun mit Hilfe der Crowdfunding-Kampagne in Form von Fördergeldern hofft, sammeln zu können.

– Die Kampagne kann noch bis zum 30. April 2019 HIER unterstützt werden.

– Den Prospekt „In Nazca stimmt was nicht“ als PDF finden Sie HIER

– Den Bericht zu den Ergebnissen der früheren Nazca-Untersuchungen durch die EvD-Stiftuing „The Nasca and Palpa geoglyphs: geophysical and geochemical data“, erschienen bei Springer 2008 finden Sie HIER

– Einen kritischen Kommentar zu den bisherigen Nazca-Studien der EvD-Stiftung und deren Interpretation finden Sie HIER

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Lichtphänome in Vendalem (Schweden) 01.12.17

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Künstliche Intelligenz bestätigt unbekannten menschlichen Vorfahren

Barcelona (Spanien) – Schon seit einigen Jahren zeigen Funde und Genomanalysen nicht nur, dass sich moderne Menschen sowohl mit Neandertalern als auch mit Denisova-Menschen, sondern auch noch mit einer dritten, bislang unbekannten Art vermischt haben. Mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) haben Genetiker dies nun nicht nur bestätigt, sondern glauben auch mehr über den unbekannten Vorfahren herausgefunden zu haben.

Schon 2010 und 2013 bestätigten Wissenschaftler um David Reich von der Harvard Medical School und Svante Pääbo vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, dass es vor mehr als 30.000 Jahren in jenen Gegenden Europas und Asiens, in denen sich die Lebensräume der vier Menschenarten überlagert hatten, zu der Vermischung der vier Menschenarten (Homo sapiens, Neandertaler, Denisova und der unbekannten Art) gekommen sein muss.

Schon die ersten Analysen der Genome von Neandertalern und Denisova-Menschen hatten revolutionäre Auswirkungen auf unser Wissen über die Vorgeschichte der Menschheit – zeigten sie doch auf, dass sich die beiden Arten mit den anatomisch bereits modernen Menschen vermischt und so zur heute existierenden genetischen Vielfalt beigetragen haben.

Alle Menschen, deren Vorfahren von außerhalb Afrikas stammen tragen demnach noch heute durchschnittlich etwa 2% Neandertaler-Gene in sich. Einige Populationen im ozeanischen Raum (bspw. auf Papua-Neuguinea und die australischen Aborigines, weisen rund 4% Gene jener Menschenart auf, die aufgrund des Fundortes ihrer Überreste – der Denisova-Höhle im sibirischen Altai-Gebirge– als Denisova-Menschen bzw. Denisovaner bezeichnet werden. Wer und was jedoch der unbekannte Dritte im Bunde war, war bislang noch unklar.

Die Analyse des Denisova-Genoms legte nahe, das die Denisovaner sich sowohl mit Neandertalern als auch mit den Vorfahren jener Menschen vermischt haben, die heute in China und anderen Teilen Asiens und Ozeaniens leben, berichtete damals “Nature.com“. Zum Erstaunen der Wissenschaftler fanden sie aber auch Hinweise darauf, dass sich die Denisova vor rund 30.000 Jahren in Asien auch mit einer anderen, heute ausgestorbenen bislang jedoch gänzlich unbekannten archaischen Menschenpopulation vermischt haben, bei der es sich aber weder um die Vorfahren moderner Menschen noch um Neandertaler handelte.

Durch die Kombination von Deep-Learning-Algorithmen und statistischen Methoden haben Forscher um Jaume Bertranpetit, Osca Lao vom Institut für Evolutionsbiologie am Centro Nacional de Análisis Genómico (CNAG-CRG) und dem Centre for Genomic Regulation (CRG) und Mayukh Mondal vom Institut für Genomik an der Universität Tartu im Genom asiatischer Individuen nun den Fußabdruck dieses „neuen“ Hominiden ebenfalls identifiziert, der sich vor zehntausenden von Jahren mit unseren Vorfahren vermischte.

Das Ergebnis dieser KI-Analyse der menschlichen DNA deutet darauf hin, dass die ausgestorbene Spezies eine Kreuzung aus Neandertalern und Denisovaner war und mit modernen Menschen aus Afrika in Asien gekreuzt wurde.

Wie die Wissenschaftler aktuell im Fachjournal „Nature Communications“ (DOI: 10.1038/s41467-018-08089-7) berichten, stützt auch die im vergangenen Sommer gemachte Entdeckung eines Fossils mit diesen Eigenschaften das Ergebnis der Studie – zeigte doch eine genetische Analyse, dass es sich bei dem Individuum um das Kind einer Neandertaler-Mutter und eines Denisova-Vaters handelte . Da davon auszugehen ist, dass es sich bei diesem Kind sicherlich nicht um einen Einzelfall gehandelt hatte, untermauere der Fund die Hypothese einer dritten Art oder Population, die nicht nur mit dem modernen Menschen koexistierte, sondern sich auch mit ihm paarte und uns Menschen so zu dem machte, was wir heute sind.

Es war das erste Mal, dass KI-Algorithmen zur Untersuchung der menschlichen Evolution eingesetzt wurde. Von weiteren Analysen erhoffen sich die Forscher schon bald weiter Aufschlüsse darüber, in welche Beziehung diese unbekannte Art zu den anderen archaischen Populationen stand.

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Registrierte „intelligente“ Überwachungskamera einen Geist?

Atlanta (USA) – Im Internet wimmelt es von Fotos und Videos, die angeblich Geister zeigen sollen. In den meisten Fällen, lassen sich die Aufnahmen jedoch entweder als Täuschung, Reflektionen, fantasievolle Deutung gewöhnlicher Objekte oder gar Schwindel entlarven. Eine neue Aufnahme sorgt derzeit jedoch auch unter Experten für kontroverse Diskussionen und hat offenbar auch die Sensorik einer sog. intelligenten Überwachungskamera überzeugt.

Seit dem Tod ihres damals 23 Jahre alten Sohnes Robbie an einer Überdosis im Sommer 2016 engagiert sich Jennifer Bryant Hodge aus Atlanta mit einer eigenen Kampagne „Realty4Rehab.com“ gegen Drogenmissbrauch. Es ist dieses nachweisliche persönliche Engagement und die direkte Betroffenheit der Mutter, die diesen Fall für viele Beobachter von den meisten anderen Fällen angeblicher Geisterfotos unterscheidet.

Auf ihrer Facebook-Seite machte Jennifer Bryant Hodge selbst auf den Vorfall aufmerksam:

„Gestern Nacht (1. Januar 2019) war ich mit meiner jüngsten Tochter allein zuhause und schaute in unserem Schlafzimmer fern. (…) um 24:18 Uhr blickte meine Tochter auf mein Telefon und sah hier eine Benachrichtungsmail unseres Nest-Sicherheitskamera-Systems von 23:51 Uhr, die uns darüber informierte, dass im Eingangsbereich (der Küche) eine Person registriert worden sei. Als wir das dazugehörige Foto aufriefen sahen wir dieses Bild. Jeder der meinen Sohn kannte weiß, dass es ihm gleicht, mit Bart und allem, was dazugehört. Als wir in die Küche kamen, war die Nest-Kamera in Bewegungs-Sensor-Modus, aber niemand war in der Küche. (…) Wir haben keine Ahnung, was wir davon halten sollen. Aber ich bin dennoch glücklich zu wissen, dass unser Junge immer bei uns ist.“

Hintergrund: Die „intelligente“ Nest-Cam

Bei der Kamera der Firma „Nest“ handelt es sich um ein sog. „intelligentes“ Überwachungssystem von Google. Bei ausreichender Dateneingabe kann das System über Kamera und Mikrofone nicht nur allgemeine Bewegungen im überwachten Bereich feststellen, sondern auch erkennen, ob es sich etwa um ein Tier oder einen Menschen handelt und dabei sogar den Eigentümern bekannte Personen von Unbekannten unterscheiden. Mit ausreichen „Training“ kann das System mittels der Mikrofone sogar erkennen, ob und welche Objekte in einem Raum bewegt werden, auch wenn diese außerhalb des Blickfeldes liegen. Kommt es zu einem Vorfall, nimmt das System Fotos auf und sendet diese – gemeinsam mit der entsprechenden Info-Nachricht – an das Mobiltelefon des Besitzers. Im aktuellen Fall lautete diese Information “Your Entryway camera spotted a person at 11:51PM, 1/5/19”. In der deutschen Version der Nest-Kamer entspräche dies der Nachricht: „Deine Kamera hat eine Person im Eingangsbereich entdeckt.“

Jennifer Bryant Hodge beteuerte gegenüber Journalisten, dass sie selbst zuvor und seither noch nie einen Geist gesehen habe. Sie selbst deutet den Vorfall als eindeutiges Zeichen ihres Sohnes dafür, „dass es ihm im Himmel gut geht“. Wer möchte die trauernde Mutter hier von etwas anderem überzeugen?

Dennoch sorgt die Geschichte erwartungsgemäß für zahlreiche Diskussionen. Während die einen in der Aufnahme einen eindeutigen Geisterbeweis sehen, vermuten andere rationale Erklärungen oder unterstellen Bryant Hodge sogar gezielten Schwindel, um die eigene Kampagne zu fördern. Andere wiederum sehen darin eine virale Werbestrategie des Kameraherstellers.

Der kritische Spuk-Untersucher und Autor des Blogs „The Occult Section“ Jason Stroming kommentiert den Vorfall und zahlreiche Reaktionen darauf wie folgt:

„Während ich selbst für gewöhnlich sehr skeptisch bin, wenn es um ‚Geister‘ auf Sicherheitskamera-Aufnahmen geht, muss ich doch eingestehen, dass mich diese Geschichte fasziniert. (…) Obwohl ich den Vorfall nicht spontan erklären kann, stellen sich doch einige Fragen und es gilt einige Aspekte kritisch zu bedenken, bevor man hier von einem echten Geisterbeweis sprechen sollte.

Ja, das Foto ist zunächst beeindruckend und es scheint keine schnelle Erklärung dafür zu geben. Dennoch gilt es folgende Aspekte zu bedenken: Zunächst und zu allererst ist – wie bei den meisten paranormalen Aufnahmen – zu bemerken, dass die Aufnahme selbst eher verschwommen und grobkörnig ist, was die Unterscheidung von Bilddetails erschwert. Es ist schwer zu sagen, wo das eigentliche Bild endet und vielleicht unsere Fantasie beginnt. Auch der Umstand, dass das Bild nur schwarz-weiß ist, macht diese Situation nicht leichter. Es sieht wie eine menschliche Figur aus – aber bedeutet das auch, dass es tatsächlich ein Mensch (oder dessen Geist) ist? Die Figur selbst wirkt unschärfer als ihre Umgebung. Das ist für mich zunächst ein interessanter Umstand.

Unabhängig von der der Deutlichkeit der Aufnahme (…oder eben der nicht vorhandenen Deutlichkeit), müssen wir auch die verwendete Technik in Betracht ziehen: Es handelt sich um eine ziemlich niedrig-auflösende Digitalkamera und gerade Digitalkameras sind dafür bekannt, dass sie ziemlich bizarr erscheinende Anomalien erzeugen können. (Anm. GreWi: Tatsächlich sehen wir auf der Aufnahmen gleich zahlreiche bekannte digitale Störeffekte und Artefakte.) Manchmal erhält etwa die Sensorik der Kameras Werte, die sie schlichtweg nicht korrekt verarbeiten und exakt auswerten kann, was dann zu sonderbaren Ergebnissen führt. Berücksichtigt man dann das Phänomen der sog. Pareidolie (wenn unser Gehirn gerade in chaotischen Mustern, wie Wolken oder Gesteinsformationen, bekannte Dinge zu erkennen glaubt) so entsteht schnell auch mal ein Geist in der Kamera.

Eine weitere technologische Erklärung könnte darin liegen, dass es sich um das digitale latente Nachbild einer Person handelt, die kurz vor der Aufnahme in der Küche war. Mutter und Tochter waren ja zuhause – könnten also zuvor kurz durch die Küche gegangen sein, was bei der Kamera zu einer Verzögerung in der Datenverarbeitung und dem entsprechend verschwommenen Nach-Bild geführt haben könnte. Das ist vielleicht etwas weit hergeholt (Anm. GreWi: da dieser Effekt ja schon zuvor und später beobachtet worden wäre?), aber zunächst für viele vermutlich wahrscheinlicher als die Vermutung, dass wir hier einen echten Geist sehen.

Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, dass es sich hier schlichtweg um einen Schwindel handelt. Allerdings bezweifle ich, dass eine Mutter so etwas fälschen würde, die ihren Sohn auf derart tragische Weise verloren hat. Ganz ausschließen kann man es aber (leider) nicht.

Schlussendlich weiß ich nicht, was wir hier sehen. Die Figur sieht recht schlank aus, während der beschriebene Sohn eher muskulös und größer wirkte (s. Abb. l.; Quelle/Copyright: Realty4Rehab.com). Es sieht zudem so aus, als trage die Person eine Art Kleid oder Krankenhausnachthemd. Und der beschriebene „Bart“ wird erst deutlich, wenn man das Foto enorm verstärkt. All das macht mich etwas stutzig.“

Abschließend kommt zumindest Stroming zu einer eher zurückhaltenden Bewertung: „Alles in allem ist es zumindest eine interessante Geschichte, aber wie so viele angebliche Beweise für das Paranormale ist auch dieser Vorfall zu vieldeutig, als dass man darüber allzu sehr in Begeisterung geraten sollte.“

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Eine blaue Lichterscheinung in New York…was könnte es sein?

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Außerirdisches Leben…3D-Fotogrammetrie liefert weitere Beweise für Spurenfossilien im Mars-Krater Gale

Vor knapp einem Jahr sorgten Aufnahmen des NASA-Marsrovers „Curiosity“ für Aufsehen, zeigten sie doch kleinste Strukturen im Gestein der des Arbeitsortes Vera Rubin Ridge im Gale-Krater, wie sie einige Astrobiologen bis heute für Spurenfossilien vielleicht sogar höherer Organismen halten. Mit einer neuen 3D-fotogrammetrischen Analyse der Strukturen untermauert der der Astrobiologe Barry E. DiGregorio diese Theorie nun erneut.

Wie DiGregorio vom Buckingham Centre for Astrobiology an der University of Buckingham in einem Abstrakt berichtet, sprechen auch die Ergebnisse seiner neuen Analyse gegen die Lesart der NASA-Missionswissenschaftler, laut der es sich bei den metallfarbenen und röhrenförmigen Mikrostrukturen im als „Haroldswick“ bezeichneten Stein im Gale-Krater, der vor 3,5 Milliarden Jahren einen See beherbergt hatte, am wahrscheinlichsten um rein mineralogische bzw. kristalline Rückstände oder die Reste von mit fossilierten Sedimenten angefüllten Hohlräumen handelt.

Schon zuvor hatte DiGregorio erklärt, dass die Eigenschaften der Strukturen seiner Meinung nach sehr viel eher jenen sogenannter (fossilierter) Bioturbation entsprechen. Als Bioturbation bezeichnen Geologen und Biologen das Durchwühlen und Durchmischen (Turbation) von Böden oder Sedimenten durch Lebewesen. Die vielleicht allgemein bekanntesten Beispiele hierfür sind die Röhren und Gänge, die Regenwürmer und Muscheln um Boden hinterlassen

Gesamtansicht des Curiosity-Arbeitsfeldes mit der MastCam am 15. Dezember 2017 (Sol 1905). Die Position der Strukturen der obigen Mikroskopaufnahme ist mit einem Pfeil markiert.
Klicken Sie HIER, um zu den NASA-RAW-Daten der Bilder zu gelangen.
Copyright: NASA/JPL-Caltech/MSSS (bearb. GreWi)

Jetzt kommentiert der Astrobiologe die NASA-Erklärung, dass die seither durchgeführten Analysen des Sedimentgesteins vor Ort belegen, dass es sich bei dem einstigen See um einen Frischwassersee und nicht um einen Salzwassersee gehandelt hatte. „Zugleich ist bekannt, dass salzige Sedimente nicht von metallischer Erscheinung sind. Während ‚Curiosity‘ darum bemüht war, die metallisch-wirkenden Strukturen chemisch zu analysieren, konnten dabei jedoch keine brauchbaren Daten gewonnen werden und die Missionswissenschaftler entschieden sich, den geplanten Weg des Rovers fortzusetzten und sich auf einen Forschungsziel in nur 11 Metern Entfernung zu konzentrieren.“

3D-fotogrammetrische Vergrößerung einer der röhrenartigen Strukturen im Umgebungsgestein „Haroldswick“ am Curiosity-Arbeitsort „Vera Rubin Ridge“ im Gale-Krater. Copyright/Quelle: NASA / Barry E. DiGregorio

 „Merkwürdigerweise wurde kein weiterer Versuch einer Analyse der Mikrostrukturen unternommen, obwohl bislang auf dem Mars nichts Vergleichbares gefunden wurde. Der Rover wurde am 1923. Missionstag einfach nur von Haroldswick abgezogen und zu einem 11 Meter entfernten Arbetsort beordert.“

Wie DiGregorio weiterhin erläutert, gibt es zur Identifikation irdischer Spurenfossilien (Ichnofossilien) u.a. die Methode der Analyse mittels der 3D-Morphologie. Er und Kollegen hätten die Mikrostrukturen auf dem Mars nun mit Hilfe eines 3D-fotogrammetrischen Bildanalyseprogramms untersucht, mit dem es möglich ist, die Strukturen aus verschiedenen Blickwinkeln darzustellen und zu untersuchen.

Bei den meisten irdischen Spurenfossilien handelt es sich um von Organismen im Boden hinterlassene Eindrücke, Gänge, Tunnel, Schäfte und Kammern, die sich später mit Sediment füllten und versteinerten. Fossilien der bereits beschriebenen irdischen Bioturbation können – abhängig von den sie einst verursachenden Lebewesen – von einigen wenigen Nanometern bis hin zu mehreren Metern Länge variieren.

3D-fotogrammetrische Vergrößerung einer der röhrenartigen Strukturen im Umgebungsgestein „Haroldswick“ am Curiosity-Arbeitsort „Vera Rubin Ridge“ im Gale-Krater.
Copyright/Quelle: NASA / Barry E. DiGregorio

In ihrer Studie haben sich DiGreGorio und Kollegen an den u.a. Dirk Knaust und Kollegen  beschriebenen Identifikations-Kriterien für Bioturbation orientiert und stellen fest: „Die Farbe und Textur der Strukturen auf dem Mars sind deutlich dunkler als das sie umgebende Gestein. Die länglichen Strukturen gleichen in auffallender Weise Planolites- und Thalassinoides-Bauten des irdischen Ordoviziums (vor rund 485,4 – 443,4 Mio. Jahren). Bei genauerer Betrachtung scheinen die Strukturen in das Umgebungsgestein ein- und daraus hervorzutauchen – ganz genau so, wie Beispiele irdischer Bioturbation. Die Größte der Strukturen auf dem Mars ist ca. 10 Millimeter lang und scheint falsche Verzweigungen aufzuweisen, die sich mit anderen kreuzen. Dieses Merkmal spricht gegen die Vorstellung, dass wir es hier mit einer Struktur zu tun haben, die durch ein schrumpfende (mineralogische) Rissfüllung entstand (wie es die NASA-Erklärung nahelegt). Zudem finden sich – wie in vielen vergleichbaren irdischen Spurenfossilien – auch auf dem Mars kleine Löcher im Umgebungsgestein, die jedoch ebenfalls nicht auszementiert sind und somit, wie gesagt, eher irdischer Bioturbation gleichen.“

„Sollte unsere Hypothese also zutreffen“, so bemerkt DiGregorio abschließend, „so würde dies bedeuten, dass auf dem frühen Mars mikrobisches und mehrzelliges Leben vielleicht schon eine Milliarde Jahre früher entstand als auf der Erde. Ein Frischwassersee auf dem Mars vor rund 3,5 Milliarden Jahren würde dann nahelegen, dass der Mars und nicht die Erde die erste blaue Murmel in unserem Sonnensystem war.“

– Alle weiteren Details will DeGregorio im kommenden Jahr auf verschiedenen Mars-Konferenzen und in einem ausführlichen Fachartikel vorstellen.

 

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Russische Wissenschaftler entschlüsseln ausserirdische Botschaften und entdecken eine Warnung an die Menschheit!

Laut russischen Wissenschaftlern befindet sich die Erde gegenwärtig in den letzten Phasen eines Zyklus zur Entwicklung des menschlichen Bewusstseins und der organischen Welt.

Es kommt gerade zu einer kritischen Abnahme des Erdmagnetfelds. Die Wissenschaftler glauben, dass das zu einem Polsprung und schließlich zu katastrophalen globalen Auswirkungen in Form eines Kataklysmus führen könnte.

Die russischen Forscher Dr. Victoria Popova und Dr. Lidia Andrianova glauben, dass außerirdische Zivilisationen der Menschheit einen Ausweg aus dieser Situation ermöglichen wollen. Die beiden Wissenschaftler veröffentlichten insgesamt über zweihundert Publikationen und 19 Patente.

Es gelang ihnen nach 15 Jahren Forschung, zwei Schlüssel zu entdecken, einen analogen und einen digitalen. Mit diesen Schlüsseln konnten sie die mysteriösen Kornkreise und andere außerirdische Piktogramme auf Steinen entziffern.

Dazu gehören beispielsweise Stonehenge und die Avebury-Steinkreise in England, die Nazca-Linien in Peru, die Pyramiden von Chichén Itzá in Mexico und die Statuen der Osterinseln. Alle diese Orte tragen bestimmte Piktogramme, die den Forschern nach außerirdischem Ursprungs sind und der Menschheit im Voraus wichtige Informationen zur Entwicklung des menschlichen Bewusstseins zur Verfügung stellen. Von Jason Mason.

Kornkreise sollen die wichtigsten Informationen für eine Erlösung bereitstellen. Es gibt aber durch absichtliche Fälschungen Bemühungen, die menschliche Zukunft zu ruinieren. Die Eliten versuchen uns von diesen Informationen abzuschirmen, denn sie wollen nicht, dass sich die Menschheit durch ein kosmisches Bewusstsein aus ihrem Gefängnis hier auf der Erde befreit (Jan van Helsing im Interview mit Daniel Prinz: „Wir stehen vor den grössten Enthüllungen aller Zeiten und uns allen steht ein gigantischer Paradigmenwechsel bevor!”).

Nachdem es den russischen Forschern gelungen ist, viele hundert Piktogramme zu entschlüsseln, die sich an diesen rätselhaften Orten überall auf der Welt finden, konnte ein Wörterbuch mit über 250 Symbolen erstellt werden.

Damit konnte man viele dieser antiken Informationen entschlüsseln und kam dahinter, dass es Voraussagen über die Zukunft sind, die drei Katastrophen für die unmittelbare Zukunft ankündigen, denen globale Kataklysmen folgen. Diese drei katastrophalen Ereignisse sollen alles in den Schatten stellen, was die Menschheit in ihrer historischen Geschichte erlebt hat.

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