Däniken hat doch recht?…Studie: Außerirdische Zivilisationen könnten die Galaxie langsam erforschen und die Erde bereits besucht haben


Grafische Darstellung der Milchstraße mit der eingezeichneten Nachbarschaft unserer Sonne 

Seit Jahrzehnten sorgt das sogenannte Fermi-Paradoxon nicht nur in Wissenschaftskreisen für kontroverse Diskussionen darüber, warum wir bislang noch keine eindeutigen Beweise für die Existenz oder Besuche außerirdischer Zivilisationen gefunden haben, obwohl es von diesen – rein statistisch betrachtet – in unserer Galaxie nur so wimmeln müsste. Ein neuer Ansatz wirft nun einen gänzlich neuen Blick auf diese Frage.

Wie das Team um Jonathan Carroll-Nellenback von der University of Rochester aktuell im „The Astronomical Journal“ (DOI: 10.3847/1538-3881/ab31a3) berichtet, stehen ihre Überlegungen unter der Prämisse, dass eine angenommene ferne Zivilisation sich schlichtweg sehr viel mehr Zeit, nicht nur für die Erforschung sondern auch die direkte Erkundung oder Kolonialisierung der sie umgebenden Milchstraße nehmen könnte. Der Grund hierfür könnte in der Eigendynamik und -bewegung der Milchstraße bzw. ihrer Elemente liegen. So umkreist beispielsweise unser eigenes Sonnensystem das Zentrum der Milchstraße einmal alle 230 Millionen Jahre. Statt also gewaltige Aufwendungen für die unmittelbare Besuche anderer Planetensysteme aufzuwenden, könnte eine entsprechend fortgeschrittene Zivilisation auch einfach abwarten, bis sie durch die Eigendynamik der Milchstraße sehr viel näher an ein Nachbarsystem herangeführt wird, um so Ressourcen zu sparen.

Hintergrund
Bereits 1975 berechnete der Astrophysiker Michael Hart, dass seit der Entstehung der Milchstraße vor rund 13,6 Milliarden Jahren genügend Zeit vergangen sei, um unsere Heimatgalaxie vollständig und durchdringend zu kolonialisieren. Der Umstand, dass wir aber trotzdem noch immer keine Beweise für die Existenz einer außerirdischen Zivilisation gefunden haben, geschweige denn mit einer solchen in Kontakt gekommen sind, sah Hart als Beweis für seine eigene Antwort auf das Fermi-Paradoxon und damit dafür an, dass es schlichtweg keine anderen ähnlich weit entwickelten Zivilisationen in der Milchstraße gäbe.

„Betrachtet man sich die Bewegung der Sterne innerhalb der Milchstraße, so bleiben eigentlich nur zwei Möglichkeiten“, erklärt Carroll-Nellenback. „Entweder verlassen die Anderen ihre Planeten nicht oder wir sind tatsächlich die einzige, technologisch zur Raumfahrt fähige Zivilisation in unserer Galaxie.“
Sollten die Wissenschaftler und Wissenschaftler recht haben, würde aber natürlich auch die Ausbreitung einer solchen Zivilisation in und durch die Milchstraße hinweg sehr viel länger dauern als dies bislang angesichts der Fragestellung des Fermi-Paradoxon – nicht nur durch Michael Hart – in Betracht gezogen wurde.

„Eine solche Zivilisation könnte uns schlichtweg vielleicht noch nicht erreicht haben“, spekulieren die Autoren. „Oder sie haben uns bereits erreicht, dies aber lange bevor wir Menschen überhaupt entstanden sind.“ In einem solchen Fall wäre es also gut möglich, dass die Erde zwar bereits Besuch einer außerirdischen Zivilisation hatte und diese vielleicht die Erde auch bewohnte, wir aber heute keine Anzeichen von ihrer Existenz mehr finden können, weil diese Beweise schon längst – etwa durch Erosionskräfte – zerstört wurden.“

Grafische Darstellung der erweiterten Nachbarschaft der Sonne in der sog. lokalen Blase. (Draufsicht auf die galaktische Ebene, das galaktische Zentrum ist oben). Copyright/Quelle: N. Henbest / H. Couper. Jschmied at de.wikipedia  / CC BY-SA 3.0

Grafische Darstellung der erweiterten Nachbarschaft der Sonne in der sog. lokalen Blase. (Draufsicht auf die galaktische Ebene, das galaktische Zentrum ist oben).
Copyright/Quelle: N. Henbest / H. Couper. Jschmied at de.wikipedia  / CC BY-SA 3.0

Hintergrund
Auch wenn derzeit der uns nächste Stern (Proxima Centauri) mehr als vier Lichtjahre von uns entfernt ist, so kommt doch auch unser Sonnensystem anderen Sternen immer wieder ungewöhnlich nah. So kam beispielsweise der sogenannte Scholz’ Stern der Sonne vor gerade einmal 70.000 Jahren so nah, dass er Kometen und Asteroiden bis heute beeinflusst. Zur Zeit, als der moderne Mensch Afrika verließ und sich Europa noch mit den Neandertalern teilte, kam der Scholz’ Stern also unserer Sonne bis auf 0,6 Lichtjahre nahe und war dann teilweise wohl auch als auffallend rötlicher Stern am Nachthimmel zu sehen

Tatsächlich kommen unabhängige Studien und Überlegungen zu genau dieser Frage zu ähnlichen Schlussfolgerungen und beziffern die Wahrscheinlichkeit, heute noch archäologische Spuren derartiger urzeitlicher besuche zu finden auf nahezu Null 

„Das könnte dann das Fermi-Paradoxon erklären“, zeigt sich Carroll-Nellenback überzeugt. “Lebensfreundliche Welten sind vielleicht vergleichsweise selten. Es könnte also durchaus Sinn machen, ruhig etwas länger zu warten, bis man eine Reise dorthin antritt.

Auf diese Weise, so haben die Wissenschaftler weiterhin berechnet, könnte auch die Milchstraße heute von entsprechenden Zivilisationen wimmeln. Hierzu haben die Forscher anhand numerischer Modelle simuliert, wie sich eine Zivilisation innerhalb unserer Galaxie ausbreiten könnte und dabei Faktoren wie die Nähe hypothetischer Zivilisationen zueinander, die möglichen Geschwindigkeiten interstellarer Sonden und Raumschiffe und die Startraten entsprechender Missionen miteinbezogen.

Zugleich haben es die Forscher jedoch vermieden, mögliche Motivationen und politische Entscheidungen für eine derartige Expansion in ihre Simulationen miteinzubeziehen. Und obwohl auf diese Weise so gut wie möglich vermieden wurde, die Ergebnisse zu stark an irdisch-menschlichen soziologischen Gesichtspunkten zu orientieren, sind sich die Autoren dennoch des Problems bewusst, dass sie mit Daten arbeiten, die schlussendlich von uns selbst gewonnen wurden: „Alle Vorhersagen basieren also irgendwo trotzdem auf unserem eigenen Verhalten“, zitiert der „BuisnessInsider.com“ die Wissenschaftler.

Doch selbst angesichts derartiger Einschränkungen kommen die Autoren der Studie zu dem Schluss, dass es in der Milchstraße von besiedelten Planetensystemen nur so wimmeln sollte, nur wir davon noch nichts mitbekommen haben.

„Es könnte also sein, dass nahezu alle Planetensysteme von intelligenten Zivilisationen bewohnt sind, diese uns aber allein deshalb noch nicht besucht haben, weil wir noch nicht nahe genug an sie heran gekommen sind“, spekuliert Carroll-Nellenback gibt jedoch zugleich zu bedenken, dass dies aber nicht deshalb auch so sein müsse, nur weil es wahrscheinlich ist.

Angesichts von geschätzt mindestens 100 Milliarden Sternen in der Milchstraße kommen jüngste Schätzungen zu dem Schluss, dass etwa 10 Milliarden dieser Sterne auch erdartige Planeten besitzt. „Nur weil wir bislang unter den etwa 4.000 entdeckten Exoplaneten noch kein außerirdisches Leben, geschweige denn eine intelligente Zivilisation entdeckt haben, bedeutet das nicht, dass es diese nicht gibt“, bemerkt Carroll-Nellenback und erläutert dazu weiter: „Es gibt vermutlich derart viele erdartige und potentiell lebensfreundliche Planeten, dass es ähnlich wäre, wie wenn wir aus der Abwesenheit von Delfinen in einem einzelnen Schwimmbecken auf die generelle Abwesenheit von Delfinen in den Ozeanen zu schließen würden.“

Laut den Autoren könnte es auch sein, dass außerirdische Besucher die Erde – und auch uns Menschen – zwar entdeckt haben, sich aber – warum auch immer dafür entschieden haben, und gar nicht erst zu besuchen. „Vielleicht gibt es Außerirdische, die einen Planeten, der bereits Leben trägt, gar nicht besuchen wollen. Davon auszugehen, dass „Die es wollen, nur weil Wir es so machen würden“, bezeichnen die Autoren als „naive Projektion einer menschlichen Neigung, Ausdehnung mit Eroberung gleichzusetzen“.

Abschließend zeigen sich die Autoren trotz der bisherigen „Großen Stille“ zuversichtlich, dass wir in der Milchstraße nicht allein sind. „Der Umstand, dass wir noch nicht von Ihnen gehört haben, könnte einfach auch nur bedeuten, dass lebensfreundliche Planeten selten und schwer zu erreichen sind.“

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Nach ‘Oumuamua: Astronom entdeckt zweites interstellares Objekt im Sonnensystem…künstliche Sonde einer fernen Zivilisation ist nicht ausgeschlossen


Erneut sorgt ein erst kürzlich entdecktes Objekt, das sich derzeit durch unser Sonnensystem bewegt, für Aufsehen und erhöhtes Interesse nicht nur unter Astronomen: Erste Bahnbeobachtungdaten deuten darauf hin, dass es sich bei dem Objekt um einen Besucher aus einem anderen Sonnensystem handelt. Damit wäre es nach dem als „’Oumuamua‘“ bezeichneten Objekt schon das zweite Objekt interstellarer Herkunft, das innerhalb von nur zwei Jahren unser Sonnensystem durchquert.

Vom „Center für Near Earth Objects Studies“ (CNEOS) der NASA zunächst mit der Vorabkennung „gb00234“ geführt, wurde das Objekt bereits vor 12 Tagen entdeckt und wird seither von unterschiedlichen Einrichtungen und Astronomen beobachtet. Mittlerweile wurde das Objekt vom „Minor Planet Center” (MPC) der Internationalen Astronomischen Union (IAU) als „Komet“ anerkannt und auf die offizielle Bezeichnung „C/2019 Q4 (Borisov)“ getauft –  benannt nach Gennadij Borisov, der das Objekt von der Krim aus entdeckt hatte.

Während es zunächst an ausreichend Beobachtungsdaten mangelte, konnte mittlerweile bestätigt werden, dass das Objekt einer hyperbolischen Flugbahn – und damit nicht einer an unsere Sonne gebundenen, mehr oder weniger kreisrunden, Umlaufbahn folgt. Dieser Umstand deutet stark auf eine interstellare Herkunft von C/2019 Q4 hin.

Während bislang also primär noch die Herkunft des Objekts untersucht wird, stellt sich auch die Frage über die Natur, also darum, um was genau es sich dabei handelt. Während Ye und Kollegen selbst vornehmlich über einen interstellaren Kometen spekulieren, beginnen zugleich auch die Spekulationen darüber, ob es sich auch um eine künstliche Sonde einer fernen Zivilisation handeln könnte.

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„US-Navy hält Informationen über UFOs gegenüber dem Heimatschutzkomitee zurück“


Einer der führenden republikanischen Politiker im Heimatschutzkomitee des US-Kongresses wirft der US-Navy vor, wichtige Informationen und Daten im Rahmen der neuen UFO-Melderichtlinie selbst vor den Mitgliedern des Komitees zurück zu halten.

Zuvor hatte die Navy im Zuge der Enthüllungen des jüngsten, ehemals geheimen UFO-Untersuchungsprogramms des US-Verteidigungsministeriums, dem „Advanced Aerospace Threat Identification Program”, seine offizielle Position zu den zahlreichen UFO-Sichtungen der eigenen Piloten geändert und neue Richtlinien für UFO-Meldungen durch Navy- und Air-Force-Piloten angekündigt . Zugleich hatte die Navy aber auch erklärt, Informationen und Daten, die im Rahmen dieser neuen UFO-Politik gesammelt würden, nicht so ohne weiteres mit der Öffentlichkeit zu teilen 

Mark Walker vertritt er den Bundesstaat North Carolina im US-Repräsentantenhaus und ist Mitglied des Heimatschutzkomitees des US-Kongresses. Copyright: US Congress

Mark Walker vertritt er den Bundesstaat North Carolina im US-Repräsentantenhaus und ist Mitglied des Heimatschutzkomitees des US-Kongresses.
Copyright: US Congress

In Folge all dieser Entwicklungen hatte sodann der der republikanische Kongressabgeordnete und Mitglied des Kongress-Heimatschutzkomitees Mark Walker öffentlich erklärt, er habe im Namen des “House Homeland Security Committee” in einem Schreiben an das Navy-Sekretariat unter Richard Spencer die Bitte nach Informationen und Antworten bezüglich der neuen UFO-Untersuchungen formuliert. In diesem Schreiben habe er auch direkt angefragt, ob Regierungsstellen oder mit diesen zusammenarbeitende, private Organisationen, Kenntnis von Materialien potentieller UFOs haben oder sogar über diese verfügen und untersuchen .

Wie das US-Politik-Magazin „Politico.com“ berichtet, habe der Navy-Staatssekretär Thomas Modly auf Walkers Schreiben derart geantwortet, dass die Navy entsprechende Berichte (über Sichtungen unidentifizierter Flugobjekte durch das eigene Personal) „sehr ernst nehme, diese weiterhin dokumentiere und in vollem Umfang untersuche“. 

Gegenüber “Politico” zeigt sich Walker nun allerdings enttäuscht von dem offenkundigen Unwillen der Navy, die derart gewonnen UFO-Daten und Informationen mit dem Komitee zu teilen. Gegenüber dem Magazin bekundete Walker die Sorge, dass die gesichteten Objekte nicht zuletzt eine Bedrohung für die US-Streitkräfte und das Hoheitsgebiet der Vereinigten Staaten darstellen könnten.

„Während ich zuversichtlich bin, dass der Staatssekretär der Navy die UFO-Begegnungen (des militärischen Personals) vollständig untersucht, so bin ich zugleich auch enttäuscht über den Mangel an Antworten auf (unsere) speziellen Fragen über die potentielle Gefahr, die von den unseren Maschinen potentiell überlegenen Flugobjekten möglicherweise ausgeht“, so Walker.

Auf Anfrage von Politico erklärte der Navy-Sprecher Joe Gradisher, man sei darauf vorbereitet, weitere Anfragen des US-Kongresses zu erfüllen. Zum jetzigen Zeitpunkt, habe man aber noch keine neuen Anfragen in der Sache vorliegen…

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Riesenteleskop ortet tagelang über 20 Radioblitze aus gleicher Quelle


Das 500 Meter durchmessende Radioteleskop „FAST“ in der südostchinesischen Provinz Guizhou hat seinen ersten schnellen Radioausbruch (Fast Radio Burst, FRB) detektiert. Die Quelle ist bereits seit 2012 für wiederholte FRBs bekannt und derzeit so aktiv wie nie zuvor. Noch immer ist unklar, was die ebenso kurzlebigen wie extremst hochenergetischen Radioblitze sind. Auch Hinweise auf eine außerirdische Hochtechnologie wollen einige Astronomen nicht gänzlich ausschließen.

Wie Astronomen der Nationalen Astronomischen Observatorien Chinas (National Astronomical Observatories of China, NAOC) als Teil der Chinesischen Akademie der Wissenschaften via “China Daily” bekanntgaben, sei es ihnen ebenso gelungen, bekannte Störquellen als Erklärung für das Signal auszuschließen, wie dessen Ursprung in einer rund drei Milliarden Lichtjahre entfernten Zwerggalaxie zu verorten.

Hintergrund
Bei FRBs handelt es sich um hochenergetische Radioblitze von nur wenigen Millisekunden Dauer. Bislang ist noch völlig unbekannt, wovon die ultrakurzen Radioblitze ausgelöst werden. Während selbst einige Astronomen hoffen, dass es sich zumindest bei einigen dieser Radioblitze um absichtlich oder indirekt von außerirdischen Zivilisationen ausgesandte Signale handeln könnte, vermuten andere extreme astrophysikalische Phänomene als Auslöser . Bislang wurden 85 der mysteriösen Signale aus unterschiedlichen Himmelsrichtungen registriert. Alleine, dass die Signale nicht nur aus einer außerirdischen, sondern auch außergalaktischen Quelle entstammen, ist anhand der bislang vorliegenden Beobachtungdaten bekannt.

Das jetzt mit dem „Five-hundred-meter Aperture Spherical Radio Telescope“ (FAST) geortete Signale stimme mit einem erstmals 2012 georteten FRB mit der Kennung FRB121102 überein, das dann 2015 erneut detektiert wurde 

Der erste Impuls sei von FAST am 30. August geortet worden. Seither habe sich das Signal mehrere Dutzend Mal wiederholt. Alleine am 3. September habe man 20 Pulse aus der Quelle registriert. Aufgrund der derzeitigen hohen Aktivität der Quelle, werde man “FRB121102” weiterhin genau beobachten und hofft auf internationale Unterstützung.

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Pareidolie oder Anomalie? Anomalien-Jäger finden gewaltiges Gesicht in der Antarktis


Satellitenaufnahme des gesichtsartigen Geländestruktur in der Antarktis mit um 180 Grad gedrehter Ausschnittsvergrößerung.

Antarktis – In Zeiten von Online-Atlanten wie die GoogleEarth-Reihe haben sich es sich zahlreiche Webnutzer zur Aufgabe gemacht, auf Satellitenaufnahmen von der Erde, dem Mond oder dem Mars nach Strukturen und Objekten zu suchen, die – zumindest auf den ersten Blick – merkwürdig, sonderbar und geradezu fehlplatziert erscheinen. Die meisten suchen dabei nach Belegen und Beweisen für vergangene Hochkulturen, außerirdische Besuche oder beides. Jetzt wurde in der Antarktis eine Struktur entdeckt, die an ein gewaltiges Gesicht erinnert und in der einige Anomalien-Jäger jetzt das irdische Gegenstück zum sogenannten „Face on Mars“ sehen. Doch genau hier beginnt zugleich die Kontroverse.

Veröffentlicht wurde der Webfund auf dem Instagram-Account von “ufo_scandinavia”. Es handelt sich um ein Satellitenbild, das einen Gebirge in der Antarktis bei den Koordinaten 72° 00′ 36″ S, 168° 34′ 53″ E zeigt.Dreht man die Struktur in die richtige Position, kann sich wohl kaum ein Betrachter dem Eindruck eines gewaltigen, gen Himmel gerichteten, humanoiden Gesichts, mit großen Mandelaugen, einer langen schmalen Nase und einem leicht geöffneten Mund, entziehen. Die groben Ausmaße der Struktur liegen bei rund 50 x 550 Metern.

 

Hintergrund: Das Marsgesicht
Zahlreiche Besucher, gerade in den sozialen Netzwerken, vergleichen das “Gesicht” nun mit dem sogenannten “Face on Mars”, einer Struktur auf dem Roten Planeten, die erstmals 1976 von der NASA-Mars-Sonde „Viking 1“ fotografiert wurde (s. Abb. l.) und die ebenfalls an ein gewaltiges steinernes Gesicht erinnert, das in den Himmel über der Mars-Region Cydonia blickt.Während auf späteren und höher aufgelösten Aufnahmen der Struktur der Eindruck eines eben gearbeiteten Gesichts zusehends zu Gunsten eines verwitterten Tafelberges schwand (etwa auf den Aufnahmen der Sonde „Mars Reconnaissance Orbiter“ von 2007; s. Abb.r.), sehen bis heute einige Beobachter in weiterhin symmetrischen Merkmalen einen Hinweis dafür, dass es sich zumindest noch um Ruinen eines einstigen künstlichen Bauwerks auf dem Mars handelt.

Unterschiedliche Ansichten des „Antarktis-Gesichts“ von 2009, 2010, 2012 und 2013 (v.o.l.n.u.r.).
Quelle: GoogleEarth

Kritiker der Deutung einer künstlichen Struktur sehen in beiden „Gesichtern“ auf Mars und nun auch in der Antarktis hingegen lediglich anschauliche Beispiele für sogenannte Pareidolie. Diese beschreibt die Eigenschaft unseres Gehirns, in chaotischen Strukturen wie Wolken, Felsformationen oder geschmolzenem Wachs und Blei, uns bekannte Objekte zu erkennen

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Rover entdeckt unbekannte Substanz auf der Rückseite des Mondes


Blick über die Mondoberfläche durch die Kamera des chinesischen Mond-Rovers „Yutu-2“ bei der Anfahrt auf den Krater, in dem nun eine mysteriöse Substanz entdeckt wurde.

Auf der erdabgewandten Seite des Monde hat der chinesische Mond-Rover „Yutu-2“ bei seiner Erkundung der Mondrückseite im Rahmen der Mission „Chang’e-4“ eine ungewöhnlich orangefarbene und gel-artige Substanz entdeckt, von der die Wissenschaftler bislang nicht wissen, um was es sich handelt.

Wie „Space.com“ berichtet, machte der Rover die Entdeckung am 25. Juli 2019, dem 8. Mondtag der Mission (ein Mondtag dauert rund 29 Erdtage bzw. rund 14,5 Tage je heller Tag- und dunkler Nachtphase) in einem kleinen Krater. Die Wissenschaftler des Beijing Aerospace Control Center der chinesischen Raumfahrtbehörde „CNSA“ berichteten darüber in der chinesischen Fachpublikation „Unser Weltraum“. In der Folge unterbrachen die Missionswissenschaftler den bisherigen Ablaufplan, um die Substanz zu untersuchen und herauszufinden, um was genau es sich dabei handelt.

owohl mit Kameras als auch mit Spekrometern haben die Wissenschaftler die Substanz unter anderem im sichtbaren und im Infrarotbereich untersucht, bislang aber noch keine Informationen über die Natur des Materials bekannt gegeben. Lediglich, dass die Substanz „gel-artig“ und von „ungewöhnlicher orangener Färbung“ sei, berichteten die Forscher.

Laut Space.com vermuten einige nicht an der Mission beteiligte Beobachter, dass es sich um Glas handeln könnte, das von Meteoriten bei Einschlag auf der Mondoberfläche entsteht.

Hintergrund

Orangefarbener Mondboden, entdeckt während der Apollo-17-Mission, 1972. Copyright: Apollo 17 Crew/NASA

Orangefarbener Mondboden, entdeckt während der Apollo-17-Mission, 1972.
Copyright: Apollo 17 Crew/NASA

Tatsächlich ist Yutu-2 aber nicht das erste Instrument, das auf dem Mond ungewöhnlich gefärbtes Material entdeckte: 1972 fand der Apollo-17-Astronaut und Geologe Harrison Schmitt organgefarbenen Mondboden in der Nähe des Landeortes. Damals schlussfolgerten die Wissenschaftler, dass es sich um Material handelte, dass durch eine vulkanische Eruption vor rund 3,45 Milliarden Jahren entstanden war.

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Neuer Vertrag für die Erde?…möglich, wahr oder Phantasie und Spinnerei?


Jo Conrad unterhält sich mit Harald Thiers über die Hintergründe des Weltgeschehens, bei denen außerirdische Kräfte eine Rolle spielen und ein kürzlich neu verhandelter Vertrag für die Menschheit große Veränderungen bringen kann. Die Annunaki, Marduk und andere dunkle Beherrscher der Menschheit hatten ihre Zeit, um die Neue Weltordnung umzusetzen, da sie es aber nicht geschafft haben, soll der Galaktische Rat das Recht nun den Menschen zurückgegeben haben. So soll aller Besitz über den Manna World Trust den Menschen zurück gegeben werden und große Veränderungen bevorstehen.

 

Original auf http://www.Bewusst.tv

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